28 Okt
Kraftsportler sind immer auf der Suche nach Nahrungsergänzungsmittel. Zu den Lieblings-Supplements gehören Creatin, Protein oder Glutamin. Aber auch BCAA ist in Bodybuilder-Kreisen sehr begehrt. Doch was können diese vier Buchstaben, die mehr Power versprechen?
Hinter BCAA, Abkürzung für Branched Chain Amino Acids, verbergen sich drei Aminosäuren: Vialin, Leucin und Isoleucin. Sie sind besonders wertvoll und nehmen unter den kleinsten Bestandteilen der Eiweiße eine Sonderstellung ein. BCAAs sind nicht nur Baustoffe für Muskulatur und Gewebe, wie andere Aminosäuren, sonder erfüllen direkte Funktionen im Körper.
Ihre Vielseitigkeit macht sie zur Allzweckwaffe für alle, die Muskulatur aufbauen oder Fett abbauen möchten, ohne dabei die hart antrainierte Muskulatur zu verlieren.
Muskelaufbau
Der Muskel wächst, indem die Muskelzellen nach einem harten Training vermehrt Aminosäuren einbauen. Wie viel Aminosäuren die Muskelzelle zusätzlich einlagert und wie lange dieser anabole (sog. Eiweißaufbauende) Zustand anhält, kann man durch die gezielte Einnahme von BCAAs beeinflussen. Hierfür gelten drei bis vier Gramm vor und nach dem Krafttraining als ideal.
Hoch dosierte BCAAs verbessern außerdem den Nährstofftransport in den Muskelzellen. Die Zellen reagieren empfindlicher auf das Hormon Insulin, das anabolste Hormon unseres Körpers. (weiterlesen…)
16 Okt
Das Wetter ist schlecht und bis zur nächste Bikini-Saison dauert es Monate. Grund für viele den sportlichen Antrieb zu drosseln und lieber stundenlang auf der Couch vor Fernseher lümmeln. Wer dabei aber ein paar Übungen macht, kann das fast ohne schlechtes Gewissen tun. Darf ich vorstellen: das Couch-Workout.
Hierfür bietet sich natürlich der nervige Werbeblock am besten an. Und da die meisten Sender sowieso fast immer parallel ihre Werbung ausstrahlen, kann man sich das Zappen getrost sparen und die Zeit für ein kompaktes Workout nutzen.
Wir zeigen euch ein paar Übungsbeispiele:
Statische Bauchübung
Zuerst widmen wir uns dem Bauch. An die Couchecke setzen, den Oberkörper strecken und sich nach hinten lehnen – die Rückenlehne wird nicht berührt – und dann die Beine lang machen. Die Füße werden etwas angehoben und 30 bis 45 Sekunden in dieser Position gehalten. Und schon haben wir eine statische Kraftübung für die Bauchmuskulatur. Für drei bis fünf Sätze sollte Zeit sein.
Trizeps-Dips auf der Couch
Die nächste Übung trainiert primär den Trizeps. Hierfür setzen wir uns an die Seitenlehne und drücken den Oberkörper mit den Armen hoch und lassen das Hinterteil dann vor der Couch nach unten sinken und drücken uns wieder hoch. Vom Bewegungsablauf nichts anderes als der klassische Dip. Dabei wird auch der Rücken- und die Bauchmuskulatur stabilisiert. Insgesamt drei Sätze mit 10 bis 15 Wiederholungen. (weiterlesen…)
12 Okt
Wer seinen Körper etwas muskulöser gestalten will, kommt am Krafttraining nicht vorbei. Doch was leicht aussieht ist harte Arbeit und Bedarf viel Disziplin. Und natürlich schleichen sich dabei aber auch immer Fehler ein. Wir zeigen euch fünf klassische Fehler.
Viele Informationen – wenig Training
Ein Fehler, den viele motivierte Anfänger aber auch einige Fortschritte machen, ist die Suche nach dem perfekten Trainingssystem. Aber nicht in der Praxis, also beim Training an sich, sondern lediglich theoretisch. Hier werden in vielen Internetforen oder auch im Freundeskreis mehr oder weniger blauäugig und blind Informationen befolgt. Natürlich ist es interessant und nicht unwichtig, sich ein paar Informationen zum Training einzuholen, doch bitte nur in Maßen. Lieber die Energie aktiv beim Training nutzen und nicht permanent am Trainingsplan rumbasteln, nur weil ein revolutionäres System zehn Kilogramm Muskelmasse in sechs Wochen verspricht. Muskeln wachsen immer noch durch hartes und regelmäßiges Training, nicht durch die vielen Diskussionen darüber.
