Fasten liegt im Trend: In der Naturheilkunde gilt es als effektive Methode, um den Körper sowohl von Ballast und Giftstoffen zu reinigen und zugleich zu neuer Fitness zu gelangen. Als schöner Nebeneffekt purzeln die Pfunde. Doch Vorsicht, um dauerhaft Gewicht zu verlieren, sind reine Fastenkuren nicht zu empfehlen.

Eine der beliebtesten und wohl auch bekanntesten Verfahren ist das Saftfasten nach Buchinger. Nach ein paar Entlastungstagen mit leichter Kost wird unter Beimischung von Glaubersalz eine Darmeinigung durchgeführt. Anschließend setzt sich die Ernährung ausschließlich aus Obst sowie Wasser und Gemüsesäfte zusammen. Klingt auf den ersten Blick nicht ungesund, da der Körper somit ausreichend mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt wird. Doch davon sollte man sich nicht blenden lassen. Denn auch so kann es aufgrund des fehlenden Eiweißes, das für den Muskelaufbau enorm wichtig ist, zu einem Nährstoffmangel kommen.

Saft. Foto: Flickr/Max Braun

Das wird beim Fasten bzw. Saftfasten von vielen gerne ausgeblendet. Schließlich verliert man ziemlich schnell Gewicht. Doch wer nachhaltig Kilos verlieren will, sollte sich nach anderen Methoden statt reinen Fastenkuren umschauen.

Die beste Alternative um endlich erfolgreich abnehmen zu können, ist eine vollwertige, fettarme und kalorienreduzierte Ernährung, die dauerhaft in den Alltag integriert werden sollte bzw. muss. Eine weitaus effektivere sowie gesündere Methode um Gewicht zu verlieren.

Vitaldiät als Alternative zum Fasten

Zudem unterstreichen ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse, dass insbesondere eine erhöhte Eiweißzufuhr zur Gewichtsreduzierung beiträgt. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Vitaldiät Cefamager aus der Apotheke.  Leichte Zubereitung, reihhaltig an biologisch hochwertigem Eiweiß und pro Portion nimmt man nur 262 Kalorien zu sich. Die Portionen können sowohl einzelne als auch mehrere Mahlzeiten ersetzen und kurbeln somit die Gewichtsabnahme an.

Um die Ergebnisse zu optimieren, sollte man auf eine regelmäßige sportliche Betätigung achten. Um die Pfunde richtig zum Schmelzen zu bringen, ist die Kombination von Ausdauer- und Kraftsport wärmstens zu empfehlen.

Abnehmen: Verzicht auf Kohlenhydrate kein Gesetz

Doch gänzlich auf Nudeln, Reis, Kartoffeln oder Brot zu verzichten, fällt nicht nur jedem schwer, sondern ist auch gar nicht zwingend notwendig. Schließlich liefern Kohlenhydrate dem Körper die nötige Energie, um leistungsfähig zu bleiben, da nahezu alle Körperzellen die aus Kohlenhydrate umgewandelte Glukose als Energielieferanten nutzen. Daher halte ich persönlich nicht viel vom Kohlenhydrat-Verbot vieler anderer Diäten, da wir uns sonst durchaus schlapper fühlen. Ganz egal
im privaten, beruflichen oder sportlichen Alltag.

Wenn man schon auf Kohlenhydrate verzichten will, sollte man den Konsum der als Dickmacher geltenden Weißmehlprodukte oder Süßigkeiten stark reduzieren, da diese einen schnelleren Anstieg des Blutzuckerspiegels fördern

Tipps zum Fasten: Was beachten

Wer dennoch eine Fasten-Kur machen möchte, kann das natürlich gerne tun. Doch unbedingt darauf achten, dass man gesund und gut vorbereitet in die Kur geht. Die Zeitspanne sollte dabei sieben Tage keinesfalls überschreiten. Wer mit dem Fasten noch keine Erfahrung gesammelt hat, sollte sein Vorhaben gründlich mit einem Arzt besprechen.

Risiko Fasten – hier gibt es weitere Infos zum Thema.

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