Krav Maga: Fit und sicher mit Selbstverteidigungsport aus Israel

Krav Maga ist ein Selbstverteidigungssport bzw. -System, das aus Israel stammt und sich bei Privatpersonen einer stetig wachsenden Beliebtheit erfreut. Kein Wunder, denn mit dieser Kampftechnik kann man sich nicht nur in brenzligen Situationen effektiv zu Wehr setzen und stärkt zugleich sein Selbstvertrauen, sondern darüber hinaus wird die Fitness gefördert und der Stress abgebaut.

Krav Maga, was so viel wie Kontaktkampf bedeutet, eignet sich durchaus auch als Fitnesssport, ist aber noch ein Geheimtipp. Doch die Anzahl der Teilnehmer in den angebotenen Krav Maga Kursen steigt ständig an und stößt dabei auf große Begeisterung. Gerade wer den ganzen Tag im Büro hockt oder wer nach einem langen harten Arbeitstag eine Möglichkeit zum Stressabbau sucht, ist bei diesem Training richtig aufgehoben. Aber natürlich auch jeder, der sich im Falle der Fälle zu verteidigen wissen will.

Krav Maga: Kampfsystem für Jedermann

Krav Maga hat einen militärischen Ursprung und wurde als Nahkampfmethode für die israelische Armee entwickelt und hat sich auch bei der Polizei bewährt.

Krav Maga © Flickr / Gov_Ba

Krav Maga © Flickr / Gov_Ba

Es beinhaltet vorwiegend verschiedene Schlag- und Tritttechniken, aber auch typische Grapplingelemete wie Hebel und Bodenkampf werden bei diesem Selbstverteidigungssystem gelernt. Auf Anhieb klingt das vielleicht etwas martialisch und durchaus kompliziert und anspruchsvoll, doch davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Denn Krav Maga setzt auf instinktive und einfache Bewegung, so dass wirklich jeder die Techniken schnell erlernen kann – unabhängig vom Alter, Größe, Geschlecht oder Fitnesslevel.

Geringe Anzahl an Techniken

Die Handgriffe und Tritte sind im Vergleich zu vielen anderen Kampfsportarten relativ simpel und sollen primär Angriffe mit oder ohne Waffe abwehren. Die Anzahl der Techniken (Griffe und Tritte) wird bewusst gering gehalten und basiert auf natürlichen Reflexen, sodass es nur einen überschaubaren Trainingsaufwand benötigt, um sich mit Krav Maga vertraut zu machen und die Techniken zu verinnerlichen und jederzeit abrufen zu können.

Krav Maga: Gezielte Stressdrills im Training

Die oftmals bei anderen Selbstverteidigungskurse erlernten Techniken bringen in der Realität herzlich wenig, wenn die Psyche in einer gefährlichen Situation versagt. Dem wird beim Krav Maga entgegengewirkt, da die Trainer und Instrukteure gezielt auf „Stressdrills“ setzen. So wird auf die Teilnehmer mit gezielten Übungen Druck ausgeübt, die den eigenen Puls zum Rasen und das Adrenalin zum Steigen bringen.

Diese bewusste Vorgehensweise und psychische Vorbereitung hat den Vorteil, dass auch unter Anspannung die einzelnen Abwehrmechanismen ganz automatisch ablaufen. Die Teilnehmer profitieren aber nicht nur von diesem Wissen und Können, sondern darüber hinaus auch durch die Ausstrahlung eines stärkeren Selbstvertrauens. Krav Maga Teilnehmer werden sich so abends in der U-Bahn weitaus sicherer fühlen, da sie wissen, sich im Notfall zu helfen. Man wird quasi sein eigener Bodyguard. Und wer Selbstsicherheit ausstrahlt wird nicht so schnell eine Zielscheibe von Angriffen.

Vorteile von Krav Maga in der Übersicht

  • leicht zu lernen
  • für jeden geeignet
  • auf natürlichen Reflexen basierend
  • mentales und körperliches Training
  • unter hartem Einsatz bewährt
  • umfassend in der Verteidigung
  • Stressabbau

Wer sich das israelische Kampfsportsystem Krav Maga interessiert, findet in jeder größeren Stadt diverse Angebote. Krav Maga Kurse werden dabei auch speziell für Frauen oder in Form von Wochenendseminaren bzw. Kompaktkursen angeboten.


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