Fokus auf Lieblingsübungen
Jeder von uns hat Lieblingsübungen. Ich werfe mal Bankdrücken oder Bizepcurls in die Runde. Doch jede Lieblingsübung verliert an Wirksamkeit, wenn sie permanent im Trainingsplan aufkreuzt. Variables Training heißt das Zauberformel. Es kann zwar sein, dass man kurzfristig nicht mehr die maximalen Kraftwerte bei seiner Lieblingsübung erreicht, doch die Muskulatur entwickelt sich durch die neue Übung weiter. Und im folgenden Trainingszyklus kann man auch beim Bankdrücken und Co. die Leistung und Muskelentwicklung steigern. (weiterlesen…)
10 Okt
Während sich Frauen vor dem wochenendlichen Discobesuch stundenlang im Badezimmer schick machen, rennen viele Männer noch mal schnell ins Fitnessstudio. Das Ziel: die Muskeln aufzupumpen. Das erreicht man am besten mit Isolationsübungen.
Wer sich regelmäßig in der Muckibude abmüht, will natürlich in der Disco seine Muskeln zur Show stellen. Das XXL-Shirt wird dabei gegen ein eng anliegendes Ripshirt eingetauscht. Und angesprochenes Shirt will natürlich mit aufgepumpten Muskeln gefüllt werden. Hierfür hilft nur der Pump.
Pump? Pump steht für den gesteigerten Blutfluss in der trainierten Muskelpartie während des Trainings. Schließlich muss dieser mit Sauerstoff und Nährstoffen während des Hantelschwingens versorgt werden. Folgerichtig nimmt der Muskel an Umfang zu und schwillt an. Dabei fühlt sich der Muskel so an, als ob er gleich platzen würde. Doch wie kann der Pump am besten in Erscheinung treten?
Viele Wiederholungen und Isolationsübungen
Zum einen sollten hierfür Sätze mit hoher Wiederholungszahl absolviert werden – also mindestens 15 bis 25 Wiederholungen. Dadurch wird der Bluttfluss am besten angeregt. Zum anderen sollte man bei den Übungen verstärkt auf Isolationsübungen setzen. (weiterlesen…)
2 Okt
Was nützt eine gute ausgeprägte Muskulatur, wenn sie unter einer Fettschicht verborgen bleibt? In diesem Fall kann das Trainingsziel nur folgendermaßen klingen: Muskelaufbau und Fettabbau! Doch wie sieht es mit der Ernährung aus? Zwar sollte die Kohlenhydratzufuhr reduziert werden, doch gänzlich sollte man sie aber nicht aus dem Speiseplan verbannen – wenn man das richtige Timing befolgt.
Wird der Insulinspiegel nur zu ganz bestimmten Zeiten angehoben, kommen die muskelaufbauenden Effekte des Insulins voll zum Tragen, ohne das gleichzeitig der Fettabbau gehemmt wird. Dazu gibt es an Trainingstagen drei ideale Zeitpunkte.
Wenn wir mehrere Stunden geschlafen haben, sind unsere Kohlenhydratspeicher am Morgen weitestgehend leer. Um zu verhindern, dass jetzt Muskeleiweiß zur Energieversorgung verbraucht wird, sollte man direkt nach dem Aufstehen Kohlenhydrate zu sich nehmen. Angst, dass die Kohlenhydrate als Fett eingelagert werden, ist unbegründet.
Als Nahrungsmittel eignen sich beispielsweise Haferflocken und / oder Vollkornbrot. Wer will, kann auch gerne Vollkornreis oder Hartweizennudeln essen, doch früh morgens ist das für den einen oder anderen sehr gewöhnungsbedürftig.
