Das Angebot von Diäten ist kaum überschaubar. So hat jeder, der ein paar Kilos verlieren will, die Qual der Wahl aus dem Diäten-Dschungel die richtige für sich zu finden. Eines der populärsten Ernährungskonzepte ist die Logi Methode. Doch wie funktioniert sie und was sind deren Vor- und Nachteile?

Logi steht für “Low Glycemic and Insulinemic Diet”. Das bedeutet, dass vornehmlich
Lebensmittel mit einem niedrigem glykämischen Index auf dem Ernährungsplan stehen, die eine geringe Insulinausschüttung zur Folge haben. Kurzum: der Blutzucker- und Insulinspiegel soll gering gehalten werden.

Grundsätzlich gilt bei der Logi-Diät die Annahme, dass durch eine falsche Ernährung der Blutzuckerspiegel Achterbahn fährt, was zu Übergewicht führen kann. Durch eine Veränderung der Nahrungsmittelauswahl, soll der Blutzuckerspiegel wieder in eine Balance gebracht werden.

Die Basis der Ernährung spielt dabei stärkearmes Gemüse und Obst in Verbindung mit einer eiweißhaltigen Nahrung bestehend aus Fleisch, Fisch, Geflügel und Milchprodukten. Auch hochwertige Fette stehen auf dem Speiseplan. Die Kohlenhydratzufuhr wird hingegen deutlich reduziert.

Im Detail werden 40 bis 50 Prozent der Gesamtkalorien aus Fetten und jeweils 20 bis 30 Prozent aus Eiweiß und Kohlenhydrate (vor allem Obst und Gemüse) bereitgestellt.

Aufgrund der eiweiß- und fettreichen Ernährung, trägt die Logi-Diät auch den Beinamen Steinzeit-Diät. Doch hierbei handelt es sich nicht um eine kurzfristige Diät über ein paar Wochen. Vielmehr ist Logi ein lebenslanges Ernährungskonzept.

Neben der Ernährung spielt aber auch die sportliche Bewegung eine große Rolle, der regelmäßig und mehrfach in der Woche praktiziert werden sollte.

Vorteile der Logi-Diät
Anders wie bei vielen anderen Diäten muss bei dieser Ernährungsumstellung nicht gehungert werden. Der hohe Eiweißanteil ist ein optimaler Sattmacher. Zudem ist die Lebensmittelzusammenstellung relativ einfach und man kann die Diät auch unterwegs leicht anwenden. Der hohe Konsum von Vitaminen, Mineralien, Nährstoffen und Spurenelementen spricht für eine ausgewogene Ernährung.

Da die Logi-Diät lebenslang praktiziert werden soll, bleiben die befürchteten Jojo-Effekte aus. Auch das lästige Kalorienzählen ist nicht erforderlich.

Nachteile der Logi-Diät
Ernährungswissenschaftler sehen in dem hohen Gehalt an Fleisch und Fett die Gefahr von hohen Bluttfettwerten, die das Herz-Kreislauf-System schädigen können. Zudem wird durch das viele Eiweiß die Niere belastet.

Hinzu kommen noch ein relativ hoher Kostenfaktor und der Verzicht auf gewohnte Nahrungsmittel wie Kartoffeln, Nudeln, Brot und Reis. Für Vegetarier und Veganer dürfte die Logi-Diät ziemlich schnell eintönig werden.

Erfolge sind mit der Logi-Diät in jedem Falle zu erzielen. Doch wenn man dieses Ernährungskonzept verfolgt, sollte man sich im Klaren sein, das Langfristigkeit an erster Stelle steht. Ein Gespräch mit dem Arzt im Vorfeld wäre ratsam.

Falls ihr Erfahrung mit der Logi-Diät gemacht habt, dann teilt uns diese doch bitte mit!



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