Viele träumen davon, einmal im Leben einen Marathon zu laufen. Doch dieser Traum bleibt häufig unerfüllt, da einfach zu wenig Zeit für die langwierige Vorbereitung ist. Da bietet sich ein Umsatteln auf einen Halbmarathon förmlich an. Schließlich ist die halbe Distanz von 21,1 Kilometern ein machbarer Kompromiss. Tipps für die richtige Vorbereitung auf einen Halbmarathon findet ihr im folgenden Artikel.

Der Trend zum Halbmarathon ist unübersehbar. In erster Linie beweisen die hohen und wachsenden Teilnehmerzahlen bei Laufevents, dass sich der Halbmarathon einer wachsenden Beliebtheit erfreut. Und auch wenn bei der Lightversion des Marathons „nur“ die Hälfte der normalen Marathon-Distanz gelaufen wird, kann man am Ende stolz über die erbrachte Leistung sein.

Marathon. Foto: Martineric by Flickr Schließlich ist auch der weite Weg vom Hobby- und Gelegenheitsläufer bis zum Halbmarathon-Vollbringer sehr steinig. Und überall lauern die Versuchungen, ihn der Bequemlichkeit halber wieder zu verlassen. Doch damit ihr dem inneren Schweinehund zeigt wo es langgeht, sind im Vorfeld des Halbmarathons die richtige Strategie und der richtige Trainingsplan enorm wichtig, um das Ziel zu erreichen.

Halbmarathon spart Zeit in der Vorbereitung

Sicherlich ist die Entscheidung, nur die halbe Marathondistanz anzugehen, aus zeitlicher Sicht schon ein großer Gewinn. Denn in einer Marathonvorbereitung sind lange Läufe und ein sehr hohes Trainingspensum Pflicht. Wird jetzt aber statt auf eine Laufdistanz von 42,2 Kilometer nur auf eine Strecke mit 21,1 Kilometer hintrainiert, schrumpft natürlich auch das wöchentliche Trainingspensum deutlich. So können auch viele Berufstätige die Vorbereitung auf einen Halbmarathon mit ihrem Alltag vereinbaren.

Halbmarathon: alles eine Frage der Planung

In der Vorbereitung für einen Halbmarathon reichen drei Trainingseinheiten pro Woche meist aus. Wobei die Laufzeit abhängig von der Vorbereitungsphase ist und regelmäßig zwischen 30 bis 120 Minuten variieren sollte. Dennoch bietet der Alltag – wie wir alle wissen – tausende Gründe, um das Training zu verschieben. Dieser Schlendrian ist sicherlich die größte Gefahr während der Vorbereitung für einen Halbmarathon. Und ist das Lauftraining erst einmal verschoben, ist der Schritt nicht mehr groß, es komplett ausfallen zu lassen. Schon beginnt der Teufelskreis, der meist in einem Startverzicht für den Halbmarathon endet.

Damit das nicht passiert, sollte man immer nach einem festen Trainingsplan trainieren. Dabei werden im Voraus die Wochentage sowie die Uhrzeiten für die Laufeinheit eingetragen. Das hilft ungemein, damit die „Verabredung“ mit der Straße oder dem Wald auch eingehalten wird. Natürlich sollte in das Lauftagebuch auch alle wichtigen Daten der Einheit – wie Laufdistanz, Zeit, körperliches Befinden usw. – niedergeschrieben werden.

Zu festen Zeiten trainieren

Zudem ist es sinnvoll, dass man immer zur gleichen Uhrzeit laufen geht. So wissen auch Freunde und Bekannte Bescheid, wann man Zeit hat oder wann Training auf dem Programm steht. Verständnis und soziale Unterstützung sind im Vorfeld eines Halbmarathons ein nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor. Bei der Wahl der Trainingszeiten kann man auch ruhig Abstand von altbekannten Regeln a la „Ich laufe nach der Arbeit…“. Warum nicht mal andersrum? Wer früh morgens läuft, startet fit und voller Power in den Tag – unbedingt mal ausprobieren.

Im 2. Teil über „Tipps zur Vorbereitung auf einen Halbmarathon“ werfe ich einen genaueren Blick auf das Training und Regeneration. Schließlich ist das Lauftraining nur die halbe Miete.

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