Fitnessboxen: Angesagtes Power-Workout für perfekte Fitness

Fitnessboxen erlebt einen wahren Boom. Dabei geht es bei diesem Power-Workout nicht um den direkten Schlagabtausch mit einem Trainingspartner. Vielmehr steht ein ganzheitliches Training auf dem Programm, das die Fitness, Koordination und Konzentration fördert und auch bei immer mehr Frauen hohen Anklang findet. Fitnessboxen unter der Lupe.

Die ersten Begriffe, die die meisten mit Boxen assoziieren, sind negativ behaftet. Ob das nun blaue Augen, dicke Lippen oder Gehirnerschütterung sind. Doch mit dem modernen Trendsport Fitnessboxen hat das überhaupt gar nichts zu tun.

Fitnessboxen: intensives, abwechslungsreiches Training

Statt sich mit seinem Gegenüber einen knallharten Schlagabtausch zu liefern, stehen stattdessen ein intesives und abwechslungsreiches Ganzkörpertraining im Mittelpunkt, welches zudem noch viel Spaß bereitet. Denn längst ist Boxen gesellschaftsfähig geworden und man kann es mittlerweile betreiben, ohne jemanden auf die Bretter zu schicken und k.o. zu schlagen. Im Gegenteil, beim Fitnessboxen braucht man nicht mal einen Gegner.

Fitnessboxen: Die Vorzüge vom Boxtraining genießen

Auch prominente Boxer wie Ex-Boxweltmeisterin Regina Halmich stehen für den Trend und zeigen, wie man mit Boxtraining bzw. Fitnessboxen seinen Körper auf breiter Front stärken und trainieren kann. Halmich bietet beispielsweise die sogenannte „Box Camp-Classes“  an, die man neuerdings in einer Fitnesstudio-Kette „Fitness-First“ besuchen kann. Dabie kommen die Vorzüge beim Boxen voll zum Tragen. Denn zweifelsohne macht Boxen topfit. Es gibt kaum eine andere Sportart, in der man in so kurzer Zeit dermaßen intensiv den ganzen Körper trainiert. Wer Zweifel daran hat, kann ja mal versuchen, seine Arme drei Minuten auf oder über Schulterhöhe zu halten.

Das Training ist in vielerlei Hinsicht sehr effektiv, werden doch dabei Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination, Rundum-Fitness und mentale Stärke gleichzeitig verbessert. Obendrein verbrennt das Training massig Kalorien, so dass es sich auch zum Abnehmen eignet.

Boxtraining-Boom keine Eintagsfliege

Daher handelt es sich beim derzeitigen Boom um Boxen bzw. Fitnessboxen auch nicht nur um einen Modetrend der Fitnessbranche, der in wenigen Monaten von der Bildschirmfläche verschwindet. Angesichts der vielen Vorzüge, die das Boxtraining bringt, war es eigentlich immer nur eine Frage der Zeit, bis es diese Trainingsform in die klassischen Fitnessstudios schafft. Dort werden verstärkt Kurse zum Fitnessboxen angeboten.

Fitnessboxen: Wie sieht das Workout aus?

Doch wie hat man sich das Training beim Fitnessboxen vorzustellen? Hier wird nicht die ganze Zeit auf Sandsäcke oder Pratzen eingeschlagen. Bei der Variante von Regina Halmich steht beispielsweise ein Zirkeltraining mit verschiedenen Stationen auf dem Programm, zu denen u.a auch Seilspringen, Schläge am Sandsack oder Koordinationsübungen gehören. Das Training gehört definitiv zu den intensiveren Workouts, weswegen man es am Anfang nicht gleich übertreiben sollte.

Beim Fitnessboxen geht es auch nicht in erster Linie darum, Aggressionen und Frust durch wilde Prügelei abzubauen. Stattdessen sollen Koordination und Konzentration gefördert werden. Auch ein Grund, warum das Fitnessboxen in den letzten Jahren auch in Managerkreisen immer beliebter wurde. Beim Training ist Konzentration und Aufmerksamkeit geboten und natürlich ist es auch eine gute Variante, um Stress abzubauen. Dabei kommt selbst der Spaßfaktor nicht zu kurz.

Fitnessboxen bei Frauen sehr beliebt

Denn beim Boxen kommt es zu einer sehr hohen Endorphinausschüttung, die selbst bei der Fitnesstudio-Variante eintritt und für den besonderen Kick sorgt. Das wissen auch immer mehr Frauen zu schätzen, weswegen die Anzahl weiblicher Teilnehmer in den Kursen steigt und in vielen Studios bereits bei 40 Prozent liegt – Tendenz weiter steigend. Das Training steigert jedoch nicht nur Geist und Gesundheit, sondern auch das eigene Selbstbewusstsein wird gestärkt.

Ausrüstung für Fitnessboxen

Wer die Chance hat, im Fitnessstudio an der Ecke einmal Fitnessboxen auszuprobieren, sollte das auch unbedingt machen. Für die ersten Stunden kann man sich die Ausrüstung wie Fitness-Boxhandschuhe leihen. Soll regelmäßig trainiert werden, braucht man für das Workout neben Turnschuhen, ärmellosen Shirts und einer kurzen Hose auch noch Boxhandschuhe, Mundschutz und einen Tiefschutz – vor allem wenn man leichtes Sparring machen will.


3 Responses to Fitnessboxen: Angesagtes Power-Workout für perfekte Fitness

  1. Fantasy Nerd 4. April 2012 at 15:33 #

    Boah, da hätte ich auch SO BOCK drauf! Wer meinen Blog ließt, weiß dass ich regelmäßig gegen meinen Hüftspeck antrete… so ein Boxsack hätte einafch so viele Vorteile. Man könnte Stress abbauen, Aggressionen loswerden (ganz wichtig!) und richtig ins Schwitzen kommen, während hoffentlich Pfunde purzeln und Muskeln sprießen. Nur geil, ABER: Wo aufhängen son Ding? Ich glaube, ich muss umziehen dafür. Seufz.

  2. Onno 29. Juli 2012 at 16:01 #

    Da kann ich Fantasy Nerd nur zustimmen. Boxen macht einfach so viel Spaß. Leider halten meine Altbauwände den Boxsack sicherlich nicht fest. Da ist uns leider letztens sogar ein Regal von der Wand abgefallen -.-

  3. Lars 12. Oktober 2015 at 20:28 #

    @ Fantasy Nerd,
    du kannst einen Boxsack auch an der Wand befestigen oder dir einen Boxsack Ständer kaufen. Den kannst du dann aufstellen, wann immer du möchtest und auch wieder in die Ecke stellen, wenn du mal länger nicht trainieren solltest.

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