Aqua-Cycling hat sich schon fast als Trendsport etabliert. Bei dieser besonderen Form des Cardiotrainings wird das Radfahren in den Pool verlegt. Das erhöht die Effizienz und ist zudem besonders gelenkschonend. Weitere Sportgeräte sollen in Zukunft folgen.

Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, steckt man umgangssprachlich eher in Schwierigkeiten. Beim Aqua-Cycling steht einem das Wasser zwar auch nicht ganz bis zum Hals (eher bis knapp über dem Bauchnabel), doch von Schwierigkeiten ist man weit entfernt. Schließlich bringt diese Kombination aus Herz-Kreislauf-Training auf dem Fahrradergometer und dem klassischen Aqua-Fitness einige Vorteile.

  • Im Wasser wird der Energieverbrauch erhöht, wodurch man letztlich schneller abnimmt.
  • Durch den Wasserdruck sinkt die Herzfrequenz, was die Fettverbrennung begünstigt.
  • Der Wasserauftrieb hat eine entlastende Wirkung auf die Wirbelsäule, Hüfte und Gelenke. Dadurch ist das Verletzungsrisiko minimal. Zudem hat das Wasser eine massierende Wirkung, wodurch die Blutzirkulation angeregt wird. Die Folge ist, dass das Bindegewebe gefestigt wird und auch Hilfe im Kampf gegen Cellulite verspricht.

Ihr könnt sehen, die Vorteile des Aqua-Cyclings sind vielversprechend. Und abgesehen von den gesundheitlichen Vorteilen ist das Training absolut vielseitig. Von Monotonie, die bei der Benutzung anderer Cardiogeräte mal schnell auftreten kann, ist keine Spur.

Mit vollem Bein- und Armeinsatz
Während man unterhalb der Wasseroberfläche mit den Beinen vor- und rückwärts tritt, werden mit dem Oberkörper spezielle Übungen vollzogen. Hierbei kommen vor allem die Arme zum Einsatz, mit denen man verschiedene Bewegungen durch das Becken vollzieht. Um den Wasserwiderstand und Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, kann man sich flossenartige Handschuhe anziehen. Das Training wird dadurch noch effektiver.

Kostenpunkt von Aqua-Cyling
Aqua-Cycling fördert somit neben der Ausdauer und Kraft auch noch die Koordination und Beweglichkeit. Ein weiterer Vorteil des Aqua-Cyclings ist, das es für jede Person jeden Alters oder Fitness-Levels geeignet ist. Wer sich für einen Schnupperkurs interessiert, muss cirka um die 10 Euro zahlen. Fünf Trainingseinheiten a 60 Minuten kosten durchschnittlich 50 Euro.

Wer hat’s erfunden?
Auf die Idee, Fahrradergometer ins Wasser zu verfrachten, kamen übrigens mal nicht die Amerikaner, die ja sonst in Sachen Fitness-Trends immer in der ersten Reihe stehen. Nein, sondern die fahrradverrückten Italiener. Neben Aqua-Cycling wird dieses einzigartige Sporterlebnis auch Aqua-Biking oder Aqua-Riding genannt.

Da Wasser für das Training ideal ist, finden immer mehr Sportarten den Weg ins selbige. Schwimmbäder bieten immer mehr Kurse an, in denen Aqua-Aerobic oder Aqua-Boxing auf dem Programm stehen.

Laufbänder und Crosstrainer sollen folgen
Doch wer denkt, das Fahrräder die einzigen Sportgeräten sind, mit denen man im Wasser trainieren kann, der irrt. So sollen in Zukunft auch Crosstrainer oder Laufbänder auf Tauchstation gehen. Diese sind natürlich, genau wie die Fahrräder beim Aqua-Cycling, aus speziellem, rostfreien Edelstahl und tragen Gummisaugfüße für den festen Stand im Pool.

Habt ihr bereits Erfahrungen mit Aqua-Cycling sammeln können?


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