Weihnachtsmarkt: Das sind die Dickmacher und Kalorienbomben

Während der Adventszeit ist der ein oder andere Besuch eines Weihnachtsmarkts obligatorisch. Obligatorisch ist auch, dass man sich mit diversen Weihnachtsmarkt-Snacks wie Crepes, Bratwurst, Stollen und natürlich Glühwein oder heiße Schokolade den Wanst vollschlägt. Wer auf seine Figur achtet und nicht schon bis zum Weihnachtsfest zunehmen will, muss sich in Acht nehmen. Denn die Leckereien sind echte Dickmacher und wahre Kalorienbomben, wie unser „Best of“ zeigt.

Wer auf dem Weihnachtsmarkt nicht in die Kalorienfalle tappen will, sollte sich folgendes Ranking und den Satz „5 Minuten auf der Zunge, 5 Jahre auf der Hüfte“ in Erinnerung rufen.

Dickmacher Weihnachtsmarkt: Die größten Kalorienbomben

  • Heiße Schokolade mit Sahne: 400 Kalorien; mit einem Schuss Amaretto und Co. steigt die Kalorienzahl
  • Crepe mit Nutella: 400 Kalorien pro Stück; wer sich mit Puderzucker oder Apfelmus zufrieden gibt, spart Fett
  • Gebrannte Mandeln: 510 Kalorien pro Tüte; Mandeln sind eigentlich gesund, doch mit viel Zucker gebrannt eine echte Kalorienbombe
  • Rostbratwurst mit Brot: ca. 500 Kalorien; wenn, dann besser mit Senf als Ketchup

 

  • Glühwein (mit Schuss): 240 Kalorien pro Becher
  • Frittiertes Gebäck: mittlere Portion bis zu 800 Kalorien
  • Stollen: ca. 330 Kalorien pro Scheibe; kein Wunder dank Butter, Marzipan, Puderzucker und Rosinen
  • Pommes Frites: ca. 300 Kalorien pro Portion; mit Ketchup und Mayo steigt Kalorienzahl deutlich
  • Currywurst mit Soße und Brötchen: 680 Kalorien pro Portion

Leichte Alternative zu den fettigen Snacks

Natürlich muss man nicht komplett auf diese leckeren Weihnachtsleckereien verzichten, doch vor allem wer öfter geht, sollte hin und wieder an seine Figur denken. Außerdem findet man beim Budenzauber diverse leichtere Alternativen zu den heftigen Kalorienbomben. So stehen heißer Apfelsaft mit Zimt oder Fruchtpunsch zur Auswahl, die man sich auch noch mit etwas heißem Wasser verdünnen lassen kann. Zudem kann man – auch wenn es dann vielleicht nicht ganz so lustig wird – Glühwein ohne Schuss trinken. Für den kleinen Hunger sind Fischbrötchen (ohne panierten Fisch), Schaschlik oder Crepes mit Kompott leichter als Rostbrat- oder Currywurst, Backfisch oder Crepes mit Nutella, Sahne-Waffeln oder frittiertes Gebäck.

Wer Nüsse mag, sollte dagegen Maronen oder pur geröstete Nüsse ausprobieren, statt die gezuckerte gebrannte Variante.

Tipp: Im Vorfeld etwas Essen

Abschließend noch ein guter Tipp: Wer den zweifelsohne verführerischen und leckeren Kalorienbomben auf dem Weihnachtsmarkt entkommen will, sollte im Vorfeld einen Salat oder Gemüsesuppe zu sich nehmen.

Wer schon für die Nach-Weihnachtszeit planen will, findet hier Tipps zum Abnehmen nach den Feiertagen. Eine Übersicht aller Weihnachtsmärkte in Deutschland gibt es hier.

Die richtige Ernährung bei einer Erkältung – Was hilft wirklich?

Die Nase läuft, der Hals kratzt… wenn eine Erkältung im Anmarsch ist, bevorzugen viele altbewährte Hausmittel statt Medikamente. Doch welche Hausmittel helfen wirklich? Hühnersuppe, Ingwer, Orangen…? Wir zeigen euch, worauf Ihr bei der Ernährung achten solltet und welche Lebensmittel Ihr unbedingt im Haus haben solltet:

1. Hühnersuppe – Mythos oder Wahrheit?

Ein echter Erkältungsklassiker ist die Hühnersuppe. In diversen Laborversuchen konnten positive Effekte von Hühner-Gemüse-Suppen bei Erkältungen nachgewiesen werden. Die Wissenschaftler wissen allerdings nicht genau, welche Zutaten der Hühner-Gemüse-Suppe letztendlich den Ausschlag gaben. Man vermutet die Kombination von Hühnchen mit diversen Gemüsesorten (Zwiebeln, Karotten, Kohlrabi, Petersilie etc.). Wer durch die Erkältung erschöpft ist und wenig Appetit hat, liegt mit einer Hühnersuppe und gesundem Gemüse also richtig!

Heiße Suppen (oder generell Heißgetränke) wirken zudem schleimlösend und können eine Halsentzündung beruhigen.

Ein Tipp: Die Suppe mit Chili verfeinern, da die Schärfe zusätzlich die Durchblutung fördert.

Fertigsuppen: Eine Studie hat übrigens auch Fertigsuppen untersucht. Der postitive Effekt war auch bei vielen Fertigsuppen aus dem Supermarkt und nicht nur bei den vermeintlich „hochwertigeren“ selbstgemachten Suppen feststellbar.

Hühnersuppe cc Virtual Eric / Flickr.
Hühnersuppe cc Virtual Eric / Flickr.

2. Ingwertee

Auch Ingwertee ist ein beliebtes Erkältungsgetränk. Die Ingwerwurzel enthält sekundäre Pflanzenstoffe mit entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften. Außerdem hervorzuheben ist der Inhaltsstoff Gingerol, welcher dem Inger die Schärfe verleiht, was wiederum die Durchblutung der Schleimhäute fördert.

