Ballett Workout: In Spitzenschuhen zum Traumkörper

Wer sich professionelle Ballerinas anschaut, wird schnell deren durchtrainierte Körper merken. Auch der Kinofilm „Black Swan“ zeigt anhand von Darstellerin Natalie Portman, dass man mit Ballett seinem Traumkörper näher kommen kann. Wer Lust hat, das effektive Ganzkörpertraining auszuprobieren, sollte sich im neuen Trendsport Ballett Workout ausprobieren.

In den USA gibt schon seit einigen Jahren landesweit spezielle Ballett-Workouts, wie beispielsweise das Programm „Ballet Beautiful“, dass von der Tanzexpertin Mary Helen Bowers konzipiert wurde. Die trendige Ballett-Welle erreichte, sicherlich nicht zuletzt auch wegen des erfolgreichen Films „Black Swan“, auch Deutschland, wo es als „Ballett für Jedermann“ angeboten wird. Der Name scheint Programm, da sich der Sport nach eigener Aussage an jeden richtet. Zwar sind tänzerische Erfahrungen förderlich, aber auch Neueinsteigern wird der Zugang zum Ballet Workout ermöglicht.

Was bringt Ballett Workout?

Ballett. Foto: Flickr/foto-plaul

Ballett. Foto: Flickr/foto-plaul

Doch bevor man sich im Ballett Workout versucht, will man natürlich wissen, welche Erfolge der dynamische Trendsport verspricht. Durch die verschiedenen Balletttechniken werden die Körperhaltung und Körperwahrnehmung verbessert und zugleich die Muskulatur gestrafft. Das Training zielt dabei insbesondere auf die Kraftausdauer und Koordination. Neben der Muskelstraffung und eines besseren Körpergefühls wird zudem die Beweglichkeit dank intensivem Stretching stark trainiert. Aber auch wer seinem Rücken etwas Gutes tun will, ist beim Ballett Workout an der richtigen Adresse, da die Übungen haltungsstabilisierend und mobilisierend auf die Wirbelsäule einwirken.

Im Training werden hauptsächlich tänzerisch-athletische Bewegungen absolviert, wobei es zu einer Vermischung von klassischen Elementen des Balletts mit denen aus Yoga und Pilates kommt.

Welche Voraussetzung zum Ballett Workout benötigt werden

Praktisch ist, dass es im Ballett Workout unterschiedliche Kurse gibt, die einen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad bieten. Wer noch nie Spitzschuhe getragen hat oder nicht unbedingt zu den gelenkigsten zählt, ist in Anfängerkursen definitiv besser aufgehoben. Zudem ist es ratsam, sich im Vorfeld ein paar französische Ballettbegriffe anzueignen, da französisch beim Bühnentanz als Amtssprache angesehen werden kann. Aber auch über die wichtigsten Grundpositionen der Arme und Füße beim Ballett sollte man sich informieren.

Jeder der Spaß an Tanz und Bewegung hat und vielleicht auf der Suche nach einem neuen Workout ist, könnte im Ballett Workout „Ballett für Jedermann“ genau das Richtige gefunden haben. Die Kurse werden in zahlreichen Fitness- oder Tanzstudios angeboten, wobei Erfahrungen und Kenntnisse im Yoga und Pilates ebenfalls helfen und den Einstieg ins Ballett-Workout erleichtern können. Zusätzlich wird auch viel Gleichgewichtsgefühl, Ausdruckstärke sowie Konzentration gefordert und gefördert, wobei diese Punkte im Laufe des Workouts immer besser angeeignet werden.

Tipps für die Ballett Workout Kleidung

Ganz wichtig ist, dass die Sportkleidung zum Ballett Workout nicht die Bewegungsfreiheit einschränkt. Doch der Eleganz wegen sollte man statt auf weite T-Shirts und Shorts lieber auf Strumpfhosen oder Ganzanzüge zurückgreifen. Normale Turnschuhe haben hierbei ebenso nichts verloren. Neben klassischen Gymnastikschlappen (Spitzenschuhen) kann das Workout aber auch in Socken oder barfuß absolviert werden.

Hier findet ihr weitere Informationen zum Ballett-Workout!

Eure Meinung: Was haltet ihr von der Idee, Ballett als Workout für Jedermann anzubieten?


3 Responses to Ballett Workout: In Spitzenschuhen zum Traumkörper

  1. RubyTuesday 18. Mai 2012 at 17:02 #

    Finger weg von Spitzenschuhen für Anfänger!Die haben an untrainierten Füssen nichts verloren, da schadet man sich mehr als das es etwas nützt. Überhaupt sind Ballettschläppchen wie hier angegeben keine Spitzenschuhe sondern weiche Schläppchen die nach und nach die Fussmuskulatur stärken. Nur nach jahrelangem Training kann man auf Spitzenschuhe, die für den klassischen Spitzentanz geeignet sind, umsteigen

  2. Kerstin 19. Mai 2012 at 17:13 #

    Ich habe gerade den Artikel gelesen und bin etwas erstaunt: Seid wann ist klassisches Ballett ein Spaziergang und super schnell ein einfach zu lernen??? Und mitzubringen Gymnastikschläppchen oder Spitzenschuhe???? Da sind Verletzungen ja schon vorprogrammiert. Gerade Menschen die sich noch nie mit Ballett beschäftigt haben bekommen hier ein ganz falsches Bild vermittelt. Und zum Abnehmen sollte man sich andere Sachen suchen. Warum haben denn Primaballerinen denn so eine tolle Figur? Eiserne Disziplin, stundenlanges tägliches Training und im ungünstigsten Fall eine Essstörung – das sollte man sich sicherlich nicht zum Vorbild machen. Gerade der Film „Black Swan“ zeigt das sehr deutlich. Ballett ist die tollste Tanzart der Welt (für viele) aber man sollte das alles realistisch sehen.

  3. Emma 24. Mai 2012 at 18:39 #

    Also ich kann den beiden hier nur zustimmen. In Spitzenschuhen zum Traumkörper???? Spitzenschuhe machen erstens noch lange keinen Traumkörper und sind für Anfänger absolut Tabu! Das klingt ja hier als wäre Ballett ein Kinderspiel…was es absolut nicht ist. Es sieht einfach und elegant aus, aber es erfordert höchste Ansprüche an den menschlichen Körper und die die sogenannte Traumfigur kommt sicher nicht von einmal Training die Woche. Jahrelange Disziplin ist hier gefragt. Das sollte man sich sehr wohl vor Augen führen. Und auch vom Training barfuss oder gar in Socken ist abzuraten, da es nicht den nötigen Halt gibt. Im Ballettladen holt man sich am besten Ballettschläppchen, keine Spitzenschuhe oder Gymnastikschlappen. Wer diesen Artikel verfasst hat, hat scheinbar keine Ahnung von Ballett

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