G Adventures Erfahrungen: Kuba & Costa Rica Erlebnisreise im Test

Costa Rica Erlebnissreise mit G Adventures
3 Tage Rafting Trip – Costa Rica Erlebnissreise mit G Adventures

G Adventures  (ehemals GAP Adventures) ist ein bekannter Veranstalter von Abenteuer- und Erlebnisreisen. In den letzten Jahren war ich mit G Adventures auf Kuba (Cycle Cuba) und in Costa Rica (Costa Rica Hike, Bike and Raft) unterwegs und möchte hier mal über meine Erfahrungen berichten.  

Tourangebote und Schwierigkeitsgrade

Das kanadische Unternehmen bietet Rundreisen auf allen Kontinenten inkl. der Antarktis an. Das Tourangebot reicht von klassischen Erlebnisreisen mit dem Reisebus über Bootstouren (z.B. Amazonas) bis hin zu Rad-, Wander oder Raftingtouren. Während klassische Erlebnisreisen keine großen Voraussetzungen an die Kondition verlangen, sollte man bei Wandertouren körperlich fit sein. Auf der Website von G Adventures wird daher bei allen Touren auch ein Schwierigkeitsgrad (physical grading) angezeigt. Dieser reicht von Stufe 1 bis 5. In die Kategorien 1-2 fallen die Touren mit einem sehr niedrigen Sportanteil, quasi geeignet für jedermann.

Die 8-tägige Cyle Cuba Tour war bereits Stufe 3 und enthielt Radtouren von 20 bis 65 Kilometern täglich. Zur Einführung gab es am ersten Tag aber nur eine sehr kurze Tour von 20 km, die Distanz wurde dann im Verlauf der Woche gesteigert. Zudem war immer ein Begleitbus dabei, so dass man im Zweifelsfall einfach auf den Bus umsteigen konnte. Von dem her kann man eine Tour mit Stufe 3 im Grunde auch mit weniger Kondition meistern.

Meine zweite Gruppenreise „Costa Rica Hike, Bike and Raft (14 Tage)“ hatte bereits den Schwierigkeitsgrad vier. Die Tour enthielt eine viertägige Wanderung durch den Regenwald (in Gummistiefeln ;-)), 3 Tage Rafting und 2 Tage mit dem Mountainbike. Die übrigen Tage waren für Transfers und weitere optionale Aktivitäten reserviert (z.B. Canyoning, Kaffeetour, Surfen lernen….)

Stufe 5 sind dann meist mehrwöchige Wandertouren im Himalaya  (z.B. Annapurna Circuit) oder die Besteigung des Kilimanjaro, dem höchsten Berg Afrikas. Da man bei diesen Touren in knapp 5.000 Metern Höhe wandert, wird entsprechend eine sehr gute Fitness vorausgesetzt.

Kuba auf dem Fahrrad erleben
Kuba auf dem Fahrrad erleben

Tourguide

Für die tägliche Organisation des Tourprogramms ist ein englischsprachiger Tourguide verantwortlich. Der Tourguide stammt in der Regel aus dem Reiseland. Zusätzlich zum Tourguide gibt es in den Nationalparks und bei Besichtigungen Führungen von lokalen Guides. Die Tourguides waren beide Male sehr kompetent und zuverlässig.

Gruppengröße + Teilnehmer

Die Gruppengröße liegt bei G Adventures in der Regel zwischen 4-15 Teilnehmern. Sehr gut gefallen haben mir die international besetzten Gruppen mit Teilnehmern aus Europa (u.a. Deutschland, Schweiz, UK), USA, Kanada und Australien. Auch ganz unterschiedliche Altersklassen von 20 bis 55 waren bei meinen Touren vertreten. Die Touren bieten somit auch eine sehr gute Gelegenheit, die möglicherweise eingerosteten Englischkenntnisse ein wenig aufzufrischen.

Da die von mir gewählten Touren einen sehr starken Fokus auf sportliche Aktivitäten hatten, war abends nach dem Essen meist nicht mehr viel los. In einigen Hotels trafen wir auch auf andere (Bus)gruppen von G Adventures. Bei diesen Gruppen war abends meist Party angesagt. Auch war das Publikum dort „gefühlt“ deutlich jünger als bei uns und lag im Schnitt bei ca. 18-25 Jahren.

