Jukari Fit to Fly – fliegender Fitnesstrend

Wer auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Fitnesstraining ist, sollte Jukari ausprobieren. Bei diesem Fitnesstrend, der auch unter Fit to Fly bekannt ist, schlägt man der Schwerkraft ein Schnäppchen und macht akrobatische Übungen an einer schwingenden Stangen, die an Trapezübungen im Zirkus erinnern. Kein Zufall, schließlich wurde dieser neue Sport in Kooperation zwischen Reebok und dem traditionsreichen kanadischen Cirque du Soleil konzipiert.

Fit mit dem Trapez könnte das Motto beim Jukari lauten, dass vor allem auf Frauen zugeschnitten ist und neben körperlicher Ertüchtigung jede Menge Spaß garantiert.

Akrobatische Übungen am Flyset

Jukari © nz ibar by Flickr

Jukari © nz ibar by Flickr

Wer das Glück hat, in seiner Stadt auf dieses fliegende Training zurückgreifen zu können – Jukari ist in Deutschland bislang kaum verbreitet – wird sich beim Anblick des Trainingsraums sicherlich erstmal wundern.
Von der Decke hängen Seile die unten mit einer Querstange verbunden sind. Hierbei handelt es sich um die so genannten Flysets, die extra für Jukari entwickelt wurden. In manchen Studios kommen im Training neben diesen Trapezstangen auch große Stofftücher zum Einsatz, die natürlich, ganz im Sinne der Schwerelosigkeit, von der Decke hängen.

Laufen, Schaukeln, Saltos

Das Training beinhaltet unterschiedliche Schwierigkeitsformen. Einfache Elemente wie mit dem Flysets vor- und zurücklaufen, Spreizsprünge oder entspanntes Schaukeln richten sich an Anfänger, während Fortgeschrittene mit Hilfe des Flysets u.a. Saltos machen.

Jukari stärkt den ganzen Körper

Diese turnerischen Elemente stellen ein hervorragendes Training für den ganzen Körper dar und unterstützen in einer spielerischen Art das Abnehmen. Jukari Fit to Fly stärkt vor allem den Bauch sowie die Arm- und Beinmuskulatur. Aber auch die Kondition und das Gleichgewicht werden durch die schwebenden Übungen gestärkt.

Bodenkontakt ist gewährleistet

Menschen mit Höhenangst müssen vor dem Trendsport keinesfalls zurückschrecken. Denn die Übungen werden in überschaubarer Höhe absolviert, so dass immer ein Bodenkontakt mit den Füßen gewährleistet ist. Zudem sind die gut ausgebildeten Trainer vor Ort.

Lieber schwingen statt Gewichte stemmen

Ein Workout dauert in der Regel eine Stunde und erlaubt nur einer sehr beschränkten Teilnehmerzahl (um die zwölf) gleichzeitig zu trainieren. Doch wie bereits gesagt, befindet sich Jukari in Deutschland noch in den Kinderstiefeln und wird erst in zwölf Städten, u.a. Brunnthal bei München, angeboten.

Doch da das Workout um einiges mehr Spaß verspricht, als gängiges Hanteltraining oder Übungen an den Kraftmaschinen, dürfte Jukari auch hierzulande nicht nur bei den Frauen gut ankommen.

Ich bin auf jeden Fall begeistert von diesem durchaus spektakulären Sport und guter Dinge, dass bald in vielen Fitnessstudios die Kursteilnehmer durch die Lüfte schweben.


3 Responses to Jukari Fit to Fly – fliegender Fitnesstrend

  1. maria müller 18. November 2009 at 16:53 #

    Jukari ist ein neuer innovativer Fitnesstrend. Fit durch Fliegen ist eine spannende Alternative zu den gängigen Sportmöglichkeiten wie Step Aerobic. Es wird vielen Menschen, voraussichtlich eher Frauen, die Möglichkeit gegeben, ihren Körper zu trainieren, ihre Gesundheit zu stärken und darüber hinaus die Magie des Fliegens ansatzweise zu erleben. In Deutschland ist der neue Trendsport eher unbekannt. In München hat sich ein erstes Fitness-Studio getraut, Jukari anzubieten. Ich würde gerne eine Diskussion über die Effektivität dieses Sports und dessen Durchsetzung auf dem deutschen Fitness-Markt eröffnen.

  2. franck 19. November 2009 at 11:57 #

    ich halte viel von jukari. ist mal eine ganze andere form der körperlichen ertüchtigung und erinnert mich ein bißchen an meine kindheit auf dem spielplatz (seilbahn, schaukel, reckturnen). und neben muskelstärkung und gleichgewichtstraining kann man seinen körper mit hilfe des flysets wunderbar dehnen und strecken.

    leider ist es in erster linie nur an die frauen gerichtet…

    auch wenn ich den sport noch so gut und auch teilweise spektakulär finde, glaube ich nicht, dass sich jukari auf dem deutschen markt durchsetzen wird. hier ist Reebok gefragt. die sollten mal ein paar scheine für eine ordentliche werbekampagne hierzulande in die hand nehmen…

  3. WellnessDame 14. Juni 2010 at 17:03 #

    Ich würde diese Sportart wirklich gerne ausprobieren. Wann kommt Jukari denn nach Österreich?

Schreibe einen Kommentar