Aufwärmübungen vor dem Sport

Jeder, der die Vorzüge der regelmäßigen Bewegung kennt, möchte meist so schnell wie möglich auf Bolzplatz, Fahrrad oder der täglichen Laufstrecke voll durchstarten. Doch in diesem regelrechten Bewegungseifer vergessen gerade Hobbysportler gern, dass gezielte Aufwärmübungen vor Beginn jeder Trainingseinheit keinesfalls fehlen dürfen.

Warum aufwärmen?

Denn erst durch bestimmte Übungen bzw. Taten wird der Körper sanft auf seine bevorstehenden Aufgaben vorbereitet. Mit diesen Durchführungen gelingt es dem Organismus das Herz-Kreislaufsystem in Schwung zu bringen, die Durchblutung, welche für die ausreichende Versorgung der Muskulatur mit Sauerstoff verantwortlich ist, zu erhöhen und auch die Körpertemperatur leicht ansteigen zu lassen.

Fehlt jene gewissenhafte Aufwärmphase, so überfordert eine plötzliche, hohe Belastung den Organismus. In Folge dessen treten mehr oder weniger schwerwiegende Verletzungen auf, die den Sportler zu einer längeren Pause zwingen.

Aufwärmen bei Ausdauersportarten

Aufwärmübungen nehmen etwa zehn bis zwanzig Minuten in Anspruch. Prinzipiell gibt es eine Vielzahl von Übungen dafür. Welche sich aber als sinnvoll erweisen, hängt von der jeweiligen Sportart ab, die man praktiziert. Bei Ausdauerdisziplinen wird zunächst der Kreislauf aktiviert. Das erreicht man durch Crosstrainer, Stepper, lockeres Joggen oder Walken. Wichtig ist dabei vor allem die geringe Intensität der Belastung. Danach erfolgt das Dehnen von wichtigen Körperregionen wie etwa Beine, Wade, Oberschenkel, Arme und Rücken.

Aufwärmen bei Kraftsportlern


Bei Kraftsportlern dagegen verursachen Dehnübungen oft unwillkommene Leistungseinbußen. Hier werden die einzelnen Muskeln bzw. Muskelgruppen direkt erwärmt. Das bedeutet, dass beispielsweise das so genannte Bankdrücken, das eigentlich bereits zum richtigen Workout gehört, mit niedrigeren Gewichten zur Aktivierung der Brustmuskulatur dient.


10 Responses to Aufwärmübungen vor dem Sport

  1. Meike 5. August 2008 at 12:53 #

    Die Aufwaermuebungen vor dem Sport sind sehr wichtig, wenn man sie gar nicht macht oder nicht lange genug, kann man einen Muskelkater kriegen und ein paar Tage sich gar nicht mehr bewegen. 🙂 Gruesse!

  2. Crossover Popper 22. August 2008 at 11:34 #

    … ich kann dem allem nur beipflichten. Ich bin neulich nach sage und schreibe 20 Jahren das erste mal wieder ohne Aufwärmübungen gerannt (ausser der Rennerei zum Zug oder der 4 Jährigen Tochter hinterher). War ein Fussballspiel über 2 mal 40 Minuten. Ich hatte einen Tag darauf einen Muskelkater und Krämpfe in den Beinbeugern und Adduktoren, dass ich nicht mehr laufen konnte. Nach einer Magnesium Intensivkur gings dann einen Tag später wieder. Letzten Mittwoch wieder das gleiche Spiel, nur diesmal vorher aufgewärmt und Magnesium. Ergebnis: Leichter Muskelkater. Hätte nicht gedacht, dass Aufwärmübungen so wichtig sind. Im Nachhinein ist es natürlich klar 😉

  3. Peter Juhle 30. Januar 2009 at 13:04 #

    Dem stimme ich voll und ganz zu. Aufwärmübungen kann man sogar noch als Dehnübungen nach dem Sport nutzen um so die Sehnen und Bänder zu stärken und widerstandsfähig gegen Muskelverletzungen zu machen.

  4. nietsch 5. Februar 2010 at 13:01 #

    Aufwärmen hängt immer von der Sportart ab und sind sehr wichtig. Ich mache vor dem Joggen auch wenn es komisch kling einige Liegestüze und Kniebeugen. BEim Krafttraining gehe ich laufen und Liegestüze.

  5. uwe 4. August 2010 at 13:51 #

    Ja, das Aufwärmen ist das A und O vor dem Sport!!!

  6. Aufwärmübungen 1. November 2010 at 15:28 #

    Warum nur vernachlässigen so viele Hobbysportler die Aufwärmübungen? Aus Zeitmangel, Faulheit, Unwissen? Ich fürchte gerade Kraftsportler finden Aufwärmübungen einfach nur uncool und nehmen lieber das Verletzungsrisiko in Kauf.

  7. Andre Leisner 5. November 2010 at 14:06 #

    Um das Herzkreislaufsystem in Gang zu bringen und sich mental auf das Training einzustellen, halte ich das Auwärmprogramm für sinnig, wie aber auch das Abwärmprogramm, das oftmals vergessen wird. Die erhöhten Funktionen sollten nach der Belastung auch sanft wieder runtergefahren werden. Auch Präventivmaßnahmen sind gut für die Regeneration, wie Massagen, Sauna etc.

  8. Andreas 9. Juni 2011 at 15:11 #

    dynamisches aufwärmen vor dem sport und statisches am nächsten tag oder mindestens 6 stunden später … max 2 die woche statisches

  9. Martin F. K. 9. November 2011 at 22:48 #

    Aus eigener Kampfsporterfahrung kann ich ebenfalls jedem nur raten, sich vor dem Training auszuwärmen. Ansonsten kann es ganz schnell mal passieren, dass man sich etwas überdehnt und ein paar tage ausfallen muss.

  10. Fitnessforum 26. Januar 2012 at 21:25 #

    Muskelkater bekommt man auch mit Aufwärmen. Viel wichtiger ist es aber, weil die Bänder und Sehnen geschmeidig werden.

    Damit steigt der Bewegungsumfang. Zum Beispiel kann man beim Bankdrücken viel tiefer gehen, wenn man warm ist.

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