Die besten Massagen aus aller Welt

Bei einer Massage lässt es sich so richtig schön entspannen. Doch die Zeiten vom Muskelkneten sind längst vorbei. Das beweist der Blick in die vielfältige Welt der Massagen. Wir stellen euch raffinierte Griff- und Knettechniken aus China, Indien und Hawaii vor, mit denen ihr auch hierzulande wunderbar entspannen könnt.

Duftende Öle, warme Balsamsteine oder Kräuterstempel auf der Haut machen eine Massage zum echten Wohlfühl-Erlebnis. Mittlerweile hat das Heilwissen aus Fernost und von exotischen Inseln auch den Weg in unsere Spas gefunden. Faszinierend, auf welche Weise man sich so alles verwöhnen lassen kann.

Ayurveda – Öl und viele Hände
Die altindische Gesundheitslehre hat uns Ayurveda beschert. Hierbei setzt man auf erwärmende Kräuteröle und die heilende Kraft der Hände. Typisch für Ayurveda ist der Stirnguss, bei dem zwei Liter Öl fließen und sanft einmassiert werden. Tiefe Entspannung ist garantiert. Doch der absolute Höhepunkt ist die Synchronmassage. Vier Hände gleiten rhythmisch über den Körper, regen den Stoffwechsel an und leiten Giftstoffe aus.

La Stone Massage. Foto: daySpa by Flickr

La Stone Massage. Foto: daySpa by Flickr

La-Stone-Therapie – heiße Steine, kaltes Marmor
Reize durch Wärme und Kälte nutzt die La-Stone-Therapie mit erhitzten Basalsteinen und gekühlten Marmorkugeln. Mit ihnen wird massiert und geklopft. Durch die Vibrationen wird das vegetative Nervensystem harmonisiert.

Pantai-Luar-Massage – heiße Öl-Tropfen
Das Merkmal der südostasiatischen Pantai-Luar-Massage (Pantai Luar bedeutt „Auf zu fernen Ufern“) bilden Kräuter, die in kleine Stoffkissen verpackt sind. Die Stempel werden dabei kurz in bis zu 120 Grad heißes Öl getaucht und blitzschnell auf die Haut getupft. Die Durchblutung wird gesteigert und die Entspannung folgt sofort.

Hamam – rustikal, aber entspannend
Die Hamam-Massage aus dem Orient ist schon lange bekannt. Hierbei geht es mit Seidenhandschuhen etwas robuster zur Sache. Der Körper wird im Dampfbad gebürstet und anschließend mit Aromaölen verwöhnt. Die unterschiedlich einsetzbaren Öle wirken, je nach Aroma, auch belebend.

Lomi Lomi – Schwerstarbeit für Masseur
Körperliche Schwerstarbeit scheint hingegen die Massagetechnik Lomi Lomi für den Masseur zu sein. Bei der aus Hawaii stammenden Massage arbeitet der Masseur auch mit Handballen und Ellbogen, um tiefer liegende Muskelverspannungen zu erreichen.

Shiatsu – Knie im Kreuz
Gezielter Druck auf die richtige Stelle ist auch das Erfolgsgeheimnis der japanischen Shiatsu- und auch das der chinesischen Tuina-Massage. Shiatsu-Praktiker setzen für den nötigen Nachdruck auch schon mal das Knie ein. Ziel ist es, Druckpunkte zu stimulieren und Blockaden zu lösen, damit die Lebensenergie Qi frei fließen kann.

Tuina – Massage mit Schlafgarantie
Die Tuina-Massage konzentriert sich hingegen auf die Akkupunkthurpunkte und Meridiane (Energiebahnen). In China gilt sie vor allem als ärztliche Massage bei Schmerzen, Schlaf- und Verdauungsstörungen. Aber mit einem gezielten Druck auf den richtigen Punkt wird auch Stress abgebaut und Entspannung macht sich breit. Nicht umsonst schlummern viele bei der Massage ein und wachen am Ende der Behandlung erholt auf.

Das war nur ein kleiner Einblick in die Welt der Massagen. Doch vielleicht konnte ich dem einen oder anderen eine Anregung für das nächste Wellness-Programm aufzeigen. Ich für meinen Teil bin von der Pantai-Luar-Massage sehr angetan…


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