Zubereitung: Einfach ein Stück der Wurzel abschneiden (Daumengröße), die Schale entfernen und in möglichst dünne Scheiben schneiden. In die Tasse füllen und mit kochend heißem Wasser übergießen. Den Ingwer Tee am besten 5-10 Minuten ziehen lassen. Zum verfeinern kann man ein wenig Zitrone oder einen Löffel Honig hinzugeben.

 Ingwer cc Greatist / Flickr
Ingwer cc Greatist / Flickr

Alternativen: Wer die Schärfe beim Ingwertee nicht mag, auch andere Teesorten wie Salbei- oder Kamillentee haben sich bei Erkältungen bewährt.

3. Zinkhaltige Lebensmittel

Ist die Erkältung noch im Anfangsstadium, kann Zink bei der Immunabwehr helfen. Dies besagt zumindest eine Studie von Daren Knoll von der Ohio State University. Zink kann eine „Übertriebene Reaktionen des Immunsystems“ auf die Erkältungserreger verhindern und daher die Erkältungsdauer verkürzen. Das Spurenelement ist in vielen Lebensmitteln wie beispielsweise Pilzen, Petersilie, Bohnen, Nüssen, Geflügel, Rindfleisch und Milchprodukten enthalten.

 Pilze cc Cobalt 123/ Flickr
Pilze cc Cobalt 123/ Flickr

4. Knoblauch

Knoblauch ist schon seit Tausenden von Jahren als Heilmittel bekannt. Die gesunde Knolle enthält die Vitamine A, C und C, diverse Mineralstoffe (Kalium, Selen) und ebenfalls sekundäre Pflanzenstoffe mit entzündungshemmenden Wirkungen. Regelmäßige Knoblauchesser können Erkältungen besser abwehren, wie diverse Studien belegen.

Zubereitung: Am gesündesten ist Knoblauch übrigens im rohen Zustand, wobei erst durch das zerkleinern die sekundären Pflanzenstoffe aktiviert werden. Wer Knoblauch im Rohzustand nicht mag, kann aber die Hühner-Gemüse-Suppe damit verfeinern.

Knoblauch cc Blurdom / Flickr
Knoblauch cc Blurdom / Flickr

Vitamin C

Vitamin C eilt der Ruf voraus, vor Erkältungen zu schützen, doch das ist nicht ganz korrekt. Es bringt nichts übertrieben viel frisches Obst (oder Gemüse) zu essen, der Überschuss von Vitamin C wird vom Körper einfach ausgeschieden. Eine ausgewogene Ernährung deckt in der Regel den Vitamin C Bedarf komplett. Für die tägliche Dosis Vitamin C greift man am besten auf unverarbeitete Früchte wie Orangen, Grapefruits, Kiwis etc. zurück! Aber auch Gemüsesorten wie Grünkohl, Broccoli oder Paprika sind reich an Vitamin C. Fruchtsäfte sind übrigens keine gute Wahl, da diese häufig sehr viel Zucker enthalten. Ein Apfelsaft enthält beispielsweise mehr Zucker als die gleiche Menge Cola und kalorienreiche Kost hindert den Körper daran die Infektion zu bekämpfen. Von der Einnahme von Vitaminpräparaten wird ebenfalls abgeraten.

 Orangen cc WgYuri Flickr
Orangen cc WgYuri Flickr

Eiweiss

Eiweiss ist während der Erkältungszeit von besonderer Bedeutung, wichtige Abwehrkörper werden aus Eiweißbausteinen gebildet. Der Eiweissbedarf steigt bei einem Infekt um bis zu 30 bis 40 % an. Zu einer ausgewogenen Ernährung während der Erkältung sind beispielsweise Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Nüsse), Gemüse, Fisch oder Hühnchen (Siehe Suppe) gut geeignet.

Linsengericht CC Emily Carlin Flickr
Linsengericht CC Emily Carlin Flickr

Fazit: Während der Erkältung sollte man vor allem auf eine leichte, ausgewogene und vitaminreiche Ernährung achten. Von kalorienreichen und fettigen Gerichten (z.B. Steaks, Fritiertes) sollte man während der Erkältung die Finger lassen.

Welche Lebensmittel empfiehlst du gegen Erkältungen?

Eiweiß Diät: Abnehmen mit diesen 6 Tipps

Ihr wollt abnehmen, ohne dabei Muskeln zu verlieren? Dann ist Eiweiß für dieses Vorhaben der erfolgsversprechende Nährstoff. Wir zeigen euch, welches Eiweiß und wie viel davon den Erfolg bringt und welche Produkte den Alltag erleichtern.

Eiweiß hilft beim Abnehmen. Der Nährstoff sättigt gut, heizt den Stoffwechsel an, baut Fett verbrennende Muskeln auf und verbraucht bereits zehn Prozent seiner Kalorien während der Verdauung. Das sind doch schon Mal sehr überzeugende Argumente für den Nährstoff. Studien konnten dabei beweisen, das Eiweiß in Kombination mit langkettigen Kohlenhydraten den Jo-Jo-Effekt bremst und darüber hinaus, dass ein regelmäßiger Konsum hochwertigem Eiweiß mit einem niedrigen Body-Mass-Index (BMI) einhergeht.

Auf das richtige Eiweiß achten

Protein Drink © Flickr, HealthGauge
Protein Drink © Flickr, HealthGauge

Von der Bedeutung von Eiweiß sind Fitnessprofis und Kraftsportler schon lange überzeugt. Ihre Ernährung ist nicht nur auf Muskelaufbau, sondern auch auf Fettreduzierung getrimmt. Dafür wird eine Portion Eiweiß pro Mahlzeit eingeplant. Aber längst nicht jede Quelle ist für einen gesteigerten Verzehr geeignet, zumal eiweißreiche Lebensmittel eben oft auch kalorienreich sind. Zudem können bei einem zu hohen Verzehr von minderwertigem Fleisch oder Fisch auch Antibiotika, Schermetalle oder Transfette aufgenommen werden. Doch egal wie viele Eiweiße zu welcher Uhrzeit auf den Tisch kommen, die erste Abnehmregel lautet immer: Wer zu viele Kalorie zu sich nimmt, nimmt zu!

  • 1. Tipp: Nicht zu viele Kalorien!

