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Ratgeber Fitness und Gesundheit

Archiv der Kategorie ‘Trendsport

Fitness erfreut sich weiterhin einer großen Beliebtheit. Doch es strömen immer mehr Alternativen auf den Markt, die einen Gang ins Studio überflüssig machen.

Nicht zuletzt der Konsolenhersteller Nintendo erschließt mit diversen Fitness-Angeboten auf der Nintendo Wii eine wachsende Anhängerschaft. Zudem gibt es immer mehr Angebote im Internet, mit denen man seinen Körper ganz bequem von zuhause aus trainieren kann. Das Online-Fitnessstudio entwickelt sich zu einem wahren Trend.

Faktor Zeitersparnis
Die Vorteile des virtuellen Trainings sind sehr vielfältig. Angefangen von der Zeitersparnis. Viele Menschen haben zwar Interesse, ihren Körper zu trainieren, doch oft schrecken die Fahrerei ins Studio oder das Anstehen an den Geräten davor ab, einen Vertrag im Fitnessstudio abzuschließen.

Faktor Kostenersparnis
Apropos Vertag – dieser kostet natürlich Geld. Dagegen bekommt man im Internet schon günstige Download-Angebote, welche Ausdauer-, Krafttraining oder Kurse für Problemzonen beinhalten. Bei den Online Fitnessstudios erhält der Trainierende eine detaillierte Anweisung und Tipps für ein effektives Training. (weiterlesen…)

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  • Mit Mischtraining wird der Kampf gegen die Fettpölsterchen abwechslungsreicher. Dieser Trend hatte sich in den letzten Jahren immer weiter herauskristallisiert und wird uns auch in Zukunft begleiten.

    Doch was hat man sich unter dem Begriff Mischtraining eigentlich vorzustellen? An sich handelt es sich hierbei um eine Kombination verschiedener Workouts. Im Grunde genommen sind das alle sportlichen Aktivitäten, bei denen zum Beispiel Kraftübungen mit Ausdauertraining vermischt werden. Also ein Mischtraining.

    Höherer Spaßfaktor und Effektivität
    Die Vorteile sind offensichtlich: Zum einen wird das oft monotone Training, sei es mit Gewichten oder auf einem Ergometer, wesentlich abwechslungsreicher. Das verspricht einen höheren Spaßfaktor, der letztendlich die Motivation zum Sport treiben fördert. Zum anderen steigt durch die Kombination auch die Effektivität des Trainings.

    Weight-Cycling
    So ist zum Beispiel das Weight-Cycling eine Form des Mischtrainings. Hierbei handelt es sich um einen Spinning-Kurs, bei dem man nicht nur auf dem Fahrrad strampelt, sondern auch gleichzeitig ein paar Übungen mit Kurzhanteln absolviert. Diese Kombination fördert zugleich auch die Koordination.

    Zudem gibt es in den Fitness-Studios auch immer häufiger Kurse, bei den beispielsweise Medizinball-Übungen mit Balance-Tests kombiniert werden.

    Fahrtspiel als Mischtraining geeignet
    Eine Form des Mischtrainings ist aber auch das Fahrtspiel. Bei dieser speziellen Trainingsmethode des Joggings wird in vielen Fällen nicht nur mit der Geschwindigkeit gespielt (normales Tempo, zügiger Dauerlauf, Sprint, Gehen, et.), sondern man kann auch mittendrin ein paar Kräftigungsübungen einbauen. Egal ob Klimmzüge, Liegestütze, Crunches oder Kniebeugen.

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  • Mit den Heelys fit durchs Jahr

    Für alle die Spaß an Bewegung haben sind die Trendschuhe Heelys ein absolutes Muss. Die auf den ersten Blick unscheinbaren Schuhe haben nämlich in ihrer Sohle ein kleines aber wirkungsvolles Geheimnis verborgen. In den auf den ersten Blick wie Sneakers wirkenden Schuhe sind in Wirklichkeit ein ultimatives Sportgerät mit hohem Fun Faktor, welches für jeden geeignet ist und Spaß in die täglichen Bewegungen bringt.

    Ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder im privaten Bereich, die Heelys, die wie Sneakers wirken, bringen einen schnell vorwärts und selbst Jumps und Air Tricks sind mit diesen Schuhe möglich. Das Geheimnis des Schuhs sitzt in der Sohle, denn hier ist eine kleine Aussparung in die eine Rolle eingesetzt werden kann, wenn man den Schuh als Sportgerät nutzen möchte. Sobald man dann wieder normal gehen möchte, wie zum Beispiel am Arbeitsplatz, reicht ein kleiner Handgriff und die Rollen können mit einem Griff aus der Sohle des Schuhs genommen werden.

    Sobald man die Rollen entfernt wirken die Schuhe wie normale bequeme Sportschuhe, mit Rollen werden die Schuhe jedoch zum Hit. Das Gefühl auf den rollenden Shuhe ist ähnlich wie beim Skaten, jedoch ohne Board. Das normale fortbewegen lernen auch nicht Skater innerhalb weniger Minuten, für richtiges cruisen und spektakuläre Sprünge bedarf es allerdings einer guten Kondition und etwas Training. Die Heelys sind das perfekte Sportgerät, da sie immer bequem mit zu nehmen sind, denn die kleinen Rollen passen bequem in jede Jackentasche und sind mit einem einzigen Griff in die Sohle der Heelys wieder einsetzbar.

    Für alle Skater sind die Heelys eine prima Alternative, aber auch für alle die Spaß an Bewegung haben und gerne einmal etwas Neues ausprobieren und dabei möglichst viel Fun haben wollen. Die Heelys sind für jedes Alter geeignet, da man selbst bestimmt wie weit man gehen möchte. Das einfache Fortbewegen ist auch für eher unsportliche Menschen sehr einfach zu bewerkstelligen. Doch Vorsicht ist geboten, denn die Heelys besitzen Suchtpotenzial. Welche Möglichkeiten die Schuhe bieten zeigt der Hersteller auf www.heelys.de sehr ausführlich und auch die Bezugsquellen für den Schuh der es in sich hat, sind auf der Heelys Seite zu finden.

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  • Eines der Trendsportgeräte 2008 ist das Airboard. Mit dem High-Speed Schlitten kann man sogar hartgesottene Wintersportler noch begeistern und aus der Reserve locken, denn das Airboard macht es möglich mit bis zu 100 km/h die Piste hinabzusausen und die Geschwindigkeit macht durchaus Lust auf mehr.

    Das Airboard wurde von Joe Steiner entwickelt und der Schweizer kann zu Recht stolz auf seine Entwicklung sein, denn immer mehr Wintersport-Fans begeistern sich für das Airboard und genießen den Geschwindigkeitsrausch auf den Pisten dieser Welt. Die Entwicklung des Airboards dauerte allerdings 10 Jahre und 2001 wurde das Airboard erstmals den Wintersportfans angeboten. Das Airboard ist im gebrauchsfähigen Zustand 1,20 Meter lang und wird per Gewichtsverlagerung über das Kufenprofil gesteuert. Unebenheiten der Pisten werden durch das Luftpolster des Airboards abgefedert und so bekommt man das Gefühl über die Pisten in einer rasanten Geschwindigkeit zu fliegen. Die Geschwindigkeit kann natürlich reguliert werden und zwar geschieht dies durch das fahren von Kurven. Die durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit die die meisten Wintersportfans auf dem Airboard bevorzugen liegt bei 30 bis 40 Stundenkilometer, wer mit der Zeit Lust bekommt die Geschwindigkeit zu erhöhen, kann eine Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern erreichen.

    Faszinierend ist allerdings, dass das 1,20 m große Airboard bequem in jedem Rucksack transportiert werden kann, denn das Board wird mit Luft befüllt und kann nach dem Wintersportvergnügen wider bequem für den Transport zusammengefaltet werden. Aufgrund der Geschwindigkeiten die mit dem Airboard erreicht werden, sollte allerdings auf keinen Fall auf einen Sicherheitshelm verzichtet werden, denn auch beim Wintersport sollte großer Wert auf Sicherheit gelegt werden. Wer das Airboard zum ersten Mal benutzt, wird überrascht sein, denn spätestens nach 15 Minuten hat man den Dreh raus und kann sich ins unbeschwerte Schneevergnügen stürzen. Trotz der rasanten Geschwindigkeiten ist die Unfallgefahr niedriger einzuschätzen als bei Ski und Snowboard.