Mit leeren Magen zum Training ins Fitnessstudio zu gehen, ist wenig ratsam. Denn ein leere Magen studiert und trainiert nicht gern. (weiterlesen…)
30 Sep
Viele Läufer nehmen von einem regelmäßigen Krafttraining Abstand. Sei es aus mangelnder Motivation oder der Angst, durch die zusätzliche Muskulatur unnötiges Gewicht aufzubauen. Doch diese Angst ist unbegründet und zusätzliche Muskeln haben auch für Läufer nur Vorteile.
Natürlich haben ein paar Muskeln, vor allem am Oberkörper, einen positiven optischen Effekt. Es sieht, im gesunden Maß, einfach gut aus. Ein weiterer Vorteil ist, dass die durch das Krafttraining aufgebaute Muskulatur wahre Fett-Killer sind. Zur Verdeutlichung ein paar Zahlen.
Ein Kilogramm Muskulatur verbraucht durchschnittlich 30 bis 40 Kalorien pro Tag. Im Vergleich zum Fett, das ungefähr mit 5 Kalorien täglich zu Buche schlägt, sind das wahre Verbrennungsöfen. Und da Läufer an einer schlanken Figur interessiert sind, ist es also durchaus hilfreich, regelmäßig Krafttraining zu betreiben.
Leichtes Training reicht
Anfänger müssen hierfür gar nicht soviel Zeit investieren, schließlich will man keine Muskelberge aufbauen. Zwei Trainingseinheiten pro Woche mit 20 bis 30 Minuten sind vorerst vollkommen ausreichend und dürften das normale Lauftraining nicht stören. Zum Anfang reicht auch ein Einsatztraining aus, d.h. pro Übung nur einen Satz mit 12 Wiederholungen. (weiterlesen…)
26 Sep
Um effektiv Muskelmasse aufzubauen, eignen sich Komplexübungen am besten. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass bei der Übungsdurchführung wesentlich mehr Muskeln gleichzeitig arbeiten als beispielsweise bei isolierten Übungen wie Bizepscurls. Wir zeigen euch die besten fünf Übungen.
Maschinen haben finden dabei keine Berücksichtigung. Man braucht lediglich eine Langhantel, ausreichend Gewichtscheiben und eine Hantelbank. Um etwas Abwechslung in das Training zu bringen, kann man auch Kurzhanteln für manche Übungen in das Workout einbauen.
Doch nun wollen wir die Übungen kurz vorstellen.
Bankdrücken ist eine der Grundübungen für den Masseaufbau. Neben der Brustmuskulatur wird auch der Trizeps sowie der vordere Schulteranteil mittrainiert. Bei der Ausführung ist darauf zu achten, dass die Arme nicht ganz durchgestreckt werden und die Handgelenke stabil sind, damit sie nicht abknicken.
Für viele die Königsübung im Krafttraining und fester Bestandteil eines jeden Trainingsplan, wenn Muskelaufbau das Ziel ist. Die Kniebeuge beansprucht fast die komplette Beinmuskulatur (vordere und hintere Oberschenkel, Gesäßmuskel, Waden) und zusätzlich noch den unteren Rücken. Bei der Ausführung unbedingt auf einen geraden Rücken achten und das der Winkel im Kniegelenk am tiefsten Punkt 90 Grad nicht unterschreitet. (weiterlesen…)
24 Sep
Heute wollen wir mal in die psychologische Trickkiste greifen und uns dem Thema Leistungssteigerung durch Selbstgespräche widmen. Denn auch beim Krafttraining können diese sehr hilfreich und vor allem effektiv sein.
Jeder von uns, insofern man regelmäßig mit schweren Gewichten trainiert, hat bestimmt seine eigenen Rituale, um sich auf einen bevorstehenden Satz vorzubereiten. Die einen schließen die Augen und konzentrieren sich, andere versuchen sich mit bestimmter Musik zu pushen oder ohrfeigen sich selbst. Ob diese Techniken von Nutzen sind, muss wohl jeder für sich selbst bestimmen. Doch eins steht auf jeden Fall fest: positive Selbstgespräche a la Powergespräche können uns in Sachen Leistungssteigerung unterstützen.