Praktische Einweiß-Alltagshelfer

Eine sehr gute Lösung stellen pflanzliche Lebensmittel dar. In Maßen genossen, sättigen sie gut bei wenigen Kalorien. Werde diese zudem in einer Mahlzeit kombiniert, wird sich die biologischen Wertigkeit erhöhen und man kann mehr Körpereiweiß aufbauen. Geeignete Eiweißquellen sind beispielsweise Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Vollkornprodukte, Nüsse und Kerne sowie Quinoa (Inkareis). Aber auch Magermilchprodukte sind für alltägliche Kost eine gute Wahl. Wer wenig Zeit und / oder sich keine kalorienarme Mahlzeit zusammenstellen kann, findet in Nahrungsergänzungsmitteln Hilfe. Besonders wenn man sich kohlenhydratarm ernähren möchte. Durch Shakes und Riegel lässt sich die Eiweißzufuhr besser planen und kontrollieren.

Doch ganz ohne selbstzubereitete Mahlzeiten geht es dann doch nicht. Zum einen, weil die besser schmecken, und zum anderen fehlen den Eiweiß-Shakes wichtige Mineralstoffe, Vitamine, ungesättigte Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe.

  • 2. Tipp: Kalorienarme Eiweißquellen bevorzugen und Nahrungsergänzungen als schnelle Alternative nutzen!

Fettverbrennung ankurbeln

Vom letzten Abendessen bis zum Frühstück muss der Körper ohne Nahrungsenergie auskommen. Dafür nutzt er die körpereigenen Energiereserven. In erster Linie sind das Kohlenhydrate und etwas zögerlicher das Körperfett. Wird am Abend auf Kohlenhydrate verzichtet, zwingt man den Körper vermehrt auf die Fettdepots zurückzugreifen. Mittelfristig lernt der Körper, diese schneller anzuzapfen, sodass man also auch seinen Fettstoffwechsel trainieren kann. Die Grundregel lautet: Kohlenhydrate zum Abend vermeiden und lieber eine große Portion Eiweiß essen – egal ob fettarmes Lebensmittel oder Shake.

  • 3. Tipp: Eiweiß ohne Kohlenhydrate am Abend verbrennt mehr Fett!

Eiweiß für die Nacht

Ein guter Shake für die Nacht sollte einen hohen Anteil langsam verdaulicher Proteine enthalten. Das trifft beispielsweise auf Casein zu. Shakes die Casein enthalten, sind zum Abnehmen besonders gut geeignet. Die cremige Substanz sättigt mehr und die Aminosäuren stehen dem Körper während der Nacht durchgehend zur Verfügung. So werden keine Muskeln abgebaut, sondern Fette verbrannt.

Natürlich spielt dabei auch die Geschmacksfrage eine Rolle, welcher Art von Shake bevorzugt wird. Flüssige Whey Proteine sind besonders bei warmen Temperaturen gefragt. Dies ist, neben Sojaprotein, auch eine gute Alternative für alle, die eine Laktoseintoleranz haben.

  • 4. Tipp: Casein sättigt und unterstütz die Fettverbrennung über Nacht!

Qualität entscheidet

Es führt kein Weg an der Beachtung der Zutatenliste und der Nährwertangaben eines jeden Eiweißprodukts vorbei. Wichtig ist dabei die Reihenfolge der Zutaten: Je weiter hinten in der Liste eine Eiweiß-Komponente (z.B. Molke oder Casein) aufgeführt wird, desto weniger ist davon enthalten. Weizenproteine sollten aufgrund ihrer geringen Wertigkeit besser gar nicht aufgeführt sein. Werden auf dem Produkt überhaupt keine Eiweißquellen genannt, kann man es getrost wieder ins Regal zurückstellen. In diesem Fall wird es sich wohl um einen Energy Shake handeln. Auch die Nährwertangaben klären über den Gesamtgehalt von Eiweiß, Kohlenhydrate und Fett auf. Ein hochwertiges Eiweißprodukt sollte mindestens 80 Prozent Eiweiß enthalten – auf 100 Gramm also 80 Gramm Eiweiß bei einer Wertigkeit von fast 100 oder mehr. Die Kohlenhydrate sollten dagegen nicht mehr als zehn Prozent ausmachen.

  • 5. Tipp: Mindestens 80 Prozent Proteine, maximal zehn Prozent Kohlenhydrate in Eiweiß-Produkten!

Vorsicht vor Zucker

Die sogenannten Fitnessriegel zeichnen sich dadurch aus, dass sie den Körper schnellst möglich mit Energie versorgen. Übersetzt heißt das: viele Kohlenhydrate. Zum Abnehmen daher keine gute Wahl. Gleiches gilt übrigens auch für das Formula-Pulver. Sie wurden entwickelt, um stark übergewichtigen Menschen eine vollwertige Mahlzeit zu ermöglichen und entsprechend sind alle notwendigen Nährstoffe vorhanden. Natürlich auch Kohlenhydrate und Fette. Wer mit Nahrungsergänzungsprodukten seine Ernährung optimieren möchte und nicht unbedingt zu den schlankesten gehört, der sollte besser zu reinen Eiweiß-Shakes greifen. In ihnen ist kmehr Eiweiß und weniger vom Rest enthalten.

Proteinriegel enthalten ebenfalls hochwertiges Eiweiß, sind aber besser als süßer Genuss-Snack geeignet, da sie oft mit Schokolade überzogen sind. Low-Carb-Riegel bestehen dagegen aus Protein, Polydextrose (ein unverdaulicher Ballaststoff) und zum Süßen Maltit. Sie haben weniger Kohlenhydrate und sind damit die leichtere Snack-alternative. Darauf achten, dass auf der Zutatenliste keine Glukose oder Fruktose enthalten ist.

  • 6. Tipp: Reine Eiweiß-Shakes bevorzugen, reichhaltige Riegel meiden

Wir hoffen, euch mit diesen Tipps rund zur Ernährung und Gewichtsabnahme mit Hilfe von Eiweiß geholfen zu haben. Wenn ihr noch Erfahrungen oder Tipps habt, dann gleich die Kommentarfunktion nutzen.