    Dem Airboard Vergnügen können Wintersportfreunde zum Beispiel im bayrischen Inzell fröhnen, hier sind fünf Trainingsfahrten Pflicht für alle die das Airboard auf der Piste austesten möchten. Im Allgäu bietet der NTC Funsportpark eine eigene Bahn für Airboards. In Österreich bietet man im Serfaus den Airboardern die meisten Pisten an, allerdings in Begleitung eines Airboard-Guides. Doch auch in Kanada und Neuseeland kann man das Airboardvergnügen genießen. Die besten Pisten für das Airboard gibt es nach wie vor in der Schweiz. Doch der Vater des Airboards bietet im Internet eine Liste der für Airboard geeigneten und freigegebenen Pisten an, sodass einer Fahrt mit dem Airboard nichts mehr im Wege steht. Weiterführende Informationen zum Thema Airboard finden sich auf airboard.com.

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  • Fit im Winter heißt ja auch Sport im Freien zu betreiben. Damit das Skifahren einen neuen Reiz für geübte Skifahrer bekommt gibt es jetzt die Herausforderung der Extraklasse, für alle die Mut beweisen und sich auf den Pisten sehr sicher fühlen. Der neue Trend heißt Heli-Skiing und Heli-Boarding.

    Ja, genau, Heli weist auf en Helikopter hin, der das Skifahren und Snowboarden rasanter machen soll. Heli-Skiing und Heli-Boarding ist Skifahren und Snowboarden ohne Begrenzungszäune und Hinweisschilder, denn der Helikopter bringt erfahrene und risikofreudige Ski- und Snowboardfans hoch hinaus, in Regionen in denen normal kaum ein Mensch zu sichten ist. Der Helikopter bringt kleine Gruppen auf unzugängliche Berggipfel, sodass Ski- und Snowboardfans durch neuen Tiefschne steile Hänge hinabfahren können. Keine überfüllten Pisten und keine Warnhinweise, so macht Ski und Snowboard fahren doch gleich noch mehr Spaß. Für die Sicherheit sorgt ein erfahrener Bergführer der die jeweilige Region sehr gut kennt, doch ein Restrisiko bleibt, denn die Hänge die keine Pisten sind, sind naturbelassen und so stößt man immer wieder auf unvorhergesehenes.

    Wer den Mut aufbringt und das Risiko nicht scheut kann sich durch Heli-Skiing und Heli-Boarding den Traum jedes Wintersportfans erfüllen, denn wer möchte nicht gerne auf unberührten Pisten durch den tiefsten Schnee die Abhänge hintergleiten und dabei die unvergleichliche Ruhe der unberührten Bergwelt genießen. Fern von allem und kein Skilift weit und breit, dass versprechen die Veranstalter von Heli-Skiing und Heli-Boarding und in diesen Höhen ist auch die Schneesicherheit gegeben die viele Skifahrer und Snowboarder heute in so mancher Wintersportregion vermissen. Sportfans die Heli-Skiing oder Heli-Boarding bereits getestet haben schwärmen und erklären emotionsgeladen, dass es das absolute Freiheitsgefühl darstellt durch den tiefen Neuschnee zu fahren und keine Pistenbegrenzungen beachten zu müssen.

    Heli-Skiing und Heli-Boarding werden derzeit im Kaukasus, im Himalaya, in Kanada, in Italien und in der Schweiz angeboten. Zwar ist das Urlaubserlebnis der besonderen Art nicht ganz günstig, doch durchaus lohnenswert. Je höher und abgelegener die Region gelegen ist, umso höher der Reisepreis. Die Heli-Skiing und Heli-Boarding Reisen werden als Pauschalreisen angeboten. Viele Reiseveranstalter haben Heli-Skiing und Heli-Boarding bereits in ihr Programm für die Wintersaison aufgenommen.

