Die 5 besten Alternativen zu Zumba

Das beliebte Tanz-Workout Zumba hat die Fitnesswelt im Sturm erobert. Doch es muss ja nicht immer Zumba sein. Nicht umsonst gibt es zahlreiche Sport- und Fitnesskurse, die dem Zumba zwar ähnlich sind, aber dennoch andere Inhalte bieten. Wir haben uns umgeschaut und zeigen euch fünf populäre und vielversprechende Zumba Alternativen, mit denen man sich fit und gesund halten kann und ganz nebenbei dem Übergewicht tanzend an den Kragen geht.

Schon mal was von Hot Hula gehört? Oder wie wäre es mit NIA oder Aroha, bei denen es sich nicht um Personen, sondern interessanten Workouts handelt, in denen Tanzelemente eine wichtige Rolle spielen. Oder was haltet ihr von Buti Yoga oder SH’BAM? Zwei perfekte Workouts für tanzwütige Mädchen und Frauen, die eine attraktive Figur versprechen? Wir stellen euch die Zumba Alternativen im Folgenden kurz vor.

Hot Hula

Wie bei Zumba basiert auch das Hot Hula Fitness auf tänzerischen Elemente, wobei die Teilnehmer sich mit anderen Bewegungen zu anderer Musik bewegen. Denn während beim Zumba primär heiße, schnelle lateinamerikanische Rhythmen den Ton angeben, kommt beim Hot Hula überwiegend typische Trommelmusik von polynesischen Urvölkern zum Einsatz. Aber natürlich dürfen moderne Klänge nicht fehlen und so werden beim polynesischen Dance Workout die pazifischen Kulturen (Hawaii, Taihiti und Französisch Polynesien) des Hula Tanzes mit angesagter Musik wie Hip Hop oder Reggae kombiniert. Das Ergebnis ist ein intensives aber auch in gleichermaßen sinnliches Dance Workout, welches sich in den USA einer wachsenden Beliebtheit erfreut.

Beim Hot Hula ist das Anstrengungsempfinden nicht so groß, so dass die Teilnehmer dank der Musik und tänzerischen Hula-Bewegungen nicht das Gefühl haben, in einem Fitnesskurs zu schwitzen, sondern über den Sand eines weißen Südsee-Strandes zu tänzeln. Doch Spaß und Wohlfühlstimmung hin oder her, der sportliche Nutzen von Hot Hula interessiert natürlich auch. Was bringt also das Hüftkreisen? Wie beim Zumba werden ebenfalls alle großen Muskelgruppen trainiert, allen voran Bein, Po und Bauch. Je schneller die Rhythmen, desto mehr Kalorien werden verbrannt und desto stärker wird das Herz-Kreislauf-System belastet. Mit Hot Hula kann man sich wunderbar fit halten, auch wenn der Kalorienverbrauch beim Joggen höher ausfällt. Dafür bietet das Hüftkreiseln a la Shakira beim Hot Hula Fitness garantiert einen höheren Spaßfaktor.

NIA

Bei NIA handelt es sich um eine Kombination aus Tanz, Yoga und Kampfkunst, bei dem die Teilnehmer eine ganz neue Art der Körperwahrnehmung erfahren sollen. Das verspricht auch schon die Abkürzung NIA, das für „neuro integrated muscular action“ (zu deutsch „neuromuskuläre integrative Aktion“) steht. Klingt alles höchst kompliziert, ist es aber ganz und gar nicht. Denn die Bewegungen sollen alle Sinne ansprechen und zugleich Muskeln, Gelenke, Geist und Nerven stärken. Hierfür kommen allen voran östliche und westliche Bewegungsformen zum Einsatz, die selbstverständlich getanzt werden – schließlich suchen wir ja auch Zumba Alternativen. Das besondere Merkmal bei NIA ist zudem, dass man barfuss tanzt.

Da NIA sowohl ein gelenkschonendes als auch ganzheitliches Fitnesskonzept ist, wird ebenfalls der gesamte Körper trainiert: Angefangen von der Fingerspitze bis hin zum kleinen Zeh. Für Abwechslung sorgt zudem die Tatsache, dass jede Trainingsstunde einen anderen Fokus hat, wie beispielsweise Stabilität, Mobilität, ein bestimmte Körperregion bzw. -teil, spezielle Empfindung usw. Den Teilnehmern ist es zudem überlassen, in welcher Intensität trainiert wird. Zur Auswahl stehen drei Schwierigkeitsgrade, die je abhängig von der Tagesform gewählt werden können. Der Wettkampfgedanke oder ein möglichst intensives Training sind bei NIA nicht gefragt, vielmehr geht es um die Freude an der Bewegung.