Schlank mit der Faustformel: Ernährungskonzept verspricht Erfolg

Schluss mit Kalorienzählen, Schluss mit Heißhungerattacken: ‚Schlank mit der Faustformel‘ ist keine Diät im klassischen Sinne, sondern vielmehr handelt es sich dabei um ein unkompliziertes Ernährungskonzept. Das besondere Merkmal hierbei ist, dass die eigene Hand als Maßeinheit dient und zugleich alle drei Nährstoffklassen (Eiweiß, Kohlenhydrate, Fette) während einer Mahlzeit kombiniert werden dürfen. Anders als bei vielen Trennkost-Diäten gibt es bei der Schlank mit der Faustformel-Methode kein Verbot bestimmter Nahrungsmittel.

Entwickelt wurde Schlank mit der Faustformel von der österreichischen Ernährungsexpertin und Fernsehmoderatorin Sasha Walleczek. In ihrem gleichnamigen Buch erklärt sie die Grundregel von diesem Ernährungskonzept. Demnach geht es darum, beim Essen und Trinken Insulinspitzen zu vermeiden und auf diese Weise den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Dafür müssten Kohlenhydrate in der Ernährung reduziert werden, eine Faustgröße pro Hauptmahlzeit ist die Vorgabe. So sollen die Fettdepots zum Schmelzen gebracht und Heißhungerattacken vermieden werden. Ein Verzicht von Kohlenhydraten ist aber nicht angedacht, den die Autorin auch wie folgt begründet. Denn zum einen liefern Kohlenhydrate wichtige Ballast- und Nährstoffe und zum anderen verstärken sie das Sättigungsgefühl.

Die Faustformel unter der Lupe

Obst, Gemüse. Foto: Flickr/Namics.
Obst, Gemüse. Foto: Flickr/Namics.

Was darf bei der ‚Schlank mit der Faustformel‘ Methode zu jeder Mahlzeit gegessen werden? Im Grunde genommen alles, worauf man Lust hat. Vorausgesetzt man hält sich an die Regeln zur Faustgröße. Die Faustformel ist die zentrale Einheit der Walleczek—Methode, quasi das Herz.

Die Bestandsteile der Mahlzeit sollten wie folgt aussehen:

  • eine handflächengroße Portion Eiweiß
  • eine faustgroße Portion stärkehaltiger Kohlenhydraten (bspw. Kartoffeln, Reis)
  • mindestens zwei faustgroße Portion Gemüse

Wichtig ist, dass zu jeder Mahlzeit Eiweiß kombiniert wird. Wie eingangs erwähnt, gibt es bei diesem Ernährungskonzept keine klassischen Verbote. Außer: Hungern ist streng verboten! So sollte man sich nach einer Mahlzeit gesättigt und zufrieden fühlen. Und zwischen den Mahlzeiten stehen auch Zwischenmahlzeiten auf dem Plan, so dass täglich vier bis bis Mahlzeiten gegessen werden. Man sollte nicht immer dann essen, wenn man Hunger verspürt. Nein, man soll sogar snacken! Reichlich Tipps gibt es im Buch, doch Obst der Saison, Joghurt, Nüsse und Samen sind dabei wenig überraschend der Schokolade vorzuziehen. Auf diese Weise soll auch ein zu schneller Anstieg des Blutzuckers verhindert werden. Zum Süßen wird von der Ernährungsberaterin Stevia empfohlen, doch das Kraut aus Paraguay hat einen Nachteil: Denn genau wie Zucker und diverse andere Ersatzstoffe wird die Lust auf Süßes gesteigert.

Die 80:20-Regel: Sündigen ist erlaubt

Im Laufe des Jahres gibt es aber immer wieder Events und Zeitspannen, in denen auch gesündigt werden darf. So gilt für Feiertage, Geburtstage, Weihnachten und andere Festivitäten die 80:20-Regel. Wer zu 80 Prozent gesund isst, kann hin und wieder auch sündigen. Unter die 20 Prozent fallen Lebensmittel, die ansonsten nicht in die Faustformelmahlzeiten passen. Entsprechend gehören Pizza, Kuchen, Schokolade und andere Süßigkeiten zur 20-Prozent-Ausnahmeregelung. Denn Gaumenfreuden sollen nicht einfach gestrichen werden, wie es bei anderen Diäten der Fall ist. Genussmomente so lange hinauszögern, bis man schwach wird, hat keinen Sinn. So darf man hin und wieder alles essen, worauf man Lust. Viel wichtiger ist, wie man sich den Großteil der Zeit ernährt. Wesentlich für den Erfolg der Faustformel sind keine zu großen Pausen zwischen Frühstück, Mittagessen und Abendessen.

Schlankheits-Faustformel: Der 4-Wochen-Powerplan

Ein vierwöchiger Ernährungsplan dient dazu, den Einstieg in das Programm zu erleichtern und den Körper wieder für seine tatsächlichen Bedürfnisse zu sensibilisieren. Hier wird eine gesunde Kombination von pflanzlichem und tierischem Eiweiß näher gebracht, mindestens eine Mahlzeit pro Tag kommt ohne tierische Produkte aus. Fleisch steht an drei Tagen in der Woche auf dem Ernährungsplan. Die Ernährungsberaterin möchte somit auch zum Nachdenken über eine vegetarische Kost anregen, umsetzbar ist die Faustformel allerdings ebenso für Fleischliebhaber. Zudem sollt man die ersten vier Wochen nutzen, um sich an ungesüßte Speisen und Getränke zu gewöhnen.

  • 1. Woche: Essen erlernen

In der ersten Woche geht es im Grunde genommen darum, eine neue Art des Essens zu erlernen. Man soll ein Gefühl dafür bekommen, wie eine Mahlzeit nach der ‚Schlank mit der Faustformel‘ Methode zubereitet wird, man erlebt neue Geschmacksrichtungen und ein anderes Sättigungsgefühl. Zudem sollte man seine prallgefüllten Vorratsschubladen und Süßigkeitsreserven entrümpeln. Es wird darüber hinaus empfohlen, Rückschau zu halten und in einem Wohlfühltagebuch einzutragen, welche positiven Veränderungen aufgefallen sind.

