20 Okt 2008
Bei der Kohlsuppendiät, die auch neudeutsch Cabbage Soup Diet genannt wird, was sich doch gleich etwas weniger unappetitlich anhört, scheiden sich eindeutig die Geister. Für die einen einfach eine Möglichkeit so schnell wie möglich Pfunde loszuwerden, ist sie für andere die Verkörperung einer allerletzten Verzweiflungstat, wenn die Waage wieder einmal zu viele Kilos anzeigt. Die Kohlsuppendiät stammt wie so viele andere Diäten aus den USA. Warum wohl? Bereits in den Siebziger Jahren wurde sie auch in Deutschland durch Empfehlungen in Frauenzeitschriften ziemlich schnell bekannt. Kein Wunder, verspricht sie doch einen Gewichtsverlust von bis zu fünf Kilo in der Woche. Mehrere Bücher mit Diätprogrammen und Rezeptvarianten sind zu diesem Thema erhältlich. Es empfiehlt sich, die Kohlsuppe, die schnell gekocht ist, gleich in größeren Mengen zuzubereiten und bei Bedarf einzufrieren.
Tatsächlich ist es mit Hilfe der Kohlsuppendiät möglich, ziemlich viel Gewicht in relativ kurzer Zeit zu verlieren. Sie enthält so gut wie gar keine Kalorien und dazu auch noch sehr gesunde Zutaten. Hungergefühle sollen gar nicht erst entstehen, da man magische Kohlsuppe essen kann, wann und soviel man möchte. Das Problem dabei: will man das? Man bekommt den typischen Kohlgeruch ziemlich schnell satt. Außerdem ist sie eine Crash-Diät, die relativ einseitig und deshalb auf lange Sicht nicht zu empfehlen ist. Auch der Jojo-Effekt ist nicht zu unterschätzen. Leider hat man die verlorenen Kilos ziemlich schnell wieder auf den Hüften. Ein anderer negativer Nebenaspekt ist die Tatsache, dass das soziale Leben in dieser Zeit ziemlich leidet. Die magische Kohlsuppendiät verursacht nämlich ziemliche Flatulenzen, die es selbst einer liebenden Familie und treuen Freunden ziemlich schwer machen, den Fastenden in seinem Diätvorhaben weiter zu unterstützen. Wer hart im Nehmen ist und es trotzdem versuchen will, sollte sich auch regelmäßig ein bisschen Bewegung gönnen, um den Stoffwechsel zusätzlich auf Trab zu bringen. Am besten an der frischen Luft!
Mehr zu diesem Thema hier im Blog:
3 Responses for "Die Kohlsuppendiät – Segen oder Strafe?"
Halli Hallo
mit dieser Diaet muss ich zustimmen weil ich sie auch gemacht habe und abgenommen habe, man kann sie aber nicht sehr lange halten, weil man diese Suppe ar nicht mehr sehen kann .
Ich finde jede Diät ist eine Strafe, aber die Kohlsuppendiät (die eine Freundin von mir gemacht hat) ist zwar effektiv aber irgendwann hängt sie zum Hals raus. Diäten sollten schmackhafter werden, man müsst eine Diät erfinden die schmeckt und bei der man abnehmen kann. Das wär’s doch!
So eine einseitige Diät, wie die Kohlsuppendiät ist ideal für die ersten 2 Wochen, um erst mal Gewicht zu verlieren und die Motivation zu fördern, alles was länger dauert wäre ungesund für den Körper. Grüße, Gabi
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