In einem älteren Artikel auf Aktivblog könnt ihr mehr über NIA Fitness erfahren.

Aroha

Eine weitere Alternative zu Zumba ist Aroha. Hierbei handelt es sich um ein Fitnessprogramm, welches verschiedene Elemente unterschiedlicher Tänze und Sportarten vereint. Aroha findet seine Inspiration im Haka (einem bekannten neuseeländischen Kriegstanz der Maori) sowie im Kung-Fu und Tai-Chi. Alles zusammen ergibt ein funktionelles Gruppenprogramm, bei dem sich fließende, harmonische Bewegungen mit kraftbetonten, starken Elementen abwechseln. Das Aroha Workout kurbelt die Fettverbrennung an und stärkt natürlich auch die Muskeln, wobei insbesondere große Muskelgruppen wie Bauch, Beine, Po angesprochen werden. So sind beispielsweise Kniebeugen bei den tänzerischen Bewegungen oft ein fester Bestandteil, doch dank der flüssigen Bewegungsabläufe bekommt man die Kraftübungen meist gar nicht bewusst mit.

Darüber hinaus soll Aroha auch helfen, Aggressionen und Stress abzubauen und gleichzeitig für ein gesteigertes Selbstbewusstsein, Entspannung und Mobilität sorgen. Nichtsdestotrotz kommen die Teilnehmer ordentlich ins Schwitzen und können sich beim Aroha hervorragend auspowern. Das Workout ist für alle Altersgruppen geeignet und hilft, ein höheres Fitness-Level zu erreichen. In diesem Artikel haben wir Aroha schon einmal näher unter die Lupe genommen.

Buti Yoga / Power Yoga

Buti Yoga, auch unter Power Yoga bekannt, ist noch ein relativ neuer Fitnesstrend aus den USA. Besonders bei jungen Frauen ist die diese besondere Yoga-Variante sehr beliebt, bei der es aber längst nicht nur ums Popo wackeln geht. Das ganzheitliche und körperformende Workout findet zu flotten Disco-Beats und heißen Rhythmen statt, bei dem zugleich der Geist gereinigt und eine emotionale Befreiung erfolgen soll. Im Mittelpunkt stehen neben Stretching und Flexibilität vor allem das Ankurbeln der Fettverbrennung auf dem Programm. Zugleich werden laut der US-Fitnesstrainerin Bizzie Gold, die Buti Yoga kreiert hat, auch Muskeln in Körperregionen aufgebaut, von dessen Existenz die meisten Teilnehmer – vornehmlich Frauen – bislang noch nichts geahnt haben. Obendrauf gibt es noch einen hohen Spaßfaktor.

Wer also immer schon gerne seinen Popo auf der Tanzfläche geschwungen hat, kann das beim Buti Yoga nun in einem Workout tun. Weitere Informationen zum Buti Yoga gibt es hier.

SH’BAM

SH’BAM ist ein beliebtes Tanz-Workout von Les Mills und lässt die Herzen aller Fitnessbegeisterten und Tanzwütigen schneller schlagen. Ähnlich wie bei Zumba wird zu motivierender Musik getanzt, wobei es sich um ein effektives Cardio-Workout handelt. Auf die Ohren gibt es in der Regel bekannte Hits diverser Musikrichtungen wie Disco, Hip-Hop, Pop, Latino, Dance, Jazz usw., sodass für jeden Musikgeschmack das Richtige dabei ist. Eine Trainingseinheit ist – typisch für Les Mills – sehr strukturiert aufgebaut und verfolgt immer einen festen Plan. So wird für drei Monate zu festgelegten Songs eine eingeübte Choreographie aufs Parkett gelegt, danach wechseln Musik und Choreographie.

Wie bei Dance-Workouts üblich, wird auch bei SH’BAM der ganze Körper trainiert, allen voran aber Beine, Taille, Po, Schultern und Arme. Zudem wird das Abnehmen sehr gut unterstützt, lassen sich doch in einem 45-minütigen Workout bis 400 Kalorien verbrennen. Ansonsten trägt SH’BAM zur Verbesserung der körperlichen Fitness, Koordination und Ausdauer bei, wobei dank des hohen Spaßfaktors ein anstrengendes Trainingsgefühl während des Workouts nicht wirklich wahrgenommen wird.

Wir hoffen, wir konnten euren Horizont in Sachen Dance-Workouts erweitern und vielleicht habt ihr ja eine interessante Zumba Alternative für euch entdeckt. Falls ihr noch empfehlenswerte Kurse oder Programme kennt, die ähnlich wie Zumba sind, dann bitte gleich als Kommentar mitteilen.


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