  • 2. Woche: Experimentieren

In der zweiten Woche geht es darum, mit den Portionsgrößen zu experimentieren und verstärkt auf die Bedürfnisse des eigenen Körpers zu hören. Ist man nach dem Essen noch hungrig, sollte zuerst zu mehr Gemüse gegriffen werden und dann zu mehr Eiweiß. Nur wenn man immer noch nicht satt ist, wird die Stärkefaust vergrößert. Beim Essen heißt es, sich auf die Mahlzeiten zu konzentrieren und so sind Fernseher, Zeitung und Handy tabu. Das fällt bestimmt nicht jeden leicht, doch wenn der Esstisch schön gedeckt wird und aus der Mahlzeit ein Ritual wird, dann wird es schon klappen.

  • 3. und 4. Woche: Alltagstauglichkeit prüfen und selber kochen

In der dritten Woche soll das neue Programm mit Kollegen in der Kantine oder mit Freunden im Restaurant getestet werden. Ganz einfach, um die Alltagstauglichkeit der Schlank mit der Faustformel Methode auszuprobieren und zu erfahren. In Woche 4 soll man versuchen, eine Hauptmahlzeit pro Tag ganz alleine mithilfe der Faustformel zu kochen.

Wie viel kann man mit der Faustformel Diät abnehmen?

Die Walleczek-Methode verspricht eine Abnahme von einem halben bis ein Kilogramm pro Woche. Das ist ein absolut gesunder Richtwert, der einem Jojo-Effekt, der bei vielen anderen Diäten nach dem Absetzen zum Tragen kommt, wenig Chance bietet. Schlank mit der Faustformel verfolgt eine langfristige Ernährungsumstellung sowie eine Sensibilisierung für Portionsgrößen und der Nahrungsauswahl. Schwachpunkt dabei ist jedoch der Mensch. Portionsgrößen, vor allem bei den erlaubten Zwischenmahlzeiten, werden in der Regel unterschätzt. So nimmt man trotz guter Vorsätze zu viele Kalorien zu sich und läuft Gefahr, trotz qualitativ guter Ernährung nicht abzunehmen, weil keine negative Kalorienbilanz erreicht wird. Wer jedoch bei der Portionsgröße sehr genau ist, hat durchaus gute Chancen sein Körpergewicht zu reduzieren.

Wer Interesse an dem Ernährungskonzept, findet bei Amazon weitere Informationen zum Buch.

Ausbildung zum Ernährungsberater – Vorsicht bei der Auswahl!

Der Fitness- und Gesundheitsmarkt in Deutschland boomt, entsprechend suchen immer mehr Menschen den beruflichen Einstieg in die Branche. Die Bandbreite der Berufe und Tätigkeiten ist dabei sehr vielfältig und reicht vom Fitnesstrainer über Yoga Lehrer, Fitnesskaufmann bis hin zum Ernährungsberater. Insbesondere der Bereich Ernährung bietet aufgrund der steigenden Anzahl an ernährungsbedingten Krankheiten – jeder dritte Erwachsene ist übergewichtig – gute berufliche Perspektiven. Wer sich für Ernährungsthemen interessiert und auch andere diesbezüglich beraten möchte, kann den Brancheneinstieg als Ernährungsberater wagen.

Zu Beginn sollte naturlich eine Ausbildung zum Ernährungsberater stehen, doch leider ist schon die Suche nach dem richtigen Ausbildungsgang bzw. Träger schwierig und extrem unübersichtlich. Im Angebot gibt es scheinbar alles: Einmalige Wochenendseminare, berufsbegleitende Fernkurse bis hin zur mehrjährigen Vollzeit-Ausbildung. Damit Ihr nicht schon im Vorfeld den Überblick verliert, zeigen wir euch, worauf Ihr bei der Ausbildung unbedingt achten solltet:

Problem: Keine geschützte Berufsbezeichnung

Der sehr große Wildwuchs an Ausbildungseinrichtungen- und Möglichkeiten hat einen Grund: Ernährungsberater ist keine geschützte Berufsbezeichnung! Die Qualität der Ausbildung ist nicht gesetzlich geregelt und hängt im Wesentlichen von der jeweiligen Ausbildungseinrichtung ab. Im Grunde kann sich jeder in diesem Bereich selbstständig machen und Ernährungsberater nennen, auch ohne eine entsprechende Qualifikation vorweisen zu können. Daher arbeiten Institutionen wie z.B. Krankenkassen nur mit Ernährungsberatern zusammen, wenn diese einen bestimmten Berufsabschluss/Studium oder ein spezielles Zertifikat vorweisen können. Ohne entsprechende Ausbildung verweigern die Kassen die Zusammenarbeit, es kann dann nur privat und ohne Kassenrezept gearbeitet werden. Problematisch für den angehenden Ernährungsberater ist dann natürlich, dass sich die Kunden lieber dort beraten lassen, wo die Beratung von der Kasse bezahlt wird. Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, sollte einen anerkannten Ausbildungsweg einschlagen:

1. Ausbildung zum staatlich anerkannten Diätassistenten

Ein seriöser Einstieg in die Ernährungsberatung ist die Ausbildung zum staatlich anerkannten Diätassistenten. Die Ausbildung dauert drei Jahre und die Lehrinhalte sowie die Prüfung ist bundesweit einheitlich geregelt (DiätAss APrV). Lehrinhalte sind beispielsweise Lebensmittelkunde, Ernährungslehre, Ernährungsberatung, Diätologie, aber auch Fächer wie Anatomie und Erste Hilfe. Die Ausbildung zum Diätassistenten wird von den Krankenkassen anerkannt, so dass einer späteren Zusammenarbeit mit den gesetzlichen Krankenkassen nichts im Wege steht. Die Ausbildung kann deutschlandweit an knapp 60 staatlich anerkannten Schulen durchgeführt werden (Liste der Schulen), darunter finden sich Schulen in den meisten deutschen Großstädten wie z.B. Berlin, Hamburg, Hannover, Frankfurt, München oder Stuttgart. Die Ausbildung beinhaltet 4.450 Unterrichtsstunden (3.050 Theorie / 1.400 Praxis). Zulassungsvoraussetzung für die Ausbildung zum Diätassistenten ist ein mittlerer Bildungsabschluss/Realschulabschluss. Die Ausbildung zum Diätassistenten ist schulisch und kostet in den meisten Fällen Schulgeld (100-200 Euro monatlich). Zur Förderung kann aber BAföG, Fahrgeld, Wohngeld etc. beantragt werden.