Servicelevel

Hinsichtlich der Servicelevel wird bei G Adventures zwischen, Camping, Basic, Standard und Comfort unterschieden. Campingtouren mit Zelt sind die kostengünstigste Tourvariante. Basic Übernachtungen sind meist in einfachen Backpacker Hostels, während Standard und Comfort dann klassische bzw. ausgewählte Hotels beinhalten. Außerdem muss noch hinsichtlich der Transportmittel unterschieden werden. Während man bei Comfort Touren immer mit privaten (Mini)bussen oder dem Flieger längere Strecken überbrückt, fährt man bei Basic Touren in der Regel auch lange Strecken mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Worauf man sonst noch achten sollte?

Inklusivleistungen: Die von mir gebuchten „sportlichen Touren“ sind in der Regel etwas teurer. Da wir 3 Nächte in einem abgelegenen Junglecamp in Costa Rica nächtigten, war das komplette Tagesprogramm und auch die Mahlzeiten während dieser Zeit bereits im Preis enthalten. Anders ist es bei den günstigen Bustouren. Hier ist häufig nur der Transport von Ort zu Ort inklusive. Für optionale Aktivitäten vor Ort und die meisten Mahlzeiten muss man dann extra zahlen. Die eigentlich günstigeren Touren sind daher im Endeffekt nicht unbedingt günstiger.

Bei einer Tourbuchung sollte man außerdem berücksichtigen, dass der erste und letzte Tag rein zu An- und Anreise gedacht sind und keinerlei Aktivitäten stattfinden. D.h eine 8-tägige Cuba Cycle Tour ist in Wahrheit nur 6 Tage lang und entsprechend schnell vorbei.

Bei der Buchung ist es möglich optionale Hotelübernachtungen am Start / Zielort hinzuzubuchen. Bei Städten wie Havanna lohnt es sich definitiv noch ein paar zusätzliche Tage dranzuhängen.

Fazit

Den Anbieter G Adventures kann ich in jedem Fall empfehlen, wobei ich beim nächsten Mal wieder eine sportliche Tour wählen würde. Möglicherweise geht es dann sogar ins Himalaya Gebirge (Stufe 5 ;-)).

Tipp: Die Touren können zum einen online über die Website www.gadventures.com gebucht werden. Wer bei einem deutschen Reiseveranstalter buchen möchte (und damit den Schutz des besonders kundenfreundlichen deutschen Reiserechts genießen möchte), kann die gewünschte Erlebnisreise alternativ und zum gleichen Preis bei STA Travel buchen.

5 Möglichkeiten den Maximalpuls zu berechnen

Wie kann ich den Maximalpuls berechnen? Gerade Laufanfänger die erstmalig mit Pulsuhr, Brustgurt oder Lauf-App trainieren, stellen sich diese Frage. Mittels maximaler Herzfrequenz lassen sich nämlich die optimalen Trainingsbereiche für Ausdauer-, Tempotraining oder Fettabbau bestimmen. Um den Maximalpuls zu berechnen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wobei manche ziemlich einfach aber ungenau sind, andere wiederum deutlich aufwendiger:

1. Die Faustformel: 220 minus Lebensalter

Sehr beliebt ist die Altersformel, bei welcher das Lebensalter von einem Maximalwert abgezogen wird. Annahme ist hier, dass der maximale Herzschlag pro Lebensjahr um einen Schlag abnimmt. Das Schöne an der Formel ist, das man hierfür keinen schweißtreibenden Belastungstest machen muss. Das Ergebnis sollte man aber nur als groben Richtwert anzusehen, da die persönlichen Werte deutlich nach oben oder unten abweichen können. 10-15 Schläge pro Minute sind hier keine Seltenheit, da individuelle Parameter wie Fitnesszustand, Gewicht, Trainingshäufigkeit und Ruhepuls in der Formel nicht mitberücksichtigt werden. Für Laufeinsteiger und „Just for Fun Jogger“ ist die Formel aber ausreichend.

