Geschwindigkeitsrausch mit dem Airboard

Eines der Trendsportgeräte 2008 ist das Airboard. Mit dem High-Speed Schlitten kann man sogar hartgesottene Wintersportler noch begeistern und aus der Reserve locken, denn das Airboard macht es möglich mit bis zu 100 km/h die Piste hinabzusausen und die Geschwindigkeit macht durchaus Lust auf mehr.

Wer hat’s erfunden?

Das Airboard wurde von Joe Steiner entwickelt und der Schweizer kann zu Recht stolz auf seine Entwicklung sein, denn immer mehr Wintersport-Fans begeistern sich für das Airboard und genießen den Geschwindigkeitsrausch auf den Pisten dieser Welt. Die Entwicklung des Airboards dauerte allerdings 10 Jahre und 2001 wurde das Airboard erstmals den Wintersportfans angeboten.

Bis zu 40 Stundenkilometer schnell

Das Airboard ist im gebrauchsfähigen Zustand 1,20 Meter lang und wird per Gewichtsverlagerung über das Kufenprofil gesteuert. Unebenheiten der Pisten werden durch das Luftpolster des Airboards abgefedert und so bekommt man das Gefühl über die Pisten in einer rasanten Geschwindigkeit zu fliegen. Die Geschwindigkeit kann natürlich reguliert werden, und zwar geschieht dies durch das fahren von Kurven. Die durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit, die die meisten Wintersportfans auf dem Airboard bevorzugen liegt bei 30 bis 40 Stundenkilometer, wer mit der Zeit Lust bekommt die Geschwindigkeit zu erhöhen, kann eine Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern erreichen.

Faszinierend ist allerdings, dass das 1,20 m große Airboard bequem in jedem Rucksack transportiert werden kann, denn das Board wird mit Luft befüllt und kann nach dem Wintersportvergnügen wider bequem für den Transport zusammengefaltet werden. Aufgrund der Geschwindigkeiten, die mit dem Airboard erreicht werden, sollte allerdings auf keinen Fall auf einen Sicherheitshelm verzichtet werden, denn auch beim Wintersport sollte großer Wert auf Sicherheit gelegt werden. Wer das Airboard zum ersten Mal benutzt, wird überrascht sein, denn spätestens nach 15 Minuten hat man den Dreh raus und kann sich ins unbeschwerte Schneevergnügen stürzen. Trotz der rasanten Geschwindigkeiten ist die Unfallgefahr niedriger einzuschätzen als bei Ski und Snowboard.

Dem Airboard Vergnügen können Wintersportfreunde zum Beispiel im bayrischen Inzell frönen, hier sind fünf Trainingsfahrten Pflicht für alle, die das Airboard auf der Piste austesten möchten. Im Allgäu bietet der NTC Funsportpark eine eigene Bahn für Airboards. In Österreich bietet man im Serfaus den Airboardern die meisten Pisten an, allerdings in Begleitung eines Airboard-Guides. Doch auch in Kanada und Neuseeland kann man das Airboardvergnügen genießen. Die besten Pisten für das Airboard gibt es nach wie vor in der Schweiz. Doch der Vater des Airboards bietet im Internet eine Liste der für Airboard geeigneten und freigegebenen Pisten an, sodass einer Fahrt mit dem Airboard nichts mehr im Wege steht. Weiterführende Informationen zum Thema Airboard finden sich auf airboard.com.


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