2. Studium der Ernährungswissenschaften

Wer die Hochschulzugangsberechtigung besitzt, kann anstelle der Ausbildung zum Diätassistenten auch ein Studium der Ernährungswissenschaft/Ökotrophologie beginnen. Das Studium ist an den zahlreichen Universitäten/ Hochschulen (z.B. in Potsdam, Kiel, Jena oder Gießen) möglich. Wer Ernährungswissenschaften studieren möchte, benötigt allerdings ein sehr gutes Abitur (NC 2012 zum Teil bei 1,6) oder muss mit einer längeren Wartezeit rechnen. Die meisten Hochschulen haben bereits auf Bachelor (Regelstudienzeit drei, höchstens 4 Jahre) und Master (1-2 Jahre) umgestellt. Was die Kosten für das Studium betrifft, wurden Studiengebühren mittlerweile in den meisten Bundesländern abgeschafft. Zur Förderung kann genau wie beim Diätassistenten BAföG und Co. beantragt werden. Das abgeschlossene Studium der Ernährungswissenschaften/Ökotrophologie wird für die Tätigkeit als Ernährungsberater ebenfalls von den Krankenkassen anerkannt.

3. Zertifikat „Ernährungsberater/DGE“

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung bietet eine Weiterbildung zum „Ernährungsberater/ DGE“ an. Der Ernährungsberater/DGE wird ebenfalls von den Krankenkassen anerkannt, so dass eine Abrechnungsmöglichkeit mit den Krankenkassen besteht. Zugangsvoraussetzung ist allerdings die vorherige Ausbildung zum Diätassistenten oder ein Studium der Ernährungswissenschaft/Ökotrophologie. Die Weiterbildung zum Ernährungsberater/DGE ist berufsbegleitend möglich wobei Teilnehmer die Wahl zwischen einen Intensivkurs (56 Unterrichtseinheiten) und Kompaktkurs (215) haben. Der Präsenz-Unterricht findet in Bonn statt. Die Weiterbildung kostet 975 Euro (intensiv) oder 2.350 (kompakt).

Weiterbildung für Quereinsteiger? Fernstudium neben dem Beruf?

Viele Menschen entdecken ihr Interesse für den Beruf des Ernährungsberaters allerdings erst zu einem Zeitpunkt, in dem sie bereits einer festen Tätigkeit nachgehen. Dann ist es oft schwierig, mit einer erneuten Vollzeit-Ausbildung oder einem Studium zu beginnen, nicht zuletzt auch aufgrund der damit verbundenen finanziellen Einbußen. Für diesen Fall gibt es noch die Möglichkeit einer Weiterbildung im Rahmen eines Fernstudiums/Fernkurses oder eines IHK-Lehrgangs. Wer sich für diesen Weg entscheidet, sollte sich aber über Folgendes bewusst sein:

  • Schwieriger Berufseinstieg: Der Berufseinstieg mit einem Zertifikat einer privaten (möglicherweise wenig bekannten) Akademie ist deutlich schwieriger als für Personen mit einer staatlich anerkannten Vollzeit-Ausbildung oder mit Hochschulstudium. Die Zusammenarbeit mit Krankenkassen, Arztpraxen oder Krankenhäuern ist in der Regel nicht möglich. Wer aber das Risiko der Selbstständigkeit nicht scheut, oder nur privat Leute beraten möchte, für den reicht ein Fernstudium aus.
  • Lehrplan: Da die Lehrpläne nicht staatlich vorgegeben sind, sollte man vor der Auswahl selbst die Lehrinhalte prüfen: Diese sollten sich an den Lehrplänen/Richtlinien z.B. der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) oder Diätassistenten-Ausbildung orientieren und Themen wie Anatomie und Physiologie des Menschen, Lebensmittelkunde, Ernährungspsychologie, Ernährung als Prävention und Krankheitsvorbeugung….. beinhalten.
  • Dauer der Ausbildung: Ein Wochenendseminar kann die Themen natürlich nur unzureichend abdecken und den Teilnehmer auch nicht qualifizieren, daher sollte auf eine angemessene Stundenzahl geachtet werden. Viele seriöse Fernkurse sind auf eine Studiendauer 500-600 Stunden / 1 ½ bis 2 Jahren ausgerichtet.
  • Kosten: Die Kosten hängen von der einzelnen Fernhochschule ab und richten sich unter anderem nach der Dauer der Ausbildung. Hier gilt es Angebote zu vergleichen. Ein über 1 ½ halb Jahre dauernder Fernkurs kostet um die 2.000 Euro.

Last-Minute-Strandfigur für Sommerurlaub: Finger weg von Crash Diäten!

Crash Diäten sind ein beliebtes Mittel, um kurzfristig noch ein paar Kilo abzunehmen. Besonders wenn der Strandurlaub kurz bevorsteht, genießen diese radikalen Diätformen Hochkonjunktur, will doch jeder im Bikini oder Badeshorts eine gute Figur abgeben. Doch Crash Diäten sind hierfür das absolut falsche Mittel.

Denn man darf nicht vergessen: eine schlanke oder muskulöse Strandfigur bekommt man nicht innerhalb weniger Tage. Hierfür ist regelmäßig hartes Training, viel Disziplin und eine gesunde, ausgewogene Ernährung wichtig. Wer diese Faktoren über einen langen Zeitraum beherzigt, darf sich über eine sexy Strandfigur freuen.

Mit Crash Diäten schnell zur Strandfigur?

