Lauf-Tagebuch – hilfreiches Mittel und ein Muss für jeden Läufer

Das Lauftraining sollte sich nicht nur mit dem eigentlichen Training befassen. Es ist sehr hilfreich und auch wichtig, ein Lauf-Tagebuch zu führen. Dabei sollten sich nicht nur ambitionierte Läufer die paar Minuten Zeit nehmen alle wichtigen Informationen niederzuschreiben, sondern auch Anfänger. Wir zeigen euch, welche Informationen auf keinen Fall im Trainingsbuch fehlen sollten.

Bevor wir auf den Inhalt kommen, zeigen wir kurz die Vorteile auf, die das Führen eines Lauftagesbuches mit sich bringen. Auf den ersten Blick lassen sich damit die Fortschritte über die letzten Monate und Jahre hervorragend nachvollziehen, aber natürlich auch die Misserfolge. Zudem kann man dadurch auch seine Leistungsentwicklung besser analysieren.

Gut für Trainingsplanung und als Motivator
So lässt sich beispielsweise genau nachvollziehen, wie man vor dem Aufstellen einer neuen Bestmarke über fünf Kilometer trainiert hat. Somit dient ein Lauf-Tagebuch als wichtiger Parameter für die künftige Trainingsplanung, indem ihr aufschreibt, wie ihr trainieren wollt und was das Ziel ist. Am Ende kann so ein Soll-Ist-Vergleich gezogen werden.

Und ein ganz wichtiger Aspekt: ein Lauf-Tagebuch fördert die Motivation.

Hier nun die wichtigsten Rubriken, die im Trainingsbuch dokumentiert werden sollten:

  • Wochentag
  • Tageszeit
  • Temperatur und Wetterbdingungen (Regen, Wind, Sonne)
  • Trainingsdauer (Laufzeit)
  • Trainingsstrecke (Laufstrecke)
  • Art der Laufstrecke (Asphalt, Wald, flach oder hügelig etc.)
  • Trainingsart (einfache Grundlagenausdauer, Intervalltraining, anaerobes Training, Tempotraining etc.)
  • Ruhepuls vor dem Training
  • Durchschnittspuls (mit Hilfe einer Pulsuhr feststellbar)
  • Körpergewicht
  • Beschreibung über körperliches Wohlbefinden oder Beschwerden (alternativ mit einer Skala von 1 bis 10)
  • Trainingsschuhe (falls man mit unterschiedlichen Laufschuhen läuft)

Das sind so die wichtigsten Eckdaten, die es nach dem Training auszufüllen gilt. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, dies über das Internet zu erledigen. Auf lauftagebuch.de findet ihr beispielsweise eine Möglichkeit.

Man sollte versuchen, dass das Führen des Lauf-Tagebuches zu einer Art Ritual gehört. Es bringt auf jeden Fall nur Vorteile und sollte daher fester Bestandteil des Lauftrainings sein.

Auch für andere Sportarten empfehlenswert
Doch natürlich macht ein Trainingsbuch auch in anderen Sportarten Sinn. Vor allem auch beim Kraft- oder Fitnesstraining. Und aus eigener Erfahrung kann ich nur dazu raten, da es auch Spaß macht und sehr interessant ist, in seinem Lauf-Tagebuch zu stöbern.


One Response to Lauf-Tagebuch – hilfreiches Mittel und ein Muss für jeden Läufer

  1. Nadja 7. Oktober 2009 at 12:50 #

    Ein Trainingstagebuch ist generell eine große Motivationshilfe. Gerade aber auch für Sportmuffel und alle, die sich etwas schwerer tun, sich zum Sport aufzuraffen.

    Wenn man sieht, was man alles geleistet hat und auch seine Fortschritte erkennt, fühlt man sich gleich viel besser. Umgekehrt kann man natürlich auch sehen, weshalb man eventuell keine Fortschritte gemacht hat, wenn man im Trainingstagebuch sieht, dass man statt 3 mal doch nur 1 mal die Woche wirklich trainiert hat.

    Wenn man das ganze als öffentlichen Trainingsblog führt, motiviert dies noch viel stärker, sein Pensum einzuhalten. Zumindest mich 🙂

    Für Sportmuffel und nicht ganz Supersportliche, die wie ich sich von all den megasportlichen Sportlern die sich in den anderen Trainingsblogs tummeln, eingeschüchtert fühlen würden: Einen kostenlosen Trainingsblog kann man auf führen.

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