Disziplinen beim Slackline: Longline, Trickline, Highline und Co.

Slackline oder Slacklining hat sich als Trendsport fest etabliert und findet immer mehr Anhänger. Ob in Parks, im eigenen Garten oder hoch in den Bergen. Überall wird Outdoor balanciert. Gerade jetzt zum Frühling versammeln sich die geschickten Seiltänzern und balancieren was das Zeug hält. Mittlerweile haben sich beim Slacklinen schon einige Disziplinen entwickelt, die im Folgenden genauer vorgestellt werden.

Beim Slackline lassen sich grundsätzlich zwischen den Hauptdisziplinen:

  • Longlinen
  • Tricklinen
  • Highlinen unterscheiden.

Zudem gibt es noch ein paar Slackline-Spielarten, wie beispielsweise Wasserlinen oder Rodeolinen.

Longlinen: Slacklinen auf Distanz

Beim Longlinen geht es eigentlich nur darum, auf einer immer länger werden Line zu balancieren. Denn irgendwann geben sich erfahrene Slackliner mit einer Distanz von 15 Metern von Baum zu Baum nicht zufrieden.

Slackline. Foto: Flickr/lululemon athletica

Slackline. Foto: Flickr/lululemon athletica

Wer höher bzw. länger hinaus will, ist beim Longlinen gelandet. Nach 15 Metern folgen 30 Meter, dann 50 Meter usw. Schneller als man balancieren und denken kann, wachsen die eigenen Herausforderungen und man träumt von einer Slackline, die über 100 Meter gespannt ist. Doch irgendwann macht einem das Material einen Strich durch die Rechnung. So war beispielsweise bei den Polyester Slacklines bei 262 Metern Schluss. Da sich aber auch das Material immer weiter entwickelt, werden beim Longlinen die Distanzen in Zukunft immer länger werden. Der aktuelle Längenweltrekord beträgt übrigens 384 Meter.

Tricklinen: Populär und ideal für Anfänger

Tricklinen, auch als Jumplinen bezeichnet, ist die beliebteste und am häufigsten ausgeübte Slackline Disziplin. Hier stehen, wie der Name schon verrät, Tricks auf der Slackline im Mittelpunkt. Je schwieriger, schöner oder ausgefallener die Tricks und Sprünge desto besser. Mittlerweile gibt es beim Tricklinen viele Wettkämpfe, die sogar international veranstaltet werden. Ein Vorteil beim Tricklinen ist, dass man hierfür am wenigsten Material benötigt und dass es auch für Anfänger eine gute Möglichkeit ist, sich auf der Slackline auszuprobieren. Die Slackline ist nur recht kurz und wird dabei sehr fest gespannt. Ideale Voraussetzung für die ersten Schritte auf dem Seil.

Highlinen: Slacklinen in schwindelerregender Höhe

Bei dieser Disziplin wird in schwindelerregender Höhe balanciert, wobei man eine Absturzsicherung trägt oder zumindest tragen sollte. Es ist die Königsdisziplin beim Slacklinen und richtet sich nur an sehr geübte und erfahrene Sportler. Denn das Risiko kann nie völlig ausgemerzt werden. Das Highlinen findet oftmals in den Bergen zwischen zwei Gipfeln oder über Schluchten statt. Neben der Höhe haben auch noch Faktoren wie Länge der Slackline, Wind und Wetter Einfluss auf den Schwierigkeitsgrad.

Wasserline und Rodeoline: besondere Slackline Variante

Beim Wasserline wird die Linie über Seen oder Flüsse gespannt, wobei das spiegelnde und unruhige Wasser das Balancieren auf der Slackline erschweren. Beim Rodeoline hängt der Gurt ohne Vorspannung relativ schlapp in der Luft und erinnert an das Schlappseillaufen aus dem Zirkus.

Jede einzelne Disziplin beim Slacklinen stellt unterschiedliche Ansprüche an den Slackliner, wobei aber auch beim Material Unterschiede zu finden sind.


3 Responses to Disziplinen beim Slackline: Longline, Trickline, Highline und Co.

  1. Evelyn 4. Mai 2012 at 10:56 #

    Das Slacklinen ist so eine unglaubliche Körperdisziplin. Da wird wirklich sogar der kleinste Muskel trainiert.

  2. Marcel 7. Juni 2012 at 00:05 #

    Hi, ich habe Slacklinen das erste Teil hier in Bremen im Park gesehen, wo einige Jugendliche sich solch eine Anlage aufgebaut haben, eine tolle Sachen

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