Leichtathleten machen es vor
Durch das Reden mit sich selbst, können wir uns nicht nur körperlich auf die bevorstehende Anstrengung vorbereiten, sondern auch noch psychologisch. Und mentale Vorbereitung, die man mit am besten bei Leichtathleten verfolgen kann, wenn sie vor einem Sprung, Wurf oder Sprint vor sich hinbrabbeln, stärkt den Glauben an den Erfolg und sorgt für eine verbesserte Leistung der Muskulatur.
Negative Sätze destruktiv
Doch Selbstgespräch ist nicht gleich Selbstgespräch. Es ist natürlich wenig hilfreich, wenn man sich im Vorfeld sagt, ‚140 kg drück ich doch niemals’. Das ist destruktiv und mindert eher die Leistung. Das Gespräch mit sich selbst muss natürlich positiv behaftet sein. Und hierbei kann man zwei unterschiedliche Formen unterscheiden.
Einmal das instruierende Selbstgespräch und zum anderen das motivierende Selbstgespräch. (weiterlesen…)
22 Sep
Eiweiß und Muskelaufbau gehören zusammen. Entsprechend sind Eiweißpräparate in Form von Shakes etc. sehr beliebt. Doch es gibt auch Eiweiß-Vertreter, die bei einigen Athleten einen schlechten Ruf haben. Wie das Sojaprotein. Denn das senke den Testosteronspiegel, lautet die häufige Meinung. Aber stimmt das wirklich?
Sojaeiweiß ist das hochwertigste pflanzliche Eiweiß überhaupt. Seine biologische Wertigkeit ist vergleichbar mit der von Milch, Fleisch oder Eiern. Viele für den Muskelaufbau besonders wichtige Aminosäure sind hier zahlreich enthalten: die BCAAs als Hauptbestandteil der Muskulatur, das mit der Wachstumshormonausschüttung in Verbindung stehende Arginin sowie das Glutamin.
Studien beweisen positive Wirkung
Studien mit Breiten- und Spitzensportlern haben gezeigt, dass ein Sojaeiweißkonzentrat genauso wirksam ist wie ein gleich dosiertes Molkenproteinkonzentrat, wenn es um das Thema Aufbau von Muskelmasse geht. Doch die Vorurteile bleiben bestehen. Aber warum nur? Die Antwort liefert das Phytoöstrogen. (weiterlesen…)
17 Sep
Eine oft geführte Diskussion widmet sich der Frage, was den eigentlich nun besser ist: Krafttraining mit Freihanteln oder doch an der Maschine. Das Pendel schlägt klar Richtung Hanteln aus, denn es bietet einen großen Vorteil!
Jeder der schon mal an Maschinen trainiert hat, kennt den im Vergleich zu Freihanteln aufkommenden Komfort. Schließlich wird der Bewegungsablauf durch das Trainingsgerät geführt. Es gibt keine Störbewegungen von außen, die die Übungsausführung während des Satzes beeinflussen. Die Bewegung ist flüssig und scheint gradlinig. Dadurch kontrolliert die Maschine die Bewegung, da sie stabilisierend eingreift.
Daher sind Maschinen für Anfänger ideal zum Einsteig in den Fitnesssport. Doch für Fortgeschrittene führt kein Weg an den Freihanteln vorbei. Denn da ist Komfort meist fehl am Platze. Intensive Anstrengung lautet die Devise. Schließlich passt sich der Körper den Belastungen des Trainings mit der Zeit an. Sind diese hoch, wird auch der Muskelaufbau sowie die Fettbrennung größer ausfallen als bei einem permanenten Gerätetraining.
Freihanteltraining aktiviert mehr Muskeln
Bei den freien Übungen hilft kein Gerät, die Balance zu halten. Störbewegungen werden durch die Muskulatur ausgeglichen. Das ist der große Vorteil der freien Übungen. Nicht nur der Zielmuskel arbeitet auf vollen Touren, sondern auch die umliegende Hilfsmuskulatur ist gefordert – genauso wie die Stützmuskulatur im Bauch und Rücken. In Fachkreisen spricht man von der Aktivierung ganzer Muskelschlingen. Und wenn große Muskelgruppen gleichzeitig aktiviert werden, schüttet der Körper vermehrt muskelaufbauende und fettverbrennende Hormone aus. (weiterlesen…)
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