11 Jun 2008
Jeder, der die Vorzüge der regelmäßigen Bewegung kennt, möchte meist so schnell wie möglich auf Bolzplatz, Fahrrad oder der täglichen Laufstrecke voll durchstarten. Doch in diesem regelrechten Bewegungseifer vergessen gerade Hobbysportler gern, dass gezielte Aufwärmübungen vor Beginn jeder Trainingseinheit keinesfalls fehlen darf.
Denn erst durch bestimmte Übungen bzw. Taten wird der Körper sanft auf seine bevorstehenden Aufgaben vorbereitet. Mit diesen Durchführungen gelingt es dem Organismus das Herz-Kreislaufsystem in Schwung zu bringen, die Durchblutung, welche für die ausreichende Versorgung der Muskulatur mit Sauerstoff verantwortlich ist, zu erhöhen und auch die Körpertemperatur leicht ansteigen zu lassen.
Fehlt jene gewissenhafte Aufwärmphase, so überfordert eine plötzliche, hohe Belastung den Organismus. In Folge dessen treten mehr oder weniger schwerwiegende Verletzungen auf, die den Sportler zu einer längeren Pause zwingen.
Aufwärmübungen nehmen etwa zehn bis zwanzig Minuten in Anspruch. Prinzipiell gibt es eine Vielzahl von Übungen dafür. Welche sich aber als sinnvoll erweisen, hängt von der jeweiligen Sportart ab, die man praktiziert. Bei Ausdauerdisziplinen wird zunächst der Kreislauf aktiviert. Das erreicht man durch Crosstrainer, Stepper, lockeres Joggen oder Walken. Wichtig ist dabei vor allem die geringe Intensität der Belastung.
Danach erfolgt das Dehnen von wichtigen Körperregionen wie etwa Wade, Oberschenkel, Arme und Rücken.
Bei Kraftsportlern dagegen verursachen Dehnübungen oft unwillkommene Leistungseinbußen. Hier werden die einzelnen Muskeln bzw. Muskelgruppen direkt erwärmt. Das bedeutet, dass beispielsweise das so genannte Bankdrücken, das eigentlich bereits zum richtigen Workout gehört, mit niedrigeren Gewichten zur Aktivierung der Brustmuskulatur dient.
Mehr zu diesem Thema hier im Blog:
4 Responses for "Aufwärmübungen vor dem Sport"
Die Aufwaermuebungen vor dem Sport sind sehr wichtig, wenn man sie gar nicht macht oder nicht lange genug, kann man einen Muskelkater kriegen und ein paar Tage sich gar nicht mehr bewegen.
Gruesse!
… ich kann dem allem nur beipflichten. Ich bin neulich nach sage und schreibe 20 Jahren das erste mal wieder ohne Aufwärmübungen gerannt (ausser der Rennerei zum Zug oder der 4 Jährigen Tochter hinterher). War ein Fussballspiel über 2 mal 40 Minuten. Ich hatte einen Tag darauf einen Muskelkater und Krämpfe in den Beinbeugern und Adduktoren, dass ich nicht mehr laufen konnte. Nach einer Magnesium Intensivkur gings dann einen Tag später wieder. Letzten Mittwoch wieder das gleiche Spiel, nur diesmal vorher aufgewärmt und Magnesium. Ergebnis: Leichter Muskelkater. Hätte nicht gedacht, dass Aufwärmübungen so wichtig sind. Im Nachhinein ist es natürlich klar
Dem stimme ich voll und ganz zu. Aufwärmübungen kann man sogar noch als Dehnübungen nach dem Sport nutzen um so die Sehnen und Bänder zu stärken und widerstandsfähig gegen Muskelverletzungen zu machen.
Aufwärmen hängt immer von der Sportart ab und sind sehr wichtig. Ich mache vor dem Joggen auch wenn es komisch kling einige Liegestüze und Kniebeugen. BEim Krafttraining gehe ich laufen und Liegestüze.
Leave a reply