Während sich Frauen vor dem wochenendlichen Discobesuch stundenlang im Badezimmer schick machen, rennen viele Männer noch mal schnell ins Fitnessstudio. Das Ziel: die Muskeln aufzupumpen. Das erreicht man am besten mit Isolationsübungen.

Wer sich regelmäßig in der Muckibude abmüht, will natürlich in der Disco seine Muskeln zur Show stellen. Das XXL-Shirt wird dabei gegen ein eng anliegendes Ripshirt eingetauscht. Und angesprochenes Shirt will natürlich mit aufgepumpten Muskeln gefüllt werden. Hierfür hilft nur der Pump.

Pump? Pump steht für den gesteigerten Blutfluss in der trainierten Muskelpartie während des Trainings. Schließlich muss dieser mit Sauerstoff und Nährstoffen während des Hantelschwingens versorgt werden. Folgerichtig nimmt der Muskel an Umfang zu und schwillt an. Dabei fühlt sich der Muskel so an, als ob er gleich platzen würde. Doch wie kann der Pump am besten in Erscheinung treten?

Viele Wiederholungen und Isolationsübungen
Zum einen sollten hierfür Sätze mit hoher Wiederholungszahl absolviert werden – also mindestens 15 bis 25 Wiederholungen. Dadurch wird der Bluttfluss am besten angeregt. Zum anderen sollte man bei den Übungen verstärkt auf Isolationsübungen setzen. Hierbei wird ein einzelner Muskel oder einzelne Muskelgruppe gezielt trainiert. Das hat den Vorteil, dass während der Übungsdurchführung mehr Muskelfasern eines einzelnen Muskels aktiviert werden und man sich mental voll auf den einen Muskel konzentrieren kann.

Nur bestimmte Muskeln trainieren
Beim Discopumpen werden natürlich nur die Muskeln trainiert, die in engen T-Shirts für die Optik besonders wichtig sind. Übungen wie beispielsweise der Bizepscurl (Lang- oder Kurzhantel), Frenchpress für Trizeps, Butterfly für Brust oder Seitheben mit der Kurzhantel für die Schultern dürfen in diesem Workout nicht fehlen. Auch Klimmzüge oder Latzug sind für den Pump gut geeignet, obwohl es sich dabei um eine Grundübung handelt, bei der neben dem Rücken auch die Oberarme mittrainiert werden. Für das Discopumpen aber sicherlich nicht schlecht.

Nachteile des Discopumpen
Um den Pumpeffekt, sprich das Volumen im Muskel zu erhöhen, sollten die Pausen zwischen den Sätzen kurz sein (Tendenz zum Supersatz) und man sollte viel Trinken.

Doch diese Trainingsmethode sollte das normale Training nicht gänzlich ersetzen. Zum einen hält der Pump-Effekt nur bis zu einer Stunde und zum anderen streitet man sich, ob diese Methode für den langfristigen Muskelaufbau überhaupt sinnvoll ist.

Nicht für Anfänger geeignet
Außerdem sind die Isolationsübungen beim Discopumpen nicht unbedingt für Anfänger geeignet, da man bei der Ausführung auf eine korrekte Ausführung achten sollte, um eine bessere Effektivität zu erzielen. Und bei Anfängern ist die Koordination im richtigen Umgang mit freien Gewichten naturgemäß nicht sonderlich stark ausgeprägt.

Wer es für nötig empfindet, sich vor dem Gang in die Disco aufzupumpen, sollte die angesprochenen Punkte befolgen. Na dann, viel Spaß beim Feiern. Doch Finger weg vom Alkohol. Denn dieser ist für die Muskeln absolut kontraproduktiv.


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