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  • Das Speed Stacking ist vielleicht nicht gerade das, was man landläufig unter Sport versteht. Nichtsdestotrotz erfreut sich dieser unterhaltsame Zeitvertreib in Deutschland einer immer größeren Beliebtheit. Sie ist bei manchen sogar so beliebt, dass einige von einem gewissen Suchtpotential sprechen. Einmal damit angefangen, kann man nicht mehr damit aufhören! Der Grundgedanke liegt darin, 9 oder zwölf farbige Becher pyramidenartig in einer bestimmten Reihenfolge auf-, und wieder abzustapeln, und das natürlich möglichst schnell und fehlerfrei. Die Idee dazu stammt aus den USA, wo sogar regelmäßig Speed bzw. Sport Stacking Meisterschaften stattfinden. Die Firma Hasbro brachte in den Achtziger Jahren die ersten Becher auf den Markt. Seit ca. vier Jahren gibt es auch immer mehr Deutsche, die diesem Geschicklichkeitstraining verfallen und es regelmäßig ausüben. Beim Becher stapeln steht mit Sicherheit der Spaß und der hohe Unterhaltungsfaktor im Vordergrund.

    Speed Stacking, die Sportart für Geist und Körper, eignet sich für jung und alt. Neben dem Spaßfaktor, zeichnet sie sich aber auch durch einen anderen tollen Nebeneffekt aus. So trainiert man durch die Benutzung beider Hände die Motorik, die Augen-Hand-Koordination und die Reaktions-, sowie die Konzentrationsfähigkeit. Dadurch verknüpfen sich die zwei Gehirnhälften und die Entstehung neuer Nervenbahnen wird gefördert. Es gibt Untersuchungen, die eindeutig bewiesen haben, dass durch die Verknüpfung der zwei Gehirnhälften Neues effektiver umgesetzt und sich generell Lernstoff schneller eingeprägt wird. So hat das Speed Stacking einen ähnlich positiven Effekt auf unser Gehirn, wie er es auch dem Jonglieren zugeschrieben wird. Auch wenn hauptsächlich Schüler diese Sportart betreiben, ist nicht zu bestreiten, dass dieses Training vor allem behinderten und älteren Menschen hilft, ihre Motorik zu trainieren und sie dadurch auch geistig angeregt werden. Es gibt mittlerweile zahlreiche Vereine in Deutschland, in denen man das Speed Stacking in Staffeln als Mannschaftsportart betreiben kann, weshalb es sich zusätzlich noch durch einen hohen Sozialfaktor auszeichnet.

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  • Die neue Trendportart Slackline

    Schon wieder schafft es eine Trendsportart, die ihren Ursprung in den Vereinigten Staaten hat, immer mehr Menschen in ihren Bann zu ziehen. Der Begriff Slackline bedeutet wortwörtlich ins Deutsche übersetzt soviel wie Schlaffseil, was sich natürlich nicht ganz so cool wie der englische Ausdruck dafür anhört. Auf diesem Schlaffseil, das an zwei Befestigungspunkten festgezurrt wird, werden der Seilakrobatik nicht unähnlich, Balancierübungen vorgenommen. Es gibt hierbei einen gravierenden Unterschied im Material und in der Spannung. Das Drahtseil der Seiltänzer ist im Gegensatz zum Schlauchband der Slackliner nicht annähernd so flexibel und wird härter gespannt. Die Idee dazu ist schon in den Achtziger Jahren in amerikanischen Klettercamps entstanden, um die entstehende Langeweile oder den Lagerkoller zu bekämpfen. Seitdem diente diese Art der Beschäftigungstherapie Sportlern wie dem Extremkletterer Heinz Zak oder den Skifahrern Bode Miller und Ingemar Stenmark als zusätzliche Trainingsmöglichkeit, die hervorragend das Gleichgewicht trainiert und die Konzentrationsfähigkeit schult.

