Fitness: Durch richtiges Krafttraining die Sommerfigur behalten

Im Herbst und Winter geht oft die so hart antrainierte Sommerfigur verloren. Doch damit das Auf und Ab über die Jahreszeiten verhindert, findet ihr im Folgenden wichtige Tipps zum Krafttraining.

Damit der Körper schön knackig und durchtrainiert wirkt, muss die Spannung der Muskulatur hoch und der Körperfettgehalt gering halten werden. Hierfür ist Krafttraining sehr wichtig und nötig, um die Sommer- und Bikinifigur zu behalten. Muskeln sind Fettverbrennungsöfen, daher auch die logische Folgerung: Je mehr Muskeln man hat, desto mehr Fett wird verbrannt. Nicht nur während des Trainings, sondern auch in Ruhe. Eine angepasste Ernährung wird jedoch vorausgesetzt.

Komplexübungen aktivieren Stoffwechsel

Um die hart antrainierte Sommerfigur behalten zu können, sollten Übungen auf dem Plan stehen, die den Stoffwechsel  besonders aktivieren. Das sind Übungen, die gleich mehrere Muskeln beanspruchen, die sogenannten Komplexübungen wie Kniebeuge, Bankdrücken oder Klimmzüge. Zudem wird durch das Krafttraining der Nachbrenneffekt angeschmissen, so dass selbst Stunden nach dem Training der Stoffwechsel noch stark erhöht ist und mehr Kalorien verbraucht werden.

 

Nachbrenneffekt erhöhen

Um den Nachbrenneffekt noch zu erhöhen, führen Fortgeschrittene die überwindende Phase schneller aus, also die Phase, in der das Gewicht angehoben oder hochgedrückt wird. Die überwindende Phase dauert dabei etwa eine Sekunde und die nachgebende Phase drei Sekunden. Das Gewicht sollte hierfür so gewählt werden, dass die letzten beiden Wiederholungen zwar schon brennen, aber immer noch mit sauberer Technik bewältig werden. Eine weitere Wiederholung sollte nicht mehr möglich sein.

Intensität und Variation sehr wichtig


Auch die Intensität ist beim Krafttraining, nicht nur nach dem Sommer, sehr wichtig. Geraden wenn das Trainingspensum heruntergefahren wird und man aus Lust- und Zeitmangel weniger Sätze macht, kommt der Intensität der Sätze eine große Bedeutung zu. Denn es zählt: Ein konzentrierter ausgeführter Intensivsatz ist effektiver als drei schludrig ausgeführte Sätze, bei denen man vielleicht auch noch quatscht.

Um an der Strandfigur zur arbeiten, trainieren die meisten mit freien Gewichten. Da macht es Sinn, im Herbst und Winter öfter mal an Maschinen und Geräten zu trainieren. Das sorgt für neue Reize, die Variation fördert die Motivation und der Körper wird gefordert.

Kein Training bei Erkältung

In der kalten Jahreszeit bleiben Erkältungen oder grippale Infekte meist nicht aus. Was nun? Klare Sache: Trainingspause. Denn wer mit einer Grippe der Erkältung Sport treibt, kann sich im schlimmsten Fall eine Herzmuskelentzündung einfangen, die zu Herzrhythmusstörungen führen kann.

Stretching nicht vergessen

Auch im Winter sollte man ans Stretching denken. Um den Winter über beweglich zu bleiben, sollte das Dehnprogramm gewissenhaft im Anschluss an das Training oder auch an trainingsfreien Tagen erfolgen. Das ist wichtig, um die Übungen mit großer Bewegungsweite korrekt auszuführen. Zudem ist Stretching auch eine geistige Komponente. Wie ein Ritual, bei dem Stress wirksam abgebaut und das Wohlbefinden in der dunklen Jahreszeit gesteigert wird.


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