Kiten: Muskeltraining beim Drachensteigen

Kiten ist besonders im Herbst ideal. Dank des windigen, stürmischen Wetters findet der Lenkdrachen die besten Voraussetzungen für seine Flugmanöver. Doch Drachensteigen macht nicht nur Spaß. Es ist besonders vielfältig und die Muskeln lassen sich auf diese Weise auch noch trainieren.

Auch wenn die Tage im Herbst kürzer und die Temperaturen kälter werden. Es gibt immer noch viele Möglichkeiten, um sich sportlich zu betätigen. Wie wäre es denn mal wieder mit Kiten? Denn das Drachensteigen ist längst nicht nur bei Kindern absolut beliebt. Auch Erwachsene entdecken den Lenkdrachen jedes Jahr auf Neue und können dabei auch ein gutes Workout betreiben.

Kiten trainiert Arme und Schultern

Kiten ist relativ einfach. Hat man erstmal den Dreh raus, wie man den Drachen in die Luft bekommt und dort auch möglichst lange halten kann, kommt man automatisch in den Genuss eines Muskeltrainings.

Kiten. Foto: Flickr/goingslo

Kiten. Foto: Flickr/goingslo

Durch das Lenken des Drachens werden besonders die Armmuskeln trainiert. Je stärker der Wind bläst, desto höher die Belastung. Aber auch die Schultern werden ganz schön gefördert. Denn beim Kiten sind die Arme die ganze in der Luft. Nach einigen Minuten macht sich die Schultermuskulatur bemerkbar. Gerade Neueinsteiger und eher Untrainierte werden am nächsten Tag Bekanntschaft mit dem Muskelkater machen.

Drachensteigen mit Ausdauertraining kombinieren

Aber beim Drachensteigen wird längst nicht nur der Oberkörper beansprucht. Wer will kann den Freizeitsport auch als Beintraining „missbrauchen“.  Einfach während des Kitings einen kurzen Sprint oder längere Ausdauerlauf über die Wiese hinlegen. Wobei die Augen nicht nur auf den Lenkdrachen gerichtet werden sollen. Denn Maulwurfshügel sowie Stöcke und dergleichen werden schnell zur Stolpergefahr. Durch das Laufen beim Kiten wird ganz nebenbei die Fettverbrennung angekurbelt und die Kondition sowie Koordination geschult.

Kiten ist weitaus mehr, als einfach nur einen Drachen steigen zu lassen. Je nachdem sind einem bei diesem klassischen Herbstsport keine Grenze gesetzt, um den Körper gleich mit zu trainieren. Zudem kann man sich einen speziellen Trickdrachen kaufen, mit dem man tolle Figuren a la Saltos oder Achten in den Himmel zaubern kann.

Power Kiting: die extreme Variante

Aber es auch schon seit einiger Zeit eine etwas extremere Form des Drachensteigens: das Power Kiting. Die Lenkdrachen sind größer, wodurch man als Pilot auch mehr Kraft aufbringen muss. Mittlerweile erfreuen sich aber bestimmte Moves und Tricks beim Power Kiting wie beispielsweise das Moonwalking (Hüpfen) einer immer größeren Beliebtheit. Zudem kann man sich beim Power Kiting auch auf ein Skateboard, Inlineskates usw. stellen und vom Drachen ziehen lassen. Ein Mordsspaß und eine Alternative zum Kitesurfen, wenn mal gerade kein See in der Nähe ist.

Mit einem Lenkdrachen kann man allerhand auf der Wiese oder am Strand anstellen und dabei auch in den Genuss eines praktischen und vor allem spaßigen Fitnesstraining kommen. Keine Zeit verschwenden und den goldenen Herbst richtig auskosten.


6 Responses to Kiten: Muskeltraining beim Drachensteigen

  1. Sandro 15. Oktober 2010 at 11:09 #

    echt interessant und cooler eintrag 🙂

    gruß Sandro

  2. Alexander Becker 29. Oktober 2010 at 16:30 #

    Ein kurzer Artikel von mir dazu

    Lenkmatten Kaufberatung & Kaufempfehlung Anfänger – Neueinsteiger

  3. Muskelaufbau 3. November 2010 at 11:52 #

    Kiten ist schon sehr interessant. Ich habe das mal während meiner Zeit auf Sylt versucht und bin kläglich gescheitert 🙂 Aber nach und nach macht es echt Spaß und geht super in die Arme!

  4. Klimmzugstange 19. Januar 2011 at 15:33 #

    Auch ich habe letztes Jahr das Kiten für mich entdeckt. Bevor ich es ausprobiert hatte, habe ich es als Kinderspielzeug gesehen, doch schon beim ersten Versuch merkte den Sport und die Anstrengung.
    Echt ein Informativer Eintrag!
    Gruß Carl

  5. Karl 27. Januar 2011 at 19:48 #

    Eine ganz andere Methode des Muskeltrainings.
    Vielleicht werde ich mir so einen Drachen vor meinem
    nächsten Nordseeurlaub zu legen.

    mfG Karl

  6. Mannes 7. März 2011 at 17:47 #

    Ich hab das gleiche Phänomen beim Wakeboarden erlebt, auch da hat man danach dermaßen große Oberarme, dass man glaubt, man hätte eine Woche lang nur Klimmzüge gemacht und sonst nichts – auch eine interessante Alternative, die ich ab sofort mal in Betracht ziehe, zumal es bestimmt eine Menge Spaß macht!

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