Dehnungsstreifen: Ursache, Maßnahme und Prävention

Viele von euch haben dieses Phänomen schon im Fitnessstudio bei anderen Trainierenden oder sogar an euch selber gesehen: blau-rötliche Streifen am Bizeps. Doch wie kommen die dahin? Wie kann man sie lindern oder vorbeugen?

Die Ursache dürfte ziemlich einleuchtend sein. Wenn der Bizeps in kurzer Zeit ein rapides Muskelwachstum erfährt, wird die Haut entsprechend gedehnt. In der Folge entstehen, meist an der Bizeps-Innenseite, die nicht besonders hübsch anzusehenden Dehnungsstreifen. Diese können auch bei einer starken Gewichtszunahme auftreten.

Trainingsmethode überdenken
In der Praxis haben sich verschiedene Maßnahmen bewährt, die solche Dehnungsstreifen vorbeugen. Als erstes sollte über die Trainingsmethode nachgedacht werden. Hier kann ein Wechsel von der Muskelaufbau- zur Kraftausdauermethode helfen. Einfach mit weniger Gewicht und höheren Wiederholungszahlen trainieren. Die Muskelmasse wird langsamer aufgebaut und die Haut kann sich besser an den größer werdenden Umfang anpassen.

Öl-Massagen ausprobieren
In Bodybuilder-Kreisen, wo solche Dehnungsstreifen sehr häufig zu beobachten sind, setzt man hingegen auf Babyöl, Jojoba- oder Weizenkeimöl in Verbindung mit einer Zupf- und Knetmassage. Dadurch wird die Elastizität des Bindegewebes verbessert.

Laser-Behandlung in schweren Fällen
Sind die Geweberisse bereits vorhanden, könnte ein Solarium-Besuch und Vitamin E Abhilfe versprechen. Dadurch werden die Streifen weniger sichtbar. In schweren Fällen verspricht die Alexandrit-Laser-Behandlung Besserung. Diese wurde ursprünglich für die Haarentfernung konzipiert, wird aber auch für die Entfernung von Tätowierungen oder Pigmentstörungen eingesetzt.

Kennt ihr noch wirksame Mittel gegen Dehnungsstreifen?


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