Fitbit Fitness Tracker Ultra im Test

Jeder von uns versucht, sich gesund zu ernähren und ausreichend Sport zu treiben. Jedoch ist dieses Vorhaben im stressigen Alltag häufig schwer umzusetzen. Ein neues Gerät soll nun helfen, aktiver zu werden und gleichzeitig seine Lebensgewohnheiten zu kontrollieren. Hierbei handelt es sich um den sogenannten Fitness Tracker Ultra aus dem Hause Fitbit.

Funktionen des Fitness Tracker Ultra

Schrittzähler kennen die meisten von uns, jedoch sind diese häufig nicht nur recht ungenau, sondern auch noch extrem unpraktisch. Der Fitness Tracker dagegen ist ein Fitnessgerät der neuesten Generation, welches klein, nur 12 g leicht und handlich ist und über eine Vielzahl an Funktionen verfügt. Dieses Gerät zählt nicht nur die einzelnen Schritte, die man Tag für Tag zurücklegt, sondern auch die dabei zurückgelegte Strecke und die Kalorien, welche verbrannt werden. Auch der Höhenunterschied beziehungsweise die Anzahl der Stockwerke, die man zurückgelegt hat, kann dieses Gerät erfassen. Den Fitness Tracker kann man an der Hose, am Gürtel, in der Hosentasche oder auch am BH befestigen.

Wer den Fitness Tracker auch über Nacht mittels mitgelieferter Manschette trägt, kann vieles über seine Schlafgewohnheiten herausfinden. Der Tracker erkennt, wann man eingeschlafen ist, und auch wie oft man in der Nacht wach war und somit, wie effizient der Schlaf war.

Online Statistiken

Wo aber kann man die Ergebnisse des Fitness Trackers erkennen und auswerten? Teil des Lieferumfangs ist auch eine Dockingstation mit USB-Anschluss. Im Umkreis von 5 Metern zur Dockingstation, werden die Daten automatisch per Funk übertragen und von dort auf Fitbit.com hochgeladen. Zur Ansicht der Statistiken begibt man sich auf die Internetpräsenz von Fitbit.com. Ein lästiges Eintippen der Daten entfällt also.

Aus diesen Daten wird dann ein Aktivitätslevel ermittelt, so dass man auf einen Blick sieht, wo man noch aktiver werden könnte. Völlig kostenlos werden dann Diagramme aufgearbeitet, welche den Probanden einen Überblick über die täglichen oder auch monatlichen Fitnessgewohnheiten geben und auch das Schlafverhalten auswerten. Zusätzlich kann man sich online auch Wochenziele stecken; etwa eine bestimmte Kalorienzahl, die man verbrennen möchte oder eine bestimmte Anzahl an zurückgelegten Schritten. Zu diesem Zweck gibt es auf Fitbit.com das sogenannte Dashboard, welches hilft, diese Ziele zu kontrollieren und auszuwerten.

Noch genauer wird dieses Ergebnis, wenn man ebenso seine Essgewohnheiten festhält – auch dies ist auf Fitbit.com mit mehr als 100.000 voreingestellten Lebensmitteln problemlos möglich. Auch kann man auf dieser Internetseite mit anderen Usern in Kontakt treten oder Teil einer Community werden.

Es ist auch möglich, sich die kostenlose Fitbit App für das iPhone oder Android Smartphones herunterzuladen. So hat man seine Trainingsdaten auch von unterwegs aus ständig im Blick.

Zubehör und Preis

Neben dem Fitbit Ultra Tracker sind im Lieferumfang auch ein Armband für die Nacht, ein Gürtelclip sowie Dockstation und Ladegerät mit USB-Anschluss enthalten. Der Akku des Gerätes hält knapp 4 Tage und kann dann auf der mitgelieferten Dockstation aufgeladen werden. Der Fitbit Ultra Tracker ist ab einem Preis von 99 Euro und in zwei verschiedenen Farben im Handel erhältlich.

Fazit

Bedenkt man nun alle Funktionen dieses kleinen Gerätes, ist der Fitness Tracker Ultra weit mehr als ein Schrittzähler, sondern ein nützliches Trainingsutensil und kann gezielt helfen die eigene Motivation zu steigern.


