BumBall: Neuer Funsport im American Football-Stil

BummBumm Becker ist uns allen ein Begriff! BumBall hingegen nur den wenigsten. Kein Wunder, handelt es sich hierbei doch um einen noch relativ jungen Funsport aus Dänemark. Bei diesem ungewöhnlichen Ballsport, der in seinen Grundzügen an American Football erinnert, muss der Ball mit der Brust dem Po gefangen werden. Wie das funktionieren soll und welche Anforderungen BumBall an die Spieler stellt, wollen wir im Folgenden verraten.

BumBall klingt nicht nur witzig, sondern garantiert auch noch einen hohen Spaßfaktor. Das ist der etwas merkwürdigen Spielweise geschuldet, darf der Ball doch nur mit der Brust oder dem Gesäß gefangen werden. Punkte gibt es, wenn der Ball in vorher klar definierten Bereichen gefangen wird. Von den Spielern verlangt der Funsport daher komplett neue Bewegungsmuster, wird doch bei anderen Ballsportarten der Ball mit Händen oder Füßen gefangen bzw. weitergeleitet.

BumBall: Spezielle Ausrüstung, lockere Rahmenbedingungen

Damit man BumBall überhaupt spielen kann, müssen die Spieler eine spezielle Ausrüstung tragen. Der sog. BumBall-Anzug wird um die Brust und den Po gebunden und ist mit Klettband versehen. Damit der Ball an diesen Stellen hängen bleibt, ist auch dieser mit Klettband behaftet.

Ansonsten sind die Regeln für die Rahmenbedingungen relativ frei wählbar. Das betrifft sowohl die Anzahl der Mitspieler als auch die Spielfeldgröße. Doch umso mehr Spieler dabei sind, desto größer ist der Spaßfaktor beim BumBall. Dabei kann der Funsport sowohl in der Sporthalle als auch auf einer Wiese gespielt werden. Auf dem Spielfeld werden nach Belieben entsprechende Felder markiert (Kreise, Quadrate usw.), die als Tore fungieren. Fängt ein Spieler den Ball in diesem Bereich, gibt es Punkte.

BumBall: einfache Spielregeln

Die Spielregeln beim BumBall sind schnell erklärt und sehr einfach. Geworfen wird mit der Hand und der Mit- oder Gegenspieler darf den Ball mit der Brust oder dem Po fangen. Abhängig von der „Fang-Art“ wird dann weitergespielt. Landet der Ball auf der Brust, muss der Spieler den Ball abziehen und zu einem anderen Mitspieler passen. Bewegen darf er sich nicht! Wer den Ball mit dem Po fängt oder ihn vom Boden via „in die Hocke gehen“ aufhebt, darf bzw. muss sich hingegen bewegen. Denn nur ein Mit- oder Gegenspieler darf den Ball vom Po abziehen und weiterpassen oder ihn sich selbst ans Hinterteil haften und losrennen. Nach wenigen Minuten hat man die Spielweise von BumBall verinnerlicht.

BumBall: Wie werden Punkte erzielt?

Punkte bzw. Tore werden – ähnlich wie beim American Football – nur durch das Fangen des Balls in den entsprechenden Markierungen erzielt. Der einfachere „Brust-Fang“ wird mit einem Punkt belohnt, während man für einen „Po-Fang“ ganze drei Punkte einheimst. Nach einem Tor wechselt der Ballbesitz. Gleiches gilt, wenn der Ball aus Versehen mit den Händen gefangen wird.

Der Gewinner einer Partie BumBall kann auf unterschiedliche Art und Weise bestimmt werden. Entweder die Mannschaften spielen nach einem vorher festgelegtem Zeitlimit (bspw. 2×10 Minuten) oder es gewinnt die Mannschaft, die zuerst eine gewisse Punktzahl erreicht hat.

Ob BumBall, das von zwei dänischen Lehrern als Aufwärmspiel kreiert wurde, eine erfolgreiche Trendsportart werden kann, steht noch in den Sternen. Aber auf jeden Fall stimmt der Spaßfaktor und ist einfach mal was Neues.

Hier findet ihr weitere Informationen zu Bumball.


3 Responses to BumBall: Neuer Funsport im American Football-Stil

  1. Leistungsmichi 11. August 2011 at 13:16 #

    Ich glaube nicht, dass sich diese Sportart durchsetzen wird, dass sieht einfach zu ulkig aus. So als Gag für zwischendurch ist das sicherlich ganz lustig.

  2. Tomsi 12. August 2011 at 15:15 #

    Da muss ich leider dem Leistungsmichi recht geben… Ich finde das sieht ziemlich affig aus und könnte allemals als Kennenlernspiel im Zeltlager anklang finden. Woher kommen eigentlich diese ganzen seltsam aussehenden Trendsportarten wie Slaglinen, Hockern oder Indoor Skydiving. Naja wems taugt aber ich bleib da lieber beim Skaten…

  3. Alex 15. Januar 2015 at 21:08 #

    Also ich würde BumBall ja nur zu gerne mal ausprobieren. Was mich jedoch massiv stört ist der Preis. Denn zwischen 290 und 350 Euro für ein Set finde ich einfach viel zu viel. Schade, aber so wird es wohl nichts.

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