  • Männer: 220 minus Lebensalter = maximale Herzfrequenz
  • Frauen: 226 minus Lebensalter = maximale Herzfrequenz

2. Variationen der Faustformel

Im Web findet man auch zahlreiche Varianten der Altersformel. Bei der Formel nach Sally Edwards wird beispielsweise noch das individuelle Körpergewicht berücksichtigt. Winfrid Spanau hat eine modifizierte Formel für trainierte Sportler entwickelt. Doch auch bei diesen Formeln haben Tests ergeben, dass der Maximalpuls um bis zu 10 Schläge nach oben oder unten abweichen kann.

Sally Edwards / Körpergewicht

  • Männer: 214 – (0,5 • Lebensalter (in Jahren)) – (0,11 × Körpergewicht (in Kilogramm)) = maximale Herzfrequenz
  • Frauen: 210 – (0,5 • Lebensalter (in Jahren)) – (0,11 × Körpergewicht (in

Winfrid Spanaus / trainierte Sportler

  • Männer: 223 – 0,9 × Lebensalter (in Jahren) = maximale Herzfrequenz
  • Frauen: 226 – 1,0 × Lebensalter (in Jahren) = maximale Herzfrequenz

3. Maximalpuls selbst berechnen mit eigenem Belastungstest (nichts für Anfänger!)

Statt mit mathematischen Formeln den Maximalpuls zu berechnen, kann man dies im Grunde auch durch einen eigenen Belastungstest herausfinden. Besitzt man Pulsuhr oder Brustgurt, hat man hierfür auch die notwendigen Messutensilien. Ein solcher Belastungstest ist für Einsteiger allerdings vollkommen ungeeignet, lediglich geübte Sportler sollten einen solchen Selbsttest durchführen. Die Gesundheitsrisiken sind nicht zu unterschätzen, man muss für den Test kerngesund sein und sollte sich die Sporttauglichkeit vorab von einem Arzt bestätigen lassen!

Laufbuchautor Herbert Steffny beschreibt beispielsweise hier, wie Wettkampfläufer im Rahmen eines 5-10km Laufs den Maximalpuls austesten können. Auch hier werden mehrere Tests (u.a. der modifizierte Cooper Test) hinsichtlich Genauigkeit bewertet.

4. Belastungs-EKG

Untrainierte und Laufanfänger die es ganz genau wissen möchten, können einen Belastungstest unter ärztlicher Kontrolle durchführen. Im Rahmen eines Belastungs-EKGs wird zudem der Gesundheitszustand des Herzens geprüft, und wie sich Puls, Blutdruck und Herzrhythmus bei steigender Belastung verhalten. Üblich ist ein Stufentest auf dem Laufband oder Ergometer, bei dem auf dem vorderen Brustkorb und am Rücken Elektroden aufgesetzt werden. Ein Belastungs-EKG wird von den Krankenkassen in der Regel nicht erstattet und kann je nach Arzt bis zu 100 Euro kosten.

Training mit dem laufband cc /epcampell / Flickr
Training mit dem laufband cc /epcampell / Flickr

5. Laktat-Test

Leistungssportler nutzen darüber hinaus gerne den Laktat-Test zur Maximalpulsberechnung. Im Großen und Ganzen handelt es sich beim Laktat-Test um nichts anderes als ein Belastungs-EKG, bei dem in regelmäßigen Abständen (bei den einzelnen Belastungsstufen) aus dem Ohrläppchen ein Blutstropfen entnommen wird und dann der Laktatspiegel im Blut bestimmt wird. Mittels Laktat-Test lässt sich zusätzlich zum Maximalpuls die anaerobe Schwelle (=maximale Ausdauerfähigkeit) bestimmen. Zwischen Laktatbildung und -abbau besteht praktisch ein Gleichgewicht, dies ist die Zone der Höchstbelastung, die ein Sportler länger durchhalten kann. Der Laktat-Test ist allerdings die teuerste Variante und kostet zwischen 100-200 Euro. Eine Liste mit zertifizierten Einrichtungen/Ärzten findet man beispielsweise auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin. Neben Medizinern bieten aber auch immer mehr kommerzielle Anbieter diesen Test an.

 Wie ist deine Meinung zu dem Thema Maximalpuls? Benötigt man diesen für die bessere Trainingsplanung?

