Hypoxi: Abnehmen an Problemzonen mit speziellem Figurtraining?

Bei Hypoxi handelt es sich um ein Figurtraining in einer Vakuumbox, was besonders für Frauen geeignet scheint. Denn die Behandlung durch Unterdruck verspricht einen Fettabbau an den klassischen Problemzonen und einen erfolgreichen Kampf gegen Cellulite. Doch was ist Hypoxi überhaupt? Und was kann das kostenintensive Training wirklich?

Den Traum von einer schlanken Figur verfolgen viele, meistens jedoch ohne Erfolg. Sei es der JoJo-Effekt nach einer Diät, falsche Ernährung oder einfach der innere Schweinehund, die sich immer wieder gebündelt als unüberwindbare Hürde in den Weg stellen. Und wenn man abnimmt, dann leider an den falschen Stellen.

Abnehmen an den falschen Stellen

Durch sportliche Bewegung wie Joggen kommt es meist zu einer Gewichtsreduzierung im Oberkörper. Der Grund hierfür liegt darin, dass das Fett vorzugsweise in den Bereichen verbrannt wird, die durch Bewegung stärker durchblutet sind. Schließlich ist das Blut der einzige Transportstoff von Energie.

Hypoxi Figurtraining: Vakuumtraining für schlanke Figur

Genau an dieser Stelle setzt das Hypoxi Figurtraining bzw. deren Theorie ein. Denn um eine gezielte Fettreduzierung an den Problemzonen wie Bauch, Beine und Po zu erzielen, muss die Durchblutung in diesen Bereichen während des Trainings verbessert werden. Damit das erreicht wird, wurde bei der Hypoxi Therapie ein klassisches Fahrradergometer (im Liegen und Sitzen) in eine Vakuumbox gebaut. Während des Strampelns wird der Unterkörper luftdicht in einer Schürze und umgeben von der Hypoxi-Box versiegelt. Dabei ist das Training nicht anstrengend, die Beine müssen sich lediglich bewegen.

Hypoxi: Abnehmen ohne Schwitzen?

Die Bewegung auf dem Ergometer wird die Durchblutung der Problemzonen angeregt und durch einen Wechsel von Unterdruck und Überdruck in der Vakuumkammer um einiges verstärkt. Dadurch soll es zu einer gezielten und vor allem effektiven Fettreduzierung an Beinen und Po kommen. Das Hypoxi Training klingt zwar etwas bizarr und futuristisch, doch es ist weder anstrengend noch unangenehm.

Doch funktioniert der Traum vom Abnehmen ohne schwitzen wirklich?

Es gibt einige Kandidaten die von Erfolgsmeldungen zu berichten wissen, bei denen die Behandlung bzw. das Training gute Erfolge erzielt hat. Die Kleidergröße ist geschrumpft, die Haut gestrafft und der Umfang an Bauch, Beine, Po hat einige Zentimeter eingebüßt. Doch wissenschaftliche Erkenntnisse gibt es nicht, die dem Hypoxie Figurtraining das Gütesiegel „äußerst effektiv“ verpassten.

Was kostet Hypoxi?

Alleine schon die Kosten von rund 1.500 Euro für eine Behandlung über drei Monate dürfte viele Interessierte abschrecken. Und wer sich für eine Intensivbehandlung über vier Tage entschließt, muss zudem strenge Ernährungspläne befolgen, die eine maximale tägliche Kalorienzufuhr von 1.000 Kalorien vorsieht.

Die Hypoxi Geräte werden in vielen Studios oder speziellen Hypoxi Studios angeboten. Wer langfristig Erfolg erzielen und endlich der Bikinifigur näher kommen will, muss jedoch langfristig Hypoxi durchführen. Sonst halten die Ergebnisse nicht wirklich lange an.

Klassische Alternative zu Hypoxi

Ansonsten empfehle ich die klassische Alternative: Viel Sport und eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Dann klappt es auch mit dem Abnehmen. Jedoch ist hier die Selbstdisziplin gefragt. Dafür schmecken die Erfolge garantier viel süßer, als die, die vermeintlich durch Hypoxie erzielt wurden. (Hier geht’s zur Hypoxi Homepage)

Was haltet ihr vom Figurtraining Hypoxie? Habt ihr Erfahrungen oder lehnt ihr solche Programme strikt ab?


One Response to Hypoxi: Abnehmen an Problemzonen mit speziellem Figurtraining?

  1. sabine 13. Dezember 2010 at 14:25 #

    Also ich muss sagen, dass ich mit hypoxi tolle ergebnisse erzielt habe und meine kleidergröße 40 auf 36 verringern konnte! ich kann hypoxi absolut jeden weiterempfehlen.

Schreibe einen Kommentar