 

Doch bekanntermaßen fällt es den meisten sehr schwer, das ganze Jahr über regelmäßig Sport zu betreiben und sich gesund zu ernähren. Entsprechend sind Last-Minute-Tipps für die Bikinifigur in den Wochen vor dem langersehnten Sommerurlaub heiß begehrt. Dabei werden immer wieder die Crash Diäten (auch Blitz Diäten genannt) empfohlen, von der es hunderte verschiedene Variante gibt. Diese Diäten sind sehr radikal und zeichnen sich durch extrem niedrige Kalorienzufuhr sowie den ausschließlichen Konsum eines Lebensmittels. Bekannte Beispiele für Crash Diäten sind u.a. die sehr radikale Null Diät, Ananas-Diät, Kartoffel-Diät, Kohlsuppendiät oder Apfel-Diät.

Zwar lassen sich mit ihnen tatsächlich vorzeigbare Erfolge erzielen und man wird in kürzester Zeit Gewicht verlieren, doch mittel- oder langfristig schaden sie mehr. Warum?

Crash Diäten mit vielen Nachteilen

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Vorsicht Vitaminpillen: selten nützlich – oftmals schädlich

Vitamine und Mineralstoffe sind lebensnotwendig. Eine abwechslungsreiche Ernährung liefert ausreichend davon. Doch Nahrungsergänzungsmittel, meist anzutreffen in Pillen- und Pulverform, haben Hochkonjunktur. Geradezu leichtfertig wird seitens der Verbraucher zugegriffen.

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass die regelmäßige Einnahme von Vitaminpillen gesünder macht und das Leben verlängert. Viele belassen es nicht bei den Vitaminpillen und so werden Vitamine auch gesprizt oder per Infusion verabreicht. Leider ist solch eine „Behandlung“ nicht wirksam. Es gibt keine wissenschaftlichen Studien, die belegen, dass die Einnahme oder Infusion von Vitaminen die Gesundheit verbessert, vor Krankheiten schützt, Abwehrkräfte stärkt oder Krebs verhindert.

Alarmierende Studien: Vitaminpillen können schaden

Schüssler Salze, Pillen. Foto: Flickr/weisserstier
Schüssler Salze, Pillen. Foto: Flickr/weisserstier

Zudem kommen immer mehr klinische Studien zu dem dem Ergebnis, dass Vitamine in Form von Nahrungsergänzungsmittel in aller Regel nicht nur unnötig sind, sondern sogar auch schaden können. Besonders alarmierend ist dabei das Ergebnis von Forschern der renommierten „Cochrane Collaboration“ aus dem Jahr 2008, die insgesamt 67 klinische Studien zu Vitaminen auswerteten und zu dem Ergebnis kam, dass eine Einahme von Vitamin A, Vitamin E und Betakarotin die Sterblichkeit signifikant ansteigen lässt.

Run auf Vitaminpillen ungebrochen groß

Nahrungsergänzungsmittel sind keine Arzneimittel und durchlaufen deshalb auch keine Zulassungsverfahren. Selbst in Supermarktregalen sind sie erhältlich. Fast jeder vierte Deutsche bzw. über 18 Millionen Menschen hierzulande nehmen Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel ein und geben dafür über 900 Millionen Euro im Jahr aus. Doch einen Nutzen haben diese Präparate in erster Linie für die Hersteller, die sich über satte Gewinne freuen dürfen.

Vitaminpillen in wenigen Ausnahmen sinnvoll Vorsicht Vitaminpillen: selten nützlich – oftmals schädlich weiterlesen

Fitte statt fette Ostern: Schlank und aktiv durch die Feiertage – Tipps

Schokolade in Hülle und Fülle, fettiges Grillgut, deftige Braten und natürlich jede Menge Kuchen und Süßspeisen: Zu Ostern wird in ganz Deutschland wieder herzhaft zugelangt. Doch statt sich von Karfreitag bis Ostermontag nur ungesund zu ernähren, wenig zu bewegen und schnell das eine oder andere Pfund zu viel auf die Rippen zu bekommen, sollte man die Feiertage auch für Sport nutzen. Zudem gibt es einfache Tipps und Tricks, wie man Ostern auch ohne Reue genießen kann. Fit durch Ostern: Wir zeigen wie es funktioniert!

Ostern steht vor der Tür und nicht nur der Konsum von Schokolade in allen erdenklichen Formen und Varianten erlebt seine Hochzeit. Denn im Terminkalender reiht sich ein Familienfest an das nächste, bei denen ebenfalls wieder im großen Stil gefuttert wird. Überall lauern die Kalorienbomben und es fällt schwer, denen zu widerstehen. Doch trotz aller Versuchungen, sollte man sich über Ostern nicht ausschließlich von Schokolade, Süßigkeiten und fettig-deftigem Essen ernähren. Besser ist es abzuwägen, denn bis zur Badesaison ist es nicht mehr weit und die angefutterten Pfunde müssen mühevoll wieder abtrainiert werden. Doch wie komme ich fit und möglichst schlank durch Ostern?

Osterhase, Schokolade. Foto: twicepix / Flickr
Osterhase, Schokolade. Foto: twicepix / Flickr

Aktive und gesunde Ostern: So geht’s

Bei der Schokolade ist erstmal der Griff zur dunklen Variante zu empfehlen, da diese bekanntermaßen nicht so schlimm für die Figur ist. Fitte statt fette Ostern: Schlank und aktiv durch die Feiertage – Tipps weiterlesen

Matcha Tee – gesunder Teegenuß aus Japan

Matcha Tee gilt als der gesündeste Tee der Welt und war bis vor kurzem nur echten Teekennern ein Begriff. Mittlerweile findet der Matcha Tee aber auch hierzulande immer mehr Anhänger, ein guter Grund sich den Tee mal etwas genauer anzuschauen (und natürlich auch zu probieren):

Was genau ist Matcha Tee?

Matcha ist ein ganz besonderer Grüntee der ausschließlich in Japan angebaut wird und seit mehr als 800 Jahren ein wichtiger Bestandteil der dortigen Teekultur ist. Im Gegensatz zu anderen Teesorten besteht er nicht aus mehr oder minder zerkrümelten Blättern, die mit heißem Wasser aufgegossen und anschließend abgeschöpft werden, sondern aus einem feinen Pulver, das im Wasser verrührt wird.