URBAN RUN – schicke Laufkleidung für Großstadtläufer

URBAN RUN LaufkleidungURBAN RUN ist eine neue Bekleidungslinie speziell für Großstadtläufer. Gleich auf den ersten Blick fällt auf, dass diese auch optisch einiges hermacht. Man(n) kann sie nicht nur bei der Laufrunde im Stadtpark tragen, sondern durchaus auch im Alltag oder beim Chill-out im Straßencafe. Doch bei guter Laufkleidung muss mehr als nur das Aussehen stimmen. Ob bei URBAN RUN auch die funktionellen Eigenschaften überzeugen können, habe ich mir im Folgenden einmal näher angeschaut. URBAN RUN – schicke Laufkleidung für Großstadtläufer weiterlesen

Gewinnspiel: 2 Fußpflege Produkt-Sets von Hansaplast zu gewinnen!

Schrittzaehler-Ergebnisse2Die letzten Wochen waren hart – zumindest für meine Füße! Mein diesjähriger Wanderurlaub hat mich nach Spanien geführt, wo ich in zwei Wochen knapp 300 km auf dem Jakobsweg (Camino Primitivo) zurückgelegt habe. Laut meiner Schritt App waren es beinahe 460.000 Schritte! Damit liege ich sicher ein wenig über dem Durchschnitt und habe meine Fitnessziele für dieses Jahr auch schon weitgehend erreicht. 😉 Gewinnspiel: 2 Fußpflege Produkt-Sets von Hansaplast zu gewinnen! weiterlesen

Mehr Bewegung im Alltag mit der Schritt App von Hansaplast

hansaplastBewegung im Alltag ist wichtig. 10.000 Schritte sollten es pro Tag sein, dann sinkt laut Experten das Risiko an Bluthochdruck oder Diabetes zu erkranken deutlich. Nach einem stressigen Arbeitstag bleibt allerdings nicht immer Zeit für ein intensives Workout im Fitnessstudio. Daher sollte man versuchen, möglichst viel Bewegung in den Alltag zu integrieren: Ein langer Spaziergang in der Mittagspause, Treppensteigen statt Aufzugfahren, im Büro öfter mal aufstehen und Kaffee/ Tee holen oder auch eine ausgedehnte Shoppingtour auf der heimischen Einkaufsmeile sind nur einige der vielen Optionen. Jeder Schritt zählt! Die eigene Laufleistung stets im Blick hat man dabei mit einem Schrittzähler. Ein solches Tool ist beispielsweise die neue Schritt App von Hansaplast foot expert. Diese möchte ich euch im Folgenden einmal genauer vorstellen: Mehr Bewegung im Alltag mit der Schritt App von Hansaplast weiterlesen

Bequem zu Hause trainieren – Online Fitness-Studio Gymondo im Test

Wer aus Zeitmangel regelmäßig den Gang ins Fitness-Studio verpasst, sollte man einen Blick auf die mittlerweile zahlreichen Online-Fitnessstudios werfen. Diese stellen Workout-Videos als Stream oder Download bereit und ermöglichen so ein zeitsparendes Training im heimischen Wohnzimmer, im Büro oder auch unterwegs auf Reisen. Ein solches Online-Fitnessstudio ist Gymondo, welches ich im Folgenden näher betrachtet habe: Bequem zu Hause trainieren – Online Fitness-Studio Gymondo im Test weiterlesen

Fitnessmuffel aufgepasst! Trainingspass für 6 Wochen im Fitnessstudio deiner Wahl

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Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und es wird bald wieder Zeit für die alljährlichen guten Vorsätze. Ein beliebter Vorsatz, na klar: „Mehr für die Fitness und Gesundheit tun“. Auch die Umsetzung ist denkbar einfach: Am besten direkt zum Jahresbeginn im nächsten Fitnessstudio anmelden (Zusatz-Tipp: Vertrag mit extra langer Vertragsbindung wählen 😉 ).

