Fitnessraum zu Hause: Tipps zur Gestaltung und Einrichtung

Vom heimischen Fitnessraum träumen viele. Dieser lässt sich schnell erfüllen, bedarf es doch eigentlich gar nicht so viel. Welche Trainingsgerätschaften und praktischen Gadgets für den eigenen Fitnessraum empfehlenswert sind und welche Vorteile das heimische Krafttraining hat, erfahrt ihr im Folgenden.

Für den eigenen Fitnessraum oder –ecke braucht es erstmal Platz. Beliebt sind der Keller oder die Garage, aber auch eine kleine Ecke in einem großen Raum kann schon ausreichend. Hier muss man sehen was vorhanden ist, wobei ein 12 qm² großer Raum locker ausreicht.

Vorteile vom eigenen Fitnessraum

Hantel, Langhantel, Bankdrücken. Foto: Flickr/Usodesita

Hantel, Langhantel, Bankdrücken. Foto: Flickr/Usodesita

Doch warum lohnt sich ein eigenes Heimstudio? Schließlich muss für die Anschaffung von Trainingsgeräten einiges investiert werden. Diese Investition lohnt sich und wird sich zudem schnell amortisieren. Der wer sein Krafttraining zu Hause machen kann, spart die kostenpflichtige Mitgliedschaft im Fitnessstudio, lästige Fahrerei und somit auch Zeit. Zudem kann der eigene Fitnesskeller auch die anderen Familienmitglieder zum Training animieren, wodurch die Motivation gesteigert wird und man mehr Zeit mit seinen Liebsten verbringt.

Wenn möglich bietet der Fitnessraum im Haus ausreichend Platz und die Möglichkeit zum Lüften.

Welche Geräte für eigenen Fitnessraum?

Das hängt natürlich von der zur Verfügung stehenden Größe sowie finanziellem Spielraum ab. Als Grundausstattung für das Krafttraining sind eine Langhantel, Kurzhantel und passende Gewichte zu nennen und für Einsteiger vollkommen ausreichend.

Doch Eisen ist nicht alles. Wer seinen Fitnessraum einrichten will, sollte auch an kleinere Trainingsgerätschaft denken. Hierzu zählen ein Gymnastikball, Springseil und eine Iso-Matte, um Übungen auch auf dem Boden absolvieren zu können. Diese Fitness-Gadgets sind praktisch für Bauchtraining (Ball), Cardio Workout (Seil) und diverse Körperübungen am Boden (Matte).

Fitnessraum: Kraftstation und Cardio-Geräte kein Muss

Für den ersten Trainingserfolg ist man somit schon bestens ausgerüstet. Doch früher oder später muss ein Upgrade her. Eine Kraftstation (für Latzug, Butterfly, Rudern sitzend usw.) ist zwar nicht dringend erforderlich, kostet viel Geld (gute Stationen ca. 1.000 EUR) und benötig viel Platz, kann aber sicher nicht schaden. Doch an eine Hantelbank sollte man sich früher oder später gönnen. Mit ihr lassen sich eine Vielzahl an Übungen für nahezu jede Muskelgruppe absolvieren. Auch eine Klimmzugstange macht viel Sinn.

Ansonsten darf in keinem Fitnessraum ein großer Spiegel nicht fehlen. Nicht nur für die Motivation oder aus Eitelkeit, sondern vielmehr um die Bewegungsausführung bei den Übungen zu kontrollieren und auf einen geraden Rücken zu achten. Ein Muss ist natürlich auch ein Radio oder CD-Player, was aber zu Zeiten von iPod und Co. sowieso kein Problem ist.

Und was ist mit Cardiogeräten? Hier bietet der Handel allerhand. Ob kleine Stepper, Spinning-Räder, Laufband oder Crosstrainer und Rudergerät. Wer Platz und Geld hat, nur zu. Die Fitnessgeräte sind gut für das Ausdauertraining und Aufwärmen, doch nicht zwingend notwendig. Denn alternativ kann man sich auch immer noch mit einer klassischen, kurzen Joggingrunde oder Seilspringen aufwärmen.

Wenn ihr noch Tipps und Tricks zur Einrichtung des eigenen Fitnessraumes habt, teilt diese gleich mit.


3 Responses to Fitnessraum zu Hause: Tipps zur Gestaltung und Einrichtung

  1. Manuela 22. September 2011 at 15:22 #

    Man sollte unbedingt darauf achten, dass der Raum entweder vor Kindern gesichert oder Kindersicher ist, denn gerade bei freien Gewichten besteht eine hohe Verletzungsgefahr für die Kleinen.

  2. Fred 22. September 2011 at 16:02 #

    Ja, Wer sein Training ernst nimmt kommt auf die Dauer nicht um den eigenen Fitnessraum herum. Für Leute mit wenig Platz gibt es auch noch einklappbare Fitnessgeräte (Rudermaschinen, Hometrainer etc.), die man nach dem Training unterm Bett, oder wo auch immer, verstauen kann.

  3. Fit29 3. Oktober 2011 at 00:36 #

    Ich denke, dass man keinen eigenen Fitnessraum benötigt, um zu Hause Fitnessübungen durchzuführen. Ausreichend sind eine Trainingsmatte, Medizinball, Therabänder und der eigene immer vorhandene Körper. Bücher zu Übungen mit dem eigenen Körpergewicht findet man viele.

Schreibe einen Kommentar