Was macht Matcha so gesund?

Grüntee ist insgesamt der Gesundheit zuträglich, da er Antioxidantien enthält, leicht keimabtötend wirkt und den Kreislauf reguliert. Er enthält Catechine, Carotine und die Vitamine A, B, C und E in kleinen Mengen. Im Grüntee sind allerdings viele Inhaltsstoffe enthalten, die zum Teil nur schwer wasserlöslich sind. Das Besondere beim Matcha ist, dass das ganze Teeblatt mitgetrunken wird (in Pulverform), wodurch alle Inhaltsstoffe aufgenommen werden.

Wirkung & Geschmack

Matcha Tee enthält reichlich Koffein und wirkt dadurch anregend und belebend. Der vom Kaffee her bekannte Kick, der kurze Zeit nach dem Genuss des Getränkes wieder nachlässt, ist beim Matcha allerdings vollkommen unbekannt. Im Gegensatz zu Kaffee tritt die Wirkung später ein und hält deutlich länger an. Daher ist Matcha eine hervorragende Wahl, wenn die geistige Leistungsfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit benötigt wird (z.B. in Prüfungssituationen).

Je nach der Zeit der Pflückung variiert der Geschmack von Matcha. Früh gepflückte Tees sind eher lieblich süß, während der Tee der späteren Pflückungen einen herben Geschmack hat.

Besondere Zubereitung

Normalerweise ist die Zubereitung von Tee – und da bildet Grüntee keine Ausnahme – eine recht einfache Sache: Teebeutel oder -blätter in die Tasse rein, Wasser zum Kochen bringen, aufgießen, fertig. Bei Grüntee machen die Hersteller immerhin darauf aufmerksam, dass die Wassertemperatur um die 80° C betragen sollte, nicht mehr. Aber dennoch: Es ist einfach. Matcha ist es nicht. Matcha wird nicht aufgegossen, sondern aufgeschäumt. Man braucht eine Teeschale, einen Chasen, also eine Art Bambusbesen, und einen Wasserkocher, der die Temperatur anzeigt. Denn Matcha wird mit 90° C heißem Wasser zubereitet. Es sollte sich um weiches Wasser handeln, so dass der Geschmack des Matcha nicht durch mineralische Bestandteile des Wassers verfälscht wird. Ein bis zwei Gramm des leuchtend grünen Pulvers werden in die Matcha-Schale gegeben, etwa 80 ml Wasser kommen dazu, und dann wird das Wasser so lange mit dem Chasen geschlagen, bis sich das Teepulver gelöst hat.

Matcha Tee gilt als der teuerste Tee Japans

Die Teeblätter werden nach der Ernte gedämpft und getrocknet. Dann mahlen Steinmühlen sie zu einem Pulver, was eine recht aufwändige und zeitintensive Sache ist. Durch die zeitaufwendige und intensive Produktion zählt der Matcha Tee daher zu den teuersten Teesorten weltweit. Im Fachhandel zahlt man für Matcha Pulver in Bio-Qualität bis zu 90 Euro für 100 Gramm. Ob einem der Matcha Tee zusagt, kann man aber auch mittels kleinerer Mengen erstmal testen. So ist eine Teeprobe inkl. dem wichtigen Bambusbesen online bereits für ca. 13 Euro erhältlich.

Fit und gesund mit Gewürzen: Top 9 der Fitmacher aus der Küche

Im Herbst und Winter haben Erkältung und Grippe Hochkonjunktur. Wer vorbeugen möchte und sein Immunsystem stärken will, kann das auch mit scharfen Fitmachern schaffen. Denn wer hätte gedacht, dass Chili, Paprika, Curry und Co. vor Erkältung schützen können. Wir stellen euch die Top 9 der Fitmacher-Gewürze und deren Wirkung vor.

Ein starkes Immunsystem ist Gold wert, wenn es draußen regnet, schneit oder eisiger Wind um die Ecke bläst. Um es aufzupeppen, gibt es jede Menge Möglichkeiten. Angefangen von Sport über Sauna bis hin zu ausreichend Ruhe und natürlich die wetterfeste Kleidung. Doch natürlich hilft auch die richtige Ernährung, um das Abwehrsystem auf Touren zu bringen.

Vitamine: wichtig zur Vorbeugung von Erkältung

Hier helfen natürlich Vitamine, allen voran Vitamin C, Krankheitserreger abzuwehren und zugleich unser körpereigenes Schutzschild zu aktivieren. Da sich Vitamine in ihrer Funktion ergänzen, sollte man auf eine ausgewogene Ernährung achten, wodurch sich der tägliche Bedarf am besten abdecken lässt. Auch Mineralstoffe, die für das Immunsystem von Bedeutung sind, werden nur dann ausreichend aufgenommen, wenn wir täglich einen ausgewogen Mix aus Obst und Gemüse, Milch- und Vollkornprodukten sowie Fisch essen.

Gewürze. Foto: Flickr/crosathorian
Gewürze. Foto: Flickr/crosathorian

Wie Gewürze die Abwehrkräfte stärken

Für den Geschmack in allen Gerichten sorgen jedoch die Gewürze. Und diese können für unsere Gesundheit ebenfalls nützliche Dienste erweisen. Viele Gewürze stärken dabei die Abwehrkräfte, wenn sie regelmäßig dem Essen zugefügt werden.

Vor allem Scharfmacher unterstützen die körpereigene Immunabwehr, weil sie eine anregende Wirkung auf die Durchblutung haben. Viele Gewürze sind zudem entzündungshemmend oder regen den Körper zum Schwitzen an, was ebenfalls dazu beiträgt, Krankheitserreger zu reduzieren. Wer sich bereits eine Erkältung eingefangen hat, sollte eine heiße, scharf gewürzte Suppe probieren. Sie bewirkt eine bessere Durchblutung der Nasen- und Rachenschleimhäute, außerdem wirkt sie schweißtreibend.

Top 9 Gewürze der Fitmacher

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