Doch nicht immer lassen sich die guten Vorsätze durchhalten und der ein oder andere sitzt am Ende auf einer teuren und langen Fitnessclub-Mitgliedschaft. Wer fit ins neue Jahr starten möchte, ohne sich finanziell zu verausgaben, für den gibt’s aber gottseidank eine Lösung:

Bei der Fitnesskampagne „Deutschland wird fit“ kann man ein Studio der Wahl sechs Wochen lang ohne Mitgliedschaft und Vertragsbindung testen. An der Aktion beteiligen sich deutschlandweit schon über 1.700 Fitnessstudios in über 1.000 Städten, also garantiert auch eins in deiner Nähe. Kosten tut der Spaß 59,- Euro, was in teuren Fitnessstudios auch schon mal ein Monatsbeitrag sein kann. Wer also mit guten Vorsätzen ins neue Jahr starten will und den Fitnesszustand unverbindlich aufpolieren möchte, sollte mal einen Blick auf das Angebot von „Deutschland wird fit“ werfen.

Es gibt auch eine Gutscheinaktion. Mit dem 2für1-Pass (Gutscheincode: D241WIRDFIT) erhält man einen zweiten Trainingspass gratis dazu.

Viel Spaß!

Fit in der Gruppe: Funktionelles Training mit Omnia8

Einer der ganz großen Trends in Sachen Fitness ist derzeit funktionelles Training. Trainiert wird dabei mit dem eigenen Körpergewicht oder mit Zusatzgeräten wie Slingtrainer, Kettlebells oder wilden Seilen/Ropes. Eine spannende Neuentwicklung ist in diesem Bereich ist die Trainingsstation Omnia8 von Technogym. Kürzlich hatte ich die Gelegenheit das vielseitige Gerät im Rahmen einer Trainingseinheit ganz genau unter die Lupe zu nehmen:

Omnia TM von Technogym

Auf den ersten Blick erinnert das freistehende Gerät mit seinen horizontalen/vertikalen Stangen ein wenig an ein Klettergerüst, wobei das Gerät dank schickem italienischem Design & Rahmen natürlich deutlich edler daherkommt. Omnia8 ist im Grunde ein Baukastensystem, mittels zahlreicher Haken und Schraubsysteme lassen sich am Rahmen höhenverstellbare Stangen, Schlaufen-Seil-Systeme (Sling Trainer), Ropes, Langhanteln (über J-Haken) oder auch Sandsäcke befestigen. Komplett ausgestattet besteht das Gerät dann aus insgesamt acht Trainingsstationen, was gleichzeitig die ideale Gruppengröße beim Training mit Omina8 ist. Die einzelnen Stationen sind kreisförmig um das Gerät angelegt und werden durch das Bodenmuster farblich voneinander abgegrenzt.

Ganzkörper-Workout mit Omnia8

Wer bereits mit Slingtrainer, Ropes und Co. trainiert hat, weiß, wie vielseitig die Übungsmöglichkeiten sind. Das ganze multipliziert mal acht, ergibt eine schier unendliche Übungsvielfalt! Der Begriff Omina kommt übrigens aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt „Alle Dinge“, was ausdrücken soll, dass das Gerät ein komplettes Ganzkörper-Workout ermöglicht. Durch die modulare Bauweise von Omina8, können aber auch gezielt Schwerpunkte gesetzt werden und Geräte speziell für Bein, Rumpf oder Zugübungen befestigt werden.

Wie sieht das Workout mit Omnia8 aus?

Da an jedem Gerät unterschiedlichste Übungen möglich sind, muss zunächst eine Einweisung durch den Trainer erfolgen (ähnlich dem Workout of the day beim Crossfit). Abwechslungsreiche Übungsfolgen spielen dabei eine große Rolle, schließlich sollen laufend neue Reize gesetzt werden und möglichst viele Muskelgruppen beansprucht werden. Omnia8 ist ideal geeignet für ein Zirkeltraining, bei dem die Trainierenden nach einer kurzen und intensiven Einheit von einer Trainingsstation zur nächsten wechseln. Bei einem Training auf Zeit gibt es keine bestimmte Wiederholungszahl, es wird trainiert, bis das Zeitintervall vorbei ist (z.B. 45 Sekunden) und man vollkommen erschöpft ist. Die beanspruchte Muskelgruppe kann an der nächsten Station aber erst mal regenerieren, wenn auf eine Beinübung beispielsweise eine Zugübung folgt. Die einzelnen Stationen können nacheinander mit oder ohne Pause absolviert werden, wobei für Anfänger eine kurze 15-sekündige Pause nach jeder Station sinnvoll ist. Eine komplette Runde dauert nur ca. 8 Minuten, spätestens danach folgt eine mehrminütige Pause, bevor der nächste Durchgang beginnt. Je nach Fitnesslevel sind 2-4 Durchgänge denkbar. Bei jeder neuen Runde können andere Übungen durchgeführt werden, sofern vom Trainer vorgegeben. So kann die höhenverstellbare Stange in Runde 1 für Liegestütze, in Runde 2  für Trizeps-Dips und in Runde 3 für Klimmzüge genutzt werden. Die entsprechende Höhenumstellung ist mit wenigen Handgriffen getätigt.

