Tipps für den Fahrradkauf: Was beachtet werden sollte

Wer auf der Suche nach einem neuen Fahrrad ist, steht vor der Qual der Wahl. Lieber im Internet-Shop, im Baumarkt oder doch besser beim Fachhändler? Und welches Modell brauche ich überhaupt? Wichtige Fragen, die beim Fahrradkauf beachtet werden müssen.

Wer ein neues Fahrrad kaufen will, sollte sich von Markenherstellern nicht blenden lassen. Denn ein guter Name bürgt noch lange nicht für gute Qualität. Denn viele Kunden können kaum unterscheiden, ob ein neues Fahrrad mit hoch- oder minderwertigen Teilen ausgestattet ist.

Fahrrad am besten beim Fachhändler kaufen

Viele Hersteller haben Billigserien für Discounter oder Baumärkte, bei denen No-Name-Komponenten mit Markenware vermischt werden. Da kann selbst die beste Schaltung nicht mehr richtig funktionieren. Daher lautet die allgemeine Empfehlung, ein neues Fahrrad am besten beim Fachhändler zu kaufen. Denn im Vergleich zum Internet oder fachfremden Läden punkten Fachhändler mit Fachwissen. Gerade Einsteiger sollten diesen Vorteil beim Fahrradkauf nutzen.

Rennrad. Radfahren. Foto: Flickr/C_Baltrusch

Rennrad. Radfahren. Foto: Flickr/C_Baltrusch

Fahrradkauf: Professionelle Beratung und richtiges Modell

Viele wissen schließlich nicht, was sie für ein Fahrrad brauchen. Da ist eine professionelle Beratung Gold wert. Experten raten, dass Kunden beim Kauf vor allem auf die richtige Rahmenhöhe achten sollten und man sich hierbei vom Profi unterstützen lassen sollte. Andere Entscheidungen hängen eher davon ab, wo und wie das Fahrrad eingesetzt wird.

Wer nur in der Stadt unterwegs ist, kann sich beispielsweise ein City-Bike zulegen. Ähnliches gilt auch für die Reifenbreite. Schmale Reifen sind grundsätzlich schneller, stoßen auf Schotter oder anderen Unebenheiten aber schnell an ihre Grenzen. Die breiten Reifen der Trekkingräder sind da deutlich komfortabler, lassen sich aber auch nicht so leicht lenken.

Fahrrad im Internet kaufen: Für Profis kein Problem

Wird aber im Fachhandel gekauft, muss allerdings mit höheren Kosten gerechnet werden. 500 Euro sollten für ein gutes Fahrrad schon einkalkuliert werden. Angesichts solcher Preise ist es für viele Verbraucher natürlich sehr verlockend, im Internet nach günstigeren Alternativen zu gucken. Doch dabei kaufen insbesondere Fahrradfahrer aus dem High-End-Bereich über das Internet. Denn Profis wissen in der Regel ganz genau, was sie wollen, worauf zu achten ist und haben mit der Endmontage kein Problem. Denn im Netz gekaufte Fahrräder werden oft nur vormontiert geliefert, die letzten Schrauben muss der Kunde selbst anziehen.

Weitere hilfreiche Informationen rund um das Thema Fahrrad und Kauftipps findet ihr beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC).


6 Responses to Tipps für den Fahrradkauf: Was beachtet werden sollte

  1. Christiane 17. Juli 2012 at 18:57 #

    Hallo,

    vielen Dank für deine nützlichen Tipps. Ich habe mir vor drei Jahren mal ein Fahrrad gekauft, was ich mir ausschließlich nach dem Design ausgesucht habe. Kein Wunder, dass da nach wenigen Minuten Fahrrad fahren schon leichte Schmerzen aufgetreten sind. Für Freitag habe ich mir nun einen Termin in einem Laden um die Ecke vereinbart, wo ich hoffentlich kompetent beraten werde.

  2. Josef 18. Juli 2012 at 19:40 #

    Hallo,

    also ich werde mein nächstes Rad auch nur vom Fachhandel kaufen. Im Internet würde ich nie ein so etwas kaufen.

    freundliche Grüße
    Josef

  3. Silvia W. 20. Juli 2012 at 00:55 #

    Hallo, wie sieht es mit großen Fahrradmarkt-Ketten aus? Machen die gute Preise, oder sollte man doch eher beim kleinen Händler kaufen?

  4. Toria 25. Juli 2012 at 14:57 #

    Ich glaube, es gibt noch andere Probleme beim Fahrradkauf: nämlich die Rechnung.
    Ich habe ein Fahrrad gekauft und wollte es später Codieren, dabei wird ein Eigentumsnachweis gefordert.
    Das Problem bei mir jedoch war, dass auf meiner Rechnung nicht explizit ein Fahrrad aufgeführt war, sondern nur „Garten und Camping“ erwähnt wurde. Ich bin dann also zum Händler gefahren und habe ein Formular gefordert, dass bescheinigt, dass ich da ein Fahrrad gekauft habe.
    Mein Vater hat auch ein Fahrrad vom Discounter, dem liegt ein Service-Heftchen bei, das man mit Daten und Stempel des Händlers ausfüllen kann, allerdings sind alle Felder leer.

    Ich glaube also bei einem Fachhändler (ich hoffe es jedes Mal) wird eine Rechnung ausgestellt, bei der genau aufgeführt wird, wann welches Fahrrad gekauft wurde (mit den entsprechenden Daten wie Rahmennummer), im besten Fall mit den Daten des Käufers in einem solchen Serviceheftchen.

    Damit sollte es dann keine Probleme beim Codieren geben.
    Aber ob ich mit der Ergänzung eine Codierung bekomme (da steht nur, dass ich für xxx€ ein Fahrrad gekauft habe an jenem Tag, aber nicht welches) wird sich zeigen, sobald sich eine Gelegenheit finde.

  5. Toria 25. Juli 2012 at 14:59 #

    „ich hoffe es jedes Mal“
    sollte „ich hoffe es jedenfalls mal“ heißen, verzeihung.

  6. Silke 25. Juli 2012 at 22:18 #

    Ich hab bis jetzt die auch die Erfahrung gemacht , dass ich besser daran bin mein Fahrrad in einem Fachgeschäft zu kaufen ! Zwar sind die Preise meistens etwas höher , dafür bekommt man aber auch Qualität !

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