18 Okt
Weight Watchers ist eines der wenigen Diätprogramme, das man gleichzeitig auch als Ernährungsprogramm gelten lassen kann. Es wird viel Wert auf eine kalorien- und fettreduzierte Mischkost mit ausreichend Eiweißzufuhr gelegt, denn die Pfunde purzeln leider auch bei Weight Watchers nicht von selbst.
Eine Ernährungsumstellung steht im Vordergrund, aber ohne sich wie bei vielen anderen Diäten quälen zu müssen. Dafür stellt Weight Watchers seinen Mitgliedern Vorschläge zu über 1.000 geeigneten Gerichten zur Verfügung. Dass man sich ab und zu ruhig etwas gönnen darf, ist ein enormer Vorteil dieses Programms. Zu verdanken hat man dieses Diätprogramm einer Amerikanerin namens Jean Nidetch, die vor über 40 Jahren selbst erfolglos mit ihrem Übergewicht kämpfte und daraufhin auf die Idee kam, sich mit gleich gesinnten Freundinnen zu treffen, um das Problem gemeinsam anzugehen. Erfolgreich!

Bei einem ersten Besuch in der Weight Watchers Gruppe legt man ein im Normalbereich liegendes Zielgewicht fest. Man wird über das Punktesystem informiert, bei dem jedem Nahrungsmittel oder Getränk Punkte zugerechnet werden. Dann hat man sich nach einem individuell berechneten, täglichen Richtwert der Punkte zu richten, der auf keinen Fall überschritten werden sollte. Kalorienreiche Nahrungsmittel wie Kuchen oder Chips haben demnach viele Punkte, wohingegen viele Gemüse- und Obstsorten gegessen werden können, bis man aus allen Nähten platzt. Man kann sich ruhig mal ein Eis oder einen Schokoriegel für ein paar Punkte mehr gönnen, wenn man nicht dabei vergisst, auf den Richtwert zu achten. Hier empfiehlt es sich durch Sport zusätzliche Punkte zu erwerben, die man zusätzlich „vernaschen“ darf. Die einmal wöchentlich stattfindenden Weight Watchers Treffen, bei denen man gewogen wird, unterstützen die Diät zusätzlich.
Für die Teilnahme am Weight Watchers Programm ist eine Mitgliedsgebühr von 15 Euro monatlich fällig. Wer sich online anmeldet erhält in den ersten 3 Monaten eine Vergünstigung von 25 Euro. Weight Watchers ist definitiv für alle zu empfehlen, die immer einen Kampf gegen ihren inneren Schweinehund führen und die nötige Motivation aus dem Konkurrenzkampf mit Leidensgenossen innerhalb der Gruppe ziehen.
7 Jun
Für zahlreiche Abnehmwillige ist Sport vorwiegend ein nötiges Übel, um durch Ankurbeln der Fettverbrennung zügig störende Pfunde verschwinden zu lassen. Meistens gestaltet sich dies aber schwieriger, als erwartet. Denn Fettverbrennung garantiert nicht zwangsläufig den Abbau von Körperfett.
Im Allgemeinen handelt es sich bei der Fettverbrennung um einen Stoffwechselvorgang, der ständig im Organismus abläuft. Dazu spaltet der Körper zuerst vorhandene Fette in Fettsäuren auf. Diese werden einer Oxidation unterzogen und gelangen in den Fettstoffwechsel, wo sie in Form von Energie einsatzbereit sind.
Solange dem Organismus aber noch ausreichend Nahrungsfette zur Verfügung stehen, muss er sein gespeichertes Fett nicht aufbrauchen. Erst wenn die Masse der zugeführten Kalorien nicht mehr zum Aufrechterhalten lebensnotwendiger Vorgänge ausreicht, da der Energiebedarf angestiegen ist, greift der Körper auf Fettdepots zurück.
Solch ein erhöhter Bedarf an Energie kann am leichtesten durch Sport geschaffen werden. Doch gerade Freizeitsportler beschränken sich hier nur auf Ausdauereinheiten und Lauftraining, obwohl eine Kombination mit gezieltem Krafttraining effektiver wäre.
Das Ausdauertraining, welches bei einem Puls im mittleren Frequenzbereich stattfinden sollte, erzielt in Bezug auf die direkte Fettverbrennung zwar hohe Werte und fördert die Leistungsfähigkeit des Körpers, aber regelmäßiges Krafttraining baut zusätzlich Muskulatur auf. Da Muskeln viel aktiver sind als beispielsweise Fettzellen, steigt damit sogar der Energiebedarf im Ruhezustand.