    Mittlerweile hat es das Slacklinen aber geschafft aus dieser Nische herauszutreten und die Massen zu faszinieren. So wird die Trendsportart immer populärer, was auch beim ersten europäischen Slackline-Festival, welches 2006 von Heinz Zak ins Leben gerufen wurde, zu sehen war. Neben Surfern und Skateboardern, die mittlerweile das Slacklinen als Trockentraining für sich entdeckt haben, wird es auch von der breiten Masse, einfach zum Spaß in Parks oder Schulhöfen praktiziert. Meist ist es dann die am meisten verbreitete Art den Slacklinings, das Low- oder Tricklining, das eine geringe Höhe des schwach gespannten Schlauchbandes vorsieht, was das Verletzungsrisiko minimiert und sich deshalb auch für Anfänger empfiehlt. Dann kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen und mehrere Tricks ausprobieren. Die gängigsten sind z. B. rückwärts zu laufen, sich umzudrehen oder sich hinzulegen. Davon abgesehen haben sich noch einige weitere Unterarten des Trendsports wie unter anderem das Longlining oder das Highlining entwickelt. Bei letzterem wird das Seil in einigen hundert Metern Höhe angebracht, weshalb dies nur Profis vorbehalten sein sollte.

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  • Futsal ist die offizielle Variante des in Deutschland bekannten Hallenfußballs. Doch statt den Gegenspieler mit vollem Körpereinsatz zu traktieren, setzt man beim Futsal lieber geschmackvollen Ballzauber ein.
    Da ist es kein Wunder, dass sich diese Sportart weltweit großer Beliebtheit erfreut.

    Anders als beim deutschen Hallenfußball fehlen hier die Bandenbegrenzungen. Auch verwendet man keinen Filzball, sondern einen sprungreduzierten Lederball. Im Gegensatz zum normalen Fußball, wird beim Futsal auf kleinere Handballtore gespielt. Eine Mannschaft besteht hier aus vier Feldspielern, einem Torwart sowie sieben Auswechselspielern, die fliegend eingetauscht werden können. Zudem besteht die Möglichkeit den Keeper durch einen weiteren Feldspieler zu ersetzen. Ein Spiel nimmt immer zwei mal zwanzig Minuten in Anspruch. Dazu kommt, dass den Teams in jeder Hälfte eine Auszeit zusteht. Der im Fußball durchgeführte Einwurf von der Seitenlinie erfolgt beim Futsal durch einen Einkick.

    Da diese Trendsportart in der Halle stattfindet, sind auch bei schlechtem Wetter gleichwertige Bedingungen gewährleistet. Einen weiteren Vorteil stellt das deutlich verminderte Verletzungsrisiko dar. Fouls werden im Futsal härter geahndet. Verboten ist hier jede Art des Rempelns und Tacklings am Mann. Letzteres bedeutet, dem Gegner fair, aber auf robuste Weise (Grätsche, usw.) den Ball abzunehmen. Ab dem fünften Mannschaftsfoul pro Halbzeit erfolgt für jedes weitere ein Freistoß.

    Fairness, Respekt und Gemeinschaft sind die Grundprinzipien des Futsal. Der Gegner sollte spielerisch, also mit technischen Fertigkeiten, Intelligenz und Geschicklichkeit, bezwungen werden. Das macht das ganze Spiel temporeich und anspruchsvoll. Die bisher erfolgreichsten Mannschaften sind in Südamerika, Ost- und Südeuropa zu finden.

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  • Die seit 2003 existierende Unterhaltungssportart Schachboxen bietet eine einzigartige Gelegenheit mit dem Klischee des etwas minderbemittelten Boxers aufzuräumen. Denn hier gehen Boxen und Schach, eine nur auf dem ersten Blick abwegige Symbiose ein. Auf der einen Seite Schach, das mit gezielter Strategie und auf den Punkt forcierte Konzentration gewonnen wird und dort das physisch sehr anstrengende Boxen, bei dem auch mal gerne Blut spritzt. Aber, diese Kombination passt sehr wohl. Auch das Boxen wurde von vielen schon oft als Schach im Kopf bezeichnet.

