Schon lange hat Eiweiß den Kohlenhydraten den Ruf des Powernährstoff abgelaufen. Doch diese Proteine sind nicht nur wichtige Bausteine für den Körper, sondern zugleich auch ein idealer Fatburner und Sattmacher in einem.

Früher galten Kohlenhydrate als das Nonplusultra in Sachen Energielieferant. Das ist ja auch durchaus verständlich, liefern sie doch schnell und effektiv die Energie. Doch oft führt ein hoher Kohlenhydrat-Konsum zu einem Energieüberschuss, der in Form von Fett am Bauch gespeichert wird.

Eiweiß wichtig für den Körper
Also gilt es, die Ernährung zu überdenken und sich vermehrt auf Eiweiße zu stürzen. Proteine sind wichtig für die Vitalität, Kraft und Leistung. Zudem ist es wichtig für das Immunsystem sowie für den Aufbau von Muskeln, Haut, Haaren, Fingernägeln, Knochen Enzymen und Hormonen. Entsprechend sollte Eiweiß eine wichtige Rolle in der Ernährung spielen.

Und das, obwohl Eiweiß, im Vergleich zu den Kohlenhydraten, ein schlechter Energielieferant ist. Doch was als Nachteil ausgelegt werden kann, ist eigentlich ein Vorteil und versetzt Eiweiße in die Rolle von Fatburnern.

Kalorienverbrauch durch Eiweißkonsum
Wer Gewicht verlieren oder sein Körperfettanteil senken will, sollte weniger Kohlenhydrate und dafür mehr Eiweiß verzehren. Denn damit der Körper aus dem Eiweiß die gleiche Menge Energie wie aus Kohlenhydraten gewinnen kann, muss er durchschnittlich 20 Prozent mehr Kalorien aufbringen. Dadurch bleibt der Stoffwechsel auf Trab und das Gewicht wird sich peu a peu reduzieren.

Super Sattmacher
Und das ganz ohne zu hungern, ist Eiweiß doch als idealer Sattmacher bekannt. Heißhungerattacken und die Gefahr eines Jojo-Effekts wie bei anderen Diäten sind nicht gegeben. Um effektiv abzunehmen, ist es ratsam, dem Körper weniger Energie zuzufügen, damit er die Fettdepots als Energiereserven anzapft und somit das Energiedefizit ausgleicht.

Gesundheitliche Risiken?
Oft kommt die Frage auf, ob zuviel Eiweiß nicht ungesund ist. Laut einer Studie der Harvard University sank bei Personen, die im Schnitt 24 Prozent der täglichen Kalorien in Form von tierischen oder pflanzlichen Eiweißen zu sich nahmen das Herzinfarktsrisiko und die Blutfettwerte verbesserten sich. Auch eine giftige Wirkung auf die Niere konnte noch nicht belegt werden.

Als beste Eiweißquellen in der Nahrung könnt ihr auf mageres Fleisch, Geflügel, Fisch, Eier, Milch- und Sojaprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse zurückgreifen.

Hier ein paar Beispiele (pro 100 Gramm):

  • Putenfleisch ohne Haut: 22 Gramm Eiweiß – 1,0 Gramm Fett
  • Thunfisch in Wasser: 22 Gramm Eiweiß – 0,2 Gramm Fett
  • Weiße Bohnen: 22 Gramm Eiweiß – 1,6 Gramm Fett
  • Linsen 23 Gramm Eiweiß – 1,4 Gramm Fett

Wenn ihr also langfristig und gesund abnehmen wollt, dann solltet ihr weniger Kohlenhydrate essen, viel Eiweiß sowie Obst und Gemüse konsumieren und natürlich regelmäßig Sport betreiben.


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