Direkt nach einem intensiven Training ereignet sich ein weiterer Vorteil. Der so genannte Nachbrenneffekt verbraucht noch Stunden nach der Einheit, ohne weiteres Zutun, zahlreiche Kalorien. Werden in diesem Zeitraum allerdings Nahrungsmittel aufgenommen, kommt er zum Stillstand. Das hier ausgeschüttete Insulin stellt einen Gegenspieler der Fettverbrennung dar.
23 Mrz
Das ist die Diät auf die wir alle gewartet haben, schlemmen und große Mengen essen, ohne Reue und Angst zu haben dabei zuzunehmen. Es kommt nur auf das Volumen und die Energiedichte der Nahrungsmittel an. “Volumetrics” basiert auf aktuellen, wissenschaftlichen Untersuchungen, innovativ ist die Idee und ganz neu die Erkenntnis, dass man sich satt essen kann und dabei nicht zunimmt. Man kann große Mahlzeiten bereiten, aber mit einer geringen Kaloriendichte, so bleibt man nicht hungrig und nimmt trotzdem nicht zu.
Ob ein Lebensmittel schlank macht, entscheidet der so genannte Volumetrics-Wert. Dieser errechnet sich aus den Kilokalorien pro Gramm, ein Volumetrics-Schlankmacher enthält kaum mehr als 1,25 Kilokalorien pro Gramm. Echte Schlankmacher enthalten viel Wasser, wie frisches Obst, Gemüse und Suppen, diese können unbedenklich auch in größeren Mengen verzehrt werden. Ein wichtiger Bestandteil der Volumetrics Diät ist eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme in Form von Wasser, empfohlen werden 2-3 Liter am Tag. Zu den energiedichten Nahrungsmitteln gehören Zucker, schlechte, gesättigte Fette und Alkohol, auf diese sollte weitgehend verzichtet werden. Ballaststoffreiche Vollkornprodukte gehören zu den Volumetrics-Schlankmachern, die sättigen stark und dienen der Gesundheit indem sie die Darmtätigkeit aktivieren. Das ist Abnehmen ohne verzichten zu müssen!
Weitere Infos:
Volumetrics Diät bei Wikipedia
Zehn Gebote: Die Volumetrics-Regeln
3 Okt
Leistungsfähigkeit, Energie und Lebensfreude bis ins hohe Alter zu erhalten, ist der Wunsch vieler Menschen. Wichtigste Voraussetzung ist es daher, sich um sich selbst zu kümmern und etwas für seine Gesundheit zu tun. Ein rundum ansprechendes Äußeres trägt zum Wohlbefinden bei. Um in Form, fit und beweglich zu bleiben, sind gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung enorm wichtig. Viele Hilfen sind im Angebot, um überflüssige Pfunde abzubauen. Zu vermeiden sind unbedingt Hungerkuren. Sie zeigen zwar anfangs Erfolge, sind aber nicht von Dauer. Das Gewicht stagniert und steigt wieder an. Die eigenen Gewohnheiten beim Einkauf oder dem Aufstellen des Speiseplans für die Familie zu überprüfen, ist ein guter Beginn zur Gewichtsreduzierung. Kalorienreiche Lebensmittel gegen Vollkornprodukte auszutauschen helfen, das gesteckte Ziel zu erreichen.
Tipps für den Einkauf:
Um sein Wohlfühlgewicht zu erreichen, ist eine regelmäßige Bewegung wichtig. Freude und Spaß sollten dabei Begleiter sein. Unzählige Möglichkeiten bieten sich für alle Altersgruppen an. Die Motivation erhöht sich mit gleich Gesinnten, beispielsweise beim Radfahren, Schwimmen, Nordic Walking oder beim Wandern. Ballspiele bereiten Vergnügen und sind überall durchführbar. Positiv wirkt sich der Aufenthalt in der Natur aus. Hilfen bei der Gewichtsreduzierung sind auch gymnastische Übungen, Arbeiten im Haushalt und im Garten. Treppen, statt den Lift zu benutzen, sollte Gewohnheit werden. Sport, kombiniert mit einer kalorienbewussten Ernährung bringt jeden dem gesteckten Ziel näher. Ihre Mitmenschen werden von Ihrem Durchhaltevermögen und Aussehen begeistert sein.
Von Brigitte Diät bis Weight Watchers
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