Extremsport Parkour – Hindernisse gibt es überall

Kaum ein Jahr vergeht, ohne eine neue Trendsportart hervorzubringen. So darf sich seit geraumer Zeit nun auch „Le Parkour“ zu den Auserwählten jener Gattung zählen. Der Gründer dieser unkonventionellen Fortbewegungsart, David Belle, erlernte als Kind von seinem Vater die „Methode Naturelle“. Das ist ein Trainingsprogramm, das in der Natur stattfindet und die Stärkung von Körper sowie Geist bewirken soll. Dieses Schema entwickelte Belle während der 80er Jahre weiter, um es für den Großstadtdschungel tauglich zu machen.

Beim Le Parkour muss der Teilnehmer, welcher als Traceur bezeichnet wird, von Punkt A zu B gelangen. Allerdings erfolgt hier im Gegensatz zum normalen Leben kein Ausweichen von Hindernissen. Das bedeutet, dass alle Barrieren wie Parkbänke, Papierkörbe, Mauern und Hochhausschluchten, die sich direkt auf der kürzesten Strecke befinden, mit verschiedenen Techniken überwunden werden.
Es existieren im Le Parkour einige Grundbewegungen, die durch eigene Kreativität erweitert werden können. Dazu gehören so genannte Katzen-, Arm-, Präzisionssprünge usw…
Wichtig ist hier vor allem, dass die Bewegungsabläufe fließend einhergehen sowie der Körper immer vollständig der Kontrolle des Teilnehmers unterliegt.

Denn eine Tatsache muss jedem Traceur bewusst sein:
Le Parkour ist nur dann wirklich ungefährlich, wenn es gewissen- haft durchgeführt wird.
Die Verantwortung gegenüber dem eigenen Körper stellt einen wichtigen Grundsatz der Sportart dar.
Deshalb sollte man mit einfachen Dingen beginnen und sich durch viel Training langsam steigern. Gerade Anfänger verfügen noch nicht über das nötige Maß an Körperbeherrschung, Selbsteinschätzung sowie Konzentration.
Falsch ausgeübte Bewegungen rufen nämlich schnell Verletzungen wie Prellungen, Bänderrisse oder Knochenbrüche hervor.


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