Fitbit Fitness Tracker Ultra
Preis:
Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen (73 Bewertungen)
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9 Responses to Fitbit Fitness Tracker Ultra im Test

  1. sebastian 3. September 2012 at 20:02 #

    Interessant was es so alles gibt! natürlich kann man auf diese Weise den Gesamtumsatz des Tages mal überprüfen und spannend ist auch die Nachttauswertung-schade, dass man das im Video grafisch nicht sehen konnte. Ob der Tracker aber für richtige Sporteinheiten sinnvoll zu nutzen ist, wage ich ja zu bezweifeln.

  2. Tom 10. September 2012 at 11:40 #

    Danke für den sehr interessanten Beitrag =).
    Klingt recht spannend, was man mit dem „Kleinen“ so alles erfassen und vor allem so toll auswerten kann. Neben der Schlafanalyse finde ich es sehr gelungen, dass man noch diverse Informationen manuell eintragen kann.

    Da spiel ich doch gleich mit dem Gedanken, mir auch einen zu kaufen =D

  3. Mario 12. September 2012 at 13:42 #

    Finde ich sehr interessant und ich spiele mit dem Gedanken, mir eines dieser Geräte zu bestellen. Aber sind die Dinge persoanlisiert gespeichert? Ich möchte nicht, dass irgendwer Online durch einen Hack oder ähnliches an meine Daten kommen kann.

    Wisst ihr zur Datensicherheit mehr?

  4. Tina 12. September 2012 at 16:33 #

    Ich staune – sollte das wirklich funktionieren? Das ist also eine Kombination aus Schrittzähler, Pulsuhr und Fitnessplaner. Nur wie das mit dem Erfassen des Schlaf-Wach-Rhythmus funktioniert ist mir noch nicht ganz klar. Woran erkennt das Gerät, dass man eingeschlafen ist? Ich überlege glatt, das Ding zu kaufen, um es herauszufinden. Wenn man sich ernsthaft ans Trainig macht, um Abzunehmen ist natürlich auch die Kombination mit dem Austausch über eine Online-Community nicht zu verachten. Nettes Tool.

  5. Rainer 13. September 2012 at 08:46 #

    @Mario: Nur wer sich mit Passwort und User-ID auf der Webseite einloggt, sieht seine Daten. Nachtrag: ich habe hier noch einen Link zum Thema Datensicherheit gefunden: http://caipi.limone.de/2012/06/22/fitbit-und-datensicherheit/

    @Tina: Der Tracker unterscheidet zwischen Ruhe- und die Aktivitätsphasen welche mithilfe des 3D-Bewegungssensors aufgezeichnet werden.

  6. Ed 14. September 2012 at 12:12 #

    Achtung zur Zeit sind noch keine deutschen Lebensmittel in der Datenbank vorhanden.
    Siehe: http://www.pic-upload.de/view-16028334/lebensmittel.jpg.html
    Soll aber irgendwann kommen. (Hoffentlich bald)

    Bis jetzt bin ich zufrieden mit meinem Fitbit.Nutze zusätzlich noch die Fitbit-App für Android. Was mir da fehlt ist die Übersicht über den Schlaf-Stats. Der wird dort noch nicht angezeigt.
    Hoffe das wird mit der nächsten Version für Android behoben.

  7. Tom 16. September 2012 at 11:30 #

    Gute Zusammenfassung zum FitBit! Meine Lieblings-App ist momentan die Fitness-App WalkTheDog auf meinem Androiden. Kennen Sie die? Die macht soetwas ähnliches mit dem Bewegungssensor des Handys

  8. EKO 16. September 2012 at 12:42 #

    Bevor es keine DEUTSCHEN Einheiten / Nahrungsmittel / GUI im Dashboard angeboten werden, kommt uns KEIN FitBit ins Haus, Sorry

  9. Udo 17. September 2012 at 11:53 #

    In letzter Zeit kommen ja immer mehr digitale Helfer für Fitness, Sport und Ausdauer auf den Markt. Für viele Leute ist dies wohl ein erster Einstieg zu einem besseren körperlichen Befinden und der erste Schritt zum Sport. Neben all der Technik sollte man jedoch eines nicht vergessen: Man muss auch selber aktiv werden. Der Anfang ist nämlich immer schnell gemacht, aber die Ausdauer wird dann mit der Zeit das Problem.

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