Freeline Skates – Snowboard-Gefühl für die Strasse

Vor allem im Funsport-Sektor findet die Suche nach immer neueren Fortbewegungsmöglichkeiten kein Ende. Ein relativ neues Gerät sind die Freeline Skates, mit denen man sich im Snowboard-Fahrgefühl über den Asphalt bewegt.

Funsportarten wie Surfen und Snowboarding liegen voll im Trend. Um das Gefühl auf die Strasse zu bringen, stehen mit Skateboards, Longboards, Inline-Skates usw. bereits viele Geräte in den Sportfachgeschäften. Wer aber weiter nach einer Alternative ist, sollte mal Freeline Skates ausprobieren.

Stabile Mini-Skates sitzen lose an
Die kleinen Freeline Skates bestehen aus einem fast unzerstörbaren Aluguss, unter dem ein Paar InlinerSkateboard-Rollen hintereinander befestigt sind. Laut Hersteller sollen die Platten, die eine Größe von 17 x 14 cm haben, einem Gewicht von circa 1,5 Tonnen standhalten. Die Skates sitzen im Skateboard-Stil lose unter den Schuhsohlen, wodurch man die völlig und unabhängig voneinander bewegen kann. Apropos Bewegung: Pro Rolle sind fünf zwei Kugellager verbaut, was den Rollwiderstand sehr gering macht. Dadurch kann, vor allem beim Bergabfahren eine hohe Geschwindigkeit erzielt werden.

Im Schlangenstil vorwärts kommen
Um vorwärts zu kommen, muss man mehr oder weniger Schlangenbewegungen imitieren. In Fachkreisen sagt man dazu „S-Shape“, welches die Bewegungsabfolge von Beinen und Oberkörper beschreibt. Während der Fortbewegung steht man seitwärts zur Fahrrichtung. Um sich mit der Bewegung vertraut zu machen bedarf es natürlich ein klein wenig Übung, wobei sehr Talentierte das Grundprinzip durchaus nach einem Tag erlernen kann. Ansonsten liegt die Lernphase bei regelmäßigen Training bei einer Woche.

Halfpipes und Rampen für Fortgeschrittene kein Problem
Und wenn man den Dreh raus hat, ist dem Fahrspaß auf den Freeline Skates keine Grenze mehr gesetzt. Das Fahrgefühl wird als Mischung aus Snowboarden, Skateboarden und Surfen beschrieben, wobei man sich in guter alter Carv-Manier in die Kurven legen oder downhill ordentlich aufs Tempo drücken kann. Für Fortgeschrittene ist es natürlich auch ein leichtes, Tricks und Sprünge zu absolvieren. Auch das Befahren von Halfpipes oder Rampen sind dann kein Problem mehr.

Zwei Bremsmöglichkeiten
Da die Oberfläche der Freeline Skates mit einem Griptape überzogen ist, ist ein sicherer Halt gewährleistet. Vorm Wegrutschen braucht man also keine Angst zu haben. Und wer seine Fahrt auf dem Mini-Skateboard beenden will, kann das durch enges Kurven oder einfach durch Abspringen erzielen.

Der Kostenpunkt für den Fahrspaß liegt bei ca. 150 Euro. Hier findet ihr weitere Informationen über die Freeline Skates.


3 Responses to Freeline Skates – Snowboard-Gefühl für die Strasse

  1. Jeem 2. Oktober 2009 at 12:32 #

    Wie kommt ihr darauf, das Freeliner 5 Kugellager haben? Da sind nur zwei verbaut; es gibt vom Aufbau her praktisch keinen Unterschied zu einer Skatebordrolle. Mit Kurven bremsen oder Abspringen ist übrigens die Noob-Methode des Bremsens; auf Freelinern kann man einen T-Break machen oder auch einen Powerslide. Einfach mal bei Youtube nachschauen; da gib es diverse Beispiele 🙂

  2. Peter 2. Oktober 2009 at 12:35 #

    hallöchen,

    schön dass ihr diesen sport entdeckt habt! ein paar anmerkungen hätte ich aber doch noch. die rollen haben natürlich nur je 2 lager und stammen auch nicht aus inlinern, sondern sind speziell für die freeliner entwickelt worden. sie ähneln eher skateboard/longboard wheels. zum bremsen ist für fortgeschittene der powerslide 1. wahl.

    mehr infos gibts übrigens hier:

    http://www.freelineskates.info

    http://www.german-freeline-scene.de

    viel spaß!

  3. robson 2. Oktober 2009 at 17:47 #

    @ Peter und Jeem: danke für eure Infos. Ihr habt natürlich recht, der Fehler wurde behoben.

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