Insgesamt dauert das hochintensive Zirkeltraining mit Omina8 also nur 20-40 Minuten, wobei man zusätzlich noch 10-15 Minuten Zeit fürs Aufwärmen & Cool Down einplanen sollte.

Hier noch ein Video zur Einstimmung:

Fazit

Personen, die ein ganzheitliches Trainingsgerät suchen, bei dem gleichzeitig Kraft, Ausdauer, Koordination und Schnelligkeit trainiert wird, werden bei Omnia8 fündig! Das Workout ist im Prinzip für jedermann geeignet, schließlich kann man die Trainingsgeräte hinsichtlich Wiederstandsniveau & Höhe flexibel einstellen und auch die Anzahl der Durchgägnge begrenzen. Durch die kurze und intensive Trainingseinheit bietet Omina8 auch einen idealen Ausgleich für alle Berufstätigen, die unter Zeitnot leiden.
Für das heimische Fitnesstraining ist das freistehende Omnia-Trainingsgerät aufgrund der Größe und des hohen Platzbedarfs eher überdimensioniert. Das macht aber nichts, am meisten Spaß macht eh das Training in der Gruppe. Heimanwender können aber ein Blick auf den kleinen Bruder Omnia3 (zur Wandmontage) werfen, welcher aus nur drei Stationen besteht.

Die richtige Ernährung bei einer Erkältung – Was hilft wirklich?

Die Nase läuft, der Hals kratzt… wenn eine Erkältung im Anmarsch ist, bevorzugen viele altbewährte Hausmittel statt Medikamente. Doch welche Hausmittel helfen wirklich? Hühnersuppe, Ingwer, Orangen…? Wir zeigen euch, worauf Ihr bei der Ernährung achten solltet und welche Lebensmittel Ihr unbedingt im Haus haben solltet:

1. Hühnersuppe – Mythos oder Wahrheit?

Ein echter Erkältungsklassiker ist die Hühnersuppe. In diversen Laborversuchen konnten positive Effekte von Hühner-Gemüse-Suppen bei Erkältungen nachgewiesen werden. Die Wissenschaftler wissen allerdings nicht genau, welche Zutaten der Hühner-Gemüse-Suppe letztendlich den Ausschlag gaben. Man vermutet die Kombination von Hühnchen mit diversen Gemüsesorten (Zwiebeln, Karotten, Kohlrabi, Petersilie etc.). Wer durch die Erkältung erschöpft ist und wenig Appetit hat, liegt mit einer Hühnersuppe und gesundem Gemüse also richtig!

Heiße Suppen (oder generell Heißgetränke) wirken zudem schleimlösend und können eine Halsentzündung beruhigen.

Ein Tipp: Die Suppe mit Chili verfeinern, da die Schärfe zusätzlich die Durchblutung fördert.

Fertigsuppen: Eine Studie hat übrigens auch Fertigsuppen untersucht. Der postitive Effekt war auch bei vielen Fertigsuppen aus dem Supermarkt und nicht nur bei den vermeintlich „hochwertigeren“ selbstgemachten Suppen feststellbar.

Hühnersuppe cc Virtual Eric / Flickr.
Hühnersuppe cc Virtual Eric / Flickr.

2. Ingwertee

Auch Ingwertee ist ein beliebtes Erkältungsgetränk. Die Ingwerwurzel enthält sekundäre Pflanzenstoffe mit entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften. Außerdem hervorzuheben ist der Inhaltsstoff Gingerol, welcher dem Inger die Schärfe verleiht, was wiederum die Durchblutung der Schleimhäute fördert.

