23 Okt 2009
Wer durch Ausdauersport Abnehmen will, liegt schon mal auf dem richtigen Weg. Doch wer glaubt, durch das Tragen von dicker Sportkleidung mehr Fett zu verbrennen, weil er mehr schwitzt, befindet sich auf dem Holzweg. Genau das Gegenteil ist der Fall!
Es gibt viele Irrtümer zum Thema Ausdauersport. Einer der häufigsten ist die Annahmen, dass man durch das Tragen dicker Sportbekleidung mehr Fett verbrennt. Daher ist es keine Seltenheit, wenn man im Park oder Wald beim Joggen auf etwas beleibtere Läufer trifft, die in dicken Pullis und Jacken gehüllt, den überschüssigen Pfunden den Kampf angesagt haben. Schließlich will man mehr schwitzen.
Doch ist das überhaupt sinnvoll? NEIN! Durch das Tragen von dicker Sportbekleidung entsteht natürlich mehr Wärme. Und die führt wiederum zu einer reduzierten Fettverbrennung. Denn es gilt:
Je höher die Körpertemperatur, desto weniger Energie muss der Körper aufbringen, um sie aufrechtzuerhalten.
Außerdem besteht die Gefahr der Überhitzung, wenn wir uns zu dick anziehen. Das heißt im Umkehrschluss natürlich nicht, dass wir jetzt nackt durch die Wälder rennen sollen. Richtig angezogen ist man, wenn man beim Laufen in der freien Natur vor Trainingsbeginn leicht friert. Der Zustand hält nicht lange an, denn bereits vor dem ersten Kilometer hat der Körper Betriebstemperatur erreicht und uns wird warm.
Empfehlenswert ist es sich nach dem Zwiebelprinzip anzuziehen. Das heißt mehrere dünne Kleiderschichten übereinander. Und am besten auf Funktionswäsche zurückgreifen, die den Schweiß nach außen abtransportiert und uns so warm hält.
Mehr zu diesem Thema hier im Blog:
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