    Von dem Aktionskünstler Iepe Rubing vor fünf Jahren ins Leben gerufen, entstand die Idee zu dieser noch neuen Sportart durch den Comic „Äquatorkälte“ von Enki Bilal. In Berlin ist der Sitz des weltweit noch einzigen Schachbox-Vereins, der mittlerweile an die 50 Mitglieder zählt. Letztes Jahr fand hier auch die erste Weltmeisterschaft statt, die einen deutschen Sieger in Gestalt von Frank „Anti-Terror“ Stoldt zu verbuchen hatte. Leider konnte „Anti-Terror“ Stoldt seinen Weltmeistertitel dieses Jahr gegen den Russen Nikolaj Sazhin nicht verteidigen.

    Die trotz allem noch etwas skurril anmutende Sportart hat durchaus ihre Regeln. So sieht ein Schachboxkampf elf Runden vor, die sechs 4-minütige Blitzschachpartien und fünf 3-minütige Boxrunden beinhalten. Schach und Boxen finden in regelmäßigem Wechsel statt, mit einer Pause von 60 Sekunden jeweils, um sich umziehen zu können. Beim Blitzschach kann sich jeder Spieler insgesamt 12 Minuten Zeit nehmen, um seine grauen Zellen anzustrengen, was die eigentliche Schwierigkeit sein dürfte, wenn man gerade einen deftigen Haken abbekommen hat. Der Kampf wird durch technischen K.O. oder durch ein Schachmatt entschieden. Rubing hat sich mit dem Schachboxen hochgesteckte Ziele gesetzt. In der nahen Zukunft hat er vor, dieser noch jungen Sportart internationale Anerkennung zu verschaffen, und wenn man so einem Ereignis einmal als Zuschauer beigewohnt hat, wünscht man ihm viel Erfolg dabei.

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  • Der Trendsport in den warmen Sommermonaten ist ganz klar Beachvolleyball. Dabei ist Beachvolleyball sogar eine olympische Sportart mit vielen tausenden Fans und Aktiven in aller Welt. Bei einem Wettkampf stehen sich jeweils zwei Teams bestehend aus zwei Spielern gegenüber. Untergrund ist immer Sand und das Spielfeld misst 8 * 16 Meter. Das Spielfeld wird dabei in der Mitte von einem Netz getrennt, das für Frauen und Männer in verschiedenen Höhen angebracht wird. Das Spiel beginnt immer mit einem Aufschlag des servierenden Spielers. Danach muss der Ball im gegnerischen Spielfeld mit mindestens drei Berührungen wieder über das Netz zur anderen Mannschaft gelangen. Wichtig dabei ist, das der Ball nicht den Boden oder das Netz berührt und man nur mit den Händen spielen darf. Der Ball muss außerdem abwechselnd von beiden Spielern einer Mannschaft gespielt werden.
    Beachvolleyball wird nach dem so genannten Rally-Point-System gespielt, das heißt Punkte werden sowohl bei eigenem Gewinn eines Aufschlages oder auch bei einem Fehler der gegnerischen Mannschaft bei eigenem Aufschlag gegeben.
    Sieger ist dasjenige Team welches zwei Sätze mit 21 Punkten gewinnt und dabei auch noch mindestens zwei Punkte Vorsprung hat. Ein Unentschieden gibt es jedoch nie, da bei einem Gleichstand ein dritter Satz gespielt wird, den man mit 15 Punkten dann gewonnen hat.
    Da es im Outdoor Sport immer zu Nachteilen für die eine oder andere Mannschaft kommen kann ( z.B. Sonneneinstrahlung, Wind, etc.) werden nach sieben Punkten die Seiten gewechselt.

    Die Geschichte der neuen Trendsportart Beachvolleyball geht in die USA zurück. Dort zunächst als Freizeitsport am Strand angeboten mauserte sich das Beachvolleyball Spiel zum Quotenträger der Fernsehgesellschaften. Das, was die Sportart Beachvolleyball insbesondere auszeichnet ist die ungeheure erotische Ausstrahlung der Spielerinnen und Spieler.

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