Zubereitung: Einfach ein Stück der Wurzel abschneiden (Daumengröße), die Schale entfernen und in möglichst dünne Scheiben schneiden. In die Tasse füllen und mit kochend heißem Wasser übergießen. Den Ingwer Tee am besten 5-10 Minuten ziehen lassen. Zum verfeinern kann man ein wenig Zitrone oder einen Löffel Honig hinzugeben.

 Ingwer cc Greatist / Flickr
Ingwer cc Greatist / Flickr

Alternativen: Wer die Schärfe beim Ingwertee nicht mag, auch andere Teesorten wie Salbei- oder Kamillentee haben sich bei Erkältungen bewährt.

3. Zinkhaltige Lebensmittel

Ist die Erkältung noch im Anfangsstadium, kann Zink bei der Immunabwehr helfen. Dies besagt zumindest eine Studie von Daren Knoll von der Ohio State University. Zink kann eine „Übertriebene Reaktionen des Immunsystems“ auf die Erkältungserreger verhindern und daher die Erkältungsdauer verkürzen. Das Spurenelement ist in vielen Lebensmitteln wie beispielsweise Pilzen, Petersilie, Bohnen, Nüssen, Geflügel, Rindfleisch und Milchprodukten enthalten.

 Pilze cc Cobalt 123/ Flickr
Pilze cc Cobalt 123/ Flickr

4. Knoblauch

Knoblauch ist schon seit Tausenden von Jahren als Heilmittel bekannt. Die gesunde Knolle enthält die Vitamine A, C und C, diverse Mineralstoffe (Kalium, Selen) und ebenfalls sekundäre Pflanzenstoffe mit entzündungshemmenden Wirkungen. Regelmäßige Knoblauchesser können Erkältungen besser abwehren, wie diverse Studien belegen.

Zubereitung: Am gesündesten ist Knoblauch übrigens im rohen Zustand, wobei erst durch das zerkleinern die sekundären Pflanzenstoffe aktiviert werden. Wer Knoblauch im Rohzustand nicht mag, kann aber die Hühner-Gemüse-Suppe damit verfeinern.

Knoblauch cc Blurdom / Flickr
Knoblauch cc Blurdom / Flickr

Vitamin C

Vitamin C eilt der Ruf voraus, vor Erkältungen zu schützen, doch das ist nicht ganz korrekt. Es bringt nichts übertrieben viel frisches Obst (oder Gemüse) zu essen, der Überschuss von Vitamin C wird vom Körper einfach ausgeschieden. Eine ausgewogene Ernährung deckt in der Regel den Vitamin C Bedarf komplett. Für die tägliche Dosis Vitamin C greift man am besten auf unverarbeitete Früchte wie Orangen, Grapefruits, Kiwis etc. zurück! Aber auch Gemüsesorten wie Grünkohl, Broccoli oder Paprika sind reich an Vitamin C. Fruchtsäfte sind übrigens keine gute Wahl, da diese häufig sehr viel Zucker enthalten. Ein Apfelsaft enthält beispielsweise mehr Zucker als die gleiche Menge Cola und kalorienreiche Kost hindert den Körper daran die Infektion zu bekämpfen. Von der Einnahme von Vitaminpräparaten wird ebenfalls abgeraten.

 Orangen cc WgYuri Flickr
Orangen cc WgYuri Flickr

Eiweiss

Eiweiss ist während der Erkältungszeit von besonderer Bedeutung, wichtige Abwehrkörper werden aus Eiweißbausteinen gebildet. Der Eiweissbedarf steigt bei einem Infekt um bis zu 30 bis 40 % an. Zu einer ausgewogenen Ernährung während der Erkältung sind beispielsweise Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Nüsse), Gemüse, Fisch oder Hühnchen (Siehe Suppe) gut geeignet.

Linsengericht CC Emily Carlin Flickr
Linsengericht CC Emily Carlin Flickr

Fazit: Während der Erkältung sollte man vor allem auf eine leichte, ausgewogene und vitaminreiche Ernährung achten. Von kalorienreichen und fettigen Gerichten (z.B. Steaks, Fritiertes) sollte man während der Erkältung die Finger lassen.

