Last-Minute-Strandfigur für Sommerurlaub: Finger weg von Crash Diäten!

Crash Diäten sind ein beliebtes Mittel, um kurzfristig noch ein paar Kilo abzunehmen. Besonders wenn der Strandurlaub kurz bevorsteht, genießen diese radikalen Diätformen Hochkonjunktur, will doch jeder im Bikini oder Badeshorts eine gute Figur abgeben. Doch Crash Diäten sind hierfür das absolut falsche Mittel.

Denn man darf nicht vergessen: eine schlanke oder muskulöse Strandfigur bekommt man nicht innerhalb weniger Tage. Hierfür ist regelmäßig hartes Training, viel Disziplin und eine gesunde, ausgewogene Ernährung wichtig. Wer diese Faktoren über einen langen Zeitraum beherzigt, darf sich über eine sexy Strandfigur freuen.

Mit Crash Diäten schnell zur Strandfigur?

 

Doch bekanntermaßen fällt es den meisten sehr schwer, das ganze Jahr über regelmäßig Sport zu betreiben und sich gesund zu ernähren. Entsprechend sind Last-Minute-Tipps für die Bikinifigur in den Wochen vor dem langersehnten Sommerurlaub heiß begehrt. Dabei werden immer wieder die Crash Diäten (auch Blitz Diäten genannt) empfohlen, von der es hunderte verschiedene Variante gibt. Diese Diäten sind sehr radikal und zeichnen sich durch extrem niedrige Kalorienzufuhr sowie den ausschließlichen Konsum eines Lebensmittels. Bekannte Beispiele für Crash Diäten sind u.a. die sehr radikale Null Diät, Ananas-Diät, Kartoffel-Diät, Kohlsuppendiät oder Apfel-Diät.

Zwar lassen sich mit ihnen tatsächlich vorzeigbare Erfolge erzielen und man wird in kürzester Zeit Gewicht verlieren, doch mittel- oder langfristig schaden sie mehr. Warum?

Crash Diäten mit vielen Nachteilen


Die kurzfristige Bikinifigur-Taktik, weniger zu essen und mehr Sport zu treiben, wird dazu führen, dass der Körper behutsamer mit seiner zur Verfügung stehenden Energie umgeht. Das Ergebnis der plötzlich radikalen Energieverknappung ist, das erstmal Muskeln abgebaut werden, da diese viel Energie benötigen. Die Fettpolster, die eigentlich bei einer Diät zum Schmelzen gebracht werden sollen, werden erst wesentlich später angegriffen. So besteht der schnelle Gewichtsverlust bei einer Crash Diät überwiegend aus Wasser und Muskeleiweiß, während Fett nur minimal abgebaut wird.

Und der berüchtigte Jojo-Effekt freut sich auch schon wahnsinnig auf den Urlaub, wenn man sich nach der harten Diät-Zeit an den leckeren Buffets und internationalen Speisen den Bauch vollschlägt (Vorsicht vor der Buffet-Falle!). Denn angetrieben vom Überlebensinstinkt lagert der Körper wie ein Schwamm jede Kalorien in den Fettdepots ein, um für die nächsten Nahrungsengpass besser gewappnet zu sein. So wird das Gewichtsproblem am Ende wieder größer.

Mit besserer Planung zur Strandfigur

Doch was kann man machen, um kurzfristig eine Bikinifigur zu bekommen? Die Antwort kann nur lauten: Besser planen! Wie erwähnt ist eine schlanke oder muskulöse Strandfigur ein sehr langer Prozess, denn man nicht mit der Brechstange binnen weniger Tagen oder Woche erreichen kann. Daher am besten schon im Winter mit dem Kraft- und/oder Lauftraining anfangen (wenn nicht idealerweise über das ganze Jahr trainiert wird), auf eine ausgewogene Ernährung achten und sich immer daran erinnern: Der nächste Sommer kommt bestimmt!


3 Responses to Last-Minute-Strandfigur für Sommerurlaub: Finger weg von Crash Diäten!

  1. Erwin Häcker 20. Juni 2012 at 14:09 #

    Artikel ist sehr gut geschrieben. Kann diesen Bericht nur bestätigen. Finger weg von Crash Diäten, sondern einfach „Ess die Hälfte“

  2. Markus 21. Juni 2012 at 09:49 #

    Viele Diäten sind ja bekanntermaßen schon ziemlich schlecht, wenn diese dann auch noch so radikal ausfallen, kann das für den Körper mitunter ganz schlimme Folgen haben. Eine gute Bekannte von mir hat in zwei Monaten mit so einer Crash-Diät kurzfristig 18 Kilo in 2 1/2 Monaten abgenommen und war damit zunächst auch recht glücklich. Doch schon bald haben sich Mangelerscheinungen etc. bemerkbar gemacht, dass sie dann sogar für zwei Wochen im Krankenhaus liegen musste.

  3. Jan 29. Juni 2012 at 14:20 #

    @ Erwin: Ja „FDH“ in Verbindung mit etwas mehr Sport sollte in der Regel ausreichen um fit zu werden

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