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Ratgeber Fitness und Gesundheit

Archiv der Kategorie ‘Gymnastik

Wer kennt das nicht? Nach stundenlangen Autofahrten lechzt der gesamte Bewegungsapparat nach Bewegung. Erstmal gründlich strecken lautet die Devise. Doch dabei kann und sollte man sich auf Fahrten die länger als zwei Stunden dauern auch zwischendurch etwas körperlich ertüchtigen. Wir zeigen euch, mit welchen Übungen ihr nicht nur im Auto fit bleibt.

Wenn man stundelang hinter dem Steuer sitz, meldet sich früher oder später der Rücken. Daher sollte man spätestens nach zwei Stunden sich ein paar Minuten Zeit nehmen, um ein kleines Gymnastikprogramm zu absolvieren.

Autofahrt Foto: Flickr by envisionpublicidadDas Angebot solcher Übungen ist sehr vielseitig, doch wir wollen uns auf Übungen beschränken, die ihr auch bequem im Sitzen hinter dem Steuer machen könnt. Während es also draußen regnet oder schneit, verwöhnt ihr eure Muskulatur mit einem kleinen Trainingsprogramm.

Übung 1:
Dazu setzt sich der Fahrer im Auto gerade hin, streckt die Arme lang aus, legt die geraden Handflächen von innen gegen das Lenkrad und drückt nach außen. Zehn Sekunden wird die statische Belastung aufrechterhalten, dann könnt ihr euch entspannen. (weiterlesen…)

Viele Kraftsportler schenken dem Dehnen kaum Aufmerksamkeit. Ein Fehler, denn Dehnen sollte zum festen Bestandteil des Trainings werden. Aber wann ist der richtige Zeitpunkt für das Stretching? Und welche Vorteile bringt es beim Krafttraining?

Der häufigste Grund für das Dehnen ist, damit die Verletzungsanfälligkeit verringert wird. Doch ist das überhaupt möglich? Dafür muss man zwischen kurz- und langfristigen Folgen des Dehnens unterscheiden.

Werden bestimmte Muskeln regelmäßig gedehnt, sinkt hier die Verletzungsanfälligkeit. Denn dadurch erhöht sich die Stabilität des feinen Fasergeflechts innerhalb der Muskelzelle. Plakativ gesagt: Der Muskel wird reißfester.

Erhöhte Verletzungsgefahr
Doch gerade beim Kraftsport ist Vorsicht geboten. Denn das Dehnen hat auch kurzfristige Folgen, die allerdings zu einem gegenteiligen Effekt führen. Unmittelbar nach dem Stretching ist die Verletzungsgefahr nämlich durchaus höher. Davon sind nicht nur die Muskeln, sondern auch der passive Bewegungsapparat wie Knochen, Knorpel und Bänder betroffen. Aber warum? (weiterlesen…)

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  • Feldenkrais Methode

    Der Nuklearphysiker und Ingenieur Moshe Feldenkrais entwickelte die Feldenkrais Methode um Sport-Verletzungen zu behandeln. Er erforschte Methoden um eine Operation zu vermeiden. Ein wichtiger Grundsatz der Feldenkrais Methode ist, dass die Art und Weise wie eine Person spricht, sich bewegt und denkt, auf der Grundlage des eigenen Selbst-Bildes beruht. Ebenso kann eine Person das eigene Bild von sich ändern, indem sie die Bewegungen und ihr Denken ändert. Die Haltung soll den Zustand von Körper und Geist widerspiegeln.

    Viele Verletzungen können mit der Feldenkrais Methode behandelt werden: Muskelschmerzen, Rückenbeschwerden, Neuromuskuläre Erkrankungen und sogar Multiple Sklerose. Die Feldenkrais Methode kann auch einfach zur Leistungssteigerung bei Tänzern, Schauspielern und Sportlern angewandt werden. Die Kurse sind beliebt bei Schauspielern, Musikern und Tänzern. Die Übungen konzentrieren sich auf die Flexibilität, Haltung und Atmung. Sie sollen helfen Stress zu verringern. Ziel ist die Verbesserung der körperlichen Funktionsfähigkeit und die Steigerung der Lebensqualität.

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  • Training mit dem Gymnastikball

    Der Gymnastikball, der aus einem sehr elastischen Kunststoffmaterial besteht, bietet für Fitnessinteressierte zwei Nutzungsmöglichkeiten. Zum einen dient er entweder zuhause oder im Büro als gesunde Sitzmöglichkeit, die spürbar den Rücken entlastet, und zum anderen übt er zusätzlich, wie es sein Name schon erahnen lässt, auch noch eine Funktion als effektives Trainingsgerät aus.

    Grundsätzlich ist seine gesundheitsfördernde Wirkung gerade für die Wirbelsäule unumstritten, weshalb seine Nutzung sogar von Krankenkassen, Ärzten und Physiotherapeuten empfohlen wird. Gerade anfangs kann das Sitzen auf einem Gymnastikball allerdings sehr ungewohnt sein, da die Anlehnmöglichkeit wegfällt. Neben der Entlastung der Bandscheibe kann er sich zusätzlich noch rühmen, eine positive Wirkung auf die Konzentration und die Leistungsfähigkeit zu haben. „Aktives Sitzen“ heißt hier das Schlagwort! Dadurch entwickelt man eine gerade Haltung und die oft unterentwickelte Rumpfmuskulatur wird gekräftigt. Als Sitzgerät sollte er dennoch nicht länger als 90 Minuten am Tag genutzt werden.

    Bei seiner Funktion als Trainingsgerät ist der Gymnastikball äußerst vielseitig. So beansprucht man bei den Übungen die gesamte Körpermuskulatur, wobei auch eine Entlastung der Gelenke und Bänder stattfindet. Zudem ist die Anschaffung eines Gymnastikballs kostengünstig zu nennen. Auch die einfache und unproblematische Nutzung zuhause spricht für dieses Trainingsgerät. Die Höhe des Gymnastikballs variiert je nach Körpergröße von ca. 45 cm bis 75 cm. Es sollte darauf geachtet werden einen „Sitzball“ zu kaufen. Dieser kann zusätzlich als Sportgerät genutzt werden. Bei reinen Gymnastikbällen, die meist nicht so fest aufgepumpt sind, besteht die Gefahr des Platzens, weshalb man diese besser nicht als Sitzmöglichkeit nutzen sollte.

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