Welche Lebensmittel empfiehlst du gegen Erkältungen?

Training mit dem Laufband: 5 beliebte Fehler die man vermeiden sollte

Es gibt sicher spannendere Trainingsgeräte als das Laufband. Doch gerade im Winter, wenn es draußen kalt, dunkel und gefährlich ist, erfreut sich das Training mit dem Laufband einer großen Beliebtheit. Aber Vorsicht, auch am „einfachen Laufband“ kann man beim Training einiges falsch machen. Wer also im Winter aufs Laufband umsteigt, um sich fitzuhalten, sollte die folgenden Fehler vermeiden:

1. Immer das gleiche Programm wählen
Wer Tag für Tag mit dem gleichen Programm trainiert (z.B. lange Trainingseinheiten mit moderater Intensität), wird im Laufe der Zeit immer weniger Kalorien verbrennen. Der Körper passt sich an, wird effizienter und verbraucht weniger Kraft und Sauerstoff. Wer bessere Ergebnisse erzielen möchte, muss das Programm regelmäßig variieren. Moderne Trainingsgeräte erlauben es Intensität, Geschwindigkeit oder Steigung flexibel einzustellen. Auch ein Intervalltraining mit kurzen und hochintensiven Übungsperioden lässt sich realisieren. Eine solche Trainingseinheit verbrennt wesentlich mehr Kalorien und spart gleichzeitig viel Zeit.

2. Warm-Up ausfallen lassen
Auf das Warm-Up sollte man auch beim Laufbandtraining nicht verzichten! Es empfiehlt sich zu Beginn erst mal ein gemächliches „Walking-Tempo“ zu wählen (5-10 Minuten) und erst im Anschluss mit dem Trainingsprogramm zu beginnen. Laufbänder beanspruchen sehr stark die Waden und Achillessehne, daher ist das vorherige aufzuwärmen so wichtig. Auch die Abkühlungsphase (Cool Down) nach der Trainingseinheit sollte man nicht überspringen.

3. Festhalten an den Armgriffen
a. Das Festhalten verleiht Stabilität und gibt Laufband-Anfängern ein Gefühl von Sicherheit, doch dadurch wird das Workout negativ beeinträchtigt. Wer sich festhält bzw. aufstützt, gibt entsprechend auch einen Teil des Körpergewichts ab und wird beim Laufen weniger Kalorien verbrauchen. Wer sich festhalten muss, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit eine zu hohe Geschwindigkeit gewählt, also runter vom Gas! Gleiches gilt übrigens auch für die Steigung, wer nicht mehr mitkommt, hat das Gerät falsch eingestellt.

Training mit dem laufband cc /epcampell / Flickr
Training mit dem laufband cc /epcampell / Flickr

4. Vorsicht mit Ablenkungen
Das Training auf dem Laufband kann schnell eintönig werden. In vielen Fitnessstudios kann man währenddessen TV schauen, manche blättern sogar in Zeitschriften. Ist der Fernseher nicht frontal angebracht, verdrehen viele hierfür den Kopf. Hierbei werden Hals- und Nackenmuskeln angespannt und bei einer längeren Trainingseinheit können dadurch Verspannungen entstehen. Zudem kann man durch die Ablenkung leichter die Kontrolle verlieren und stürzen. Wer Abwechslung sucht, motivierende Musik aus dem MP3-Player kann auch ein langweiliges Workout beflügeln.

5. Bei vollem Speed abspringen

a. Bei Youtube findet man zahlreiche lustige Videos mit Laufband-Unfällen. Beliebt ist vor allem das abspringen/ aufspringen bei voller Geschwindigkeit. Solche Stunts sind allerdings nicht ungefährlich und können böse Verletzungen zur Folge haben. Wer eine Trainingspause benötigt, sollte vorher das Band anhalten!

P.s. Ich bevorzuge weiterhin das Lauftraining im Freien. Wer nicht gerne im Dunkeln läuft, kann ggf. die Trainingszeiten anpassen (zumindest an den Wochenenden). Auch mit der richtigen Laufkleidung kann man sich gut vor der Kälte im Winter schützen.

Was hältst du vom Training mit dem Laufband? Ist das Laufband eine gute Alternative im Winter?