Laufen: Was tun wenn Kreislaufproblemen, Übelkeit und Co. auftreten?

Manche Läufer bekommen es während oder nach dem Laufen mit Kreislaufproblemen oder Unwohlsein zu tun. Doch was kann man dagegen tun? Die Ursachen sind zwar unterschiedlich, lassen sich aber mit vier goldenen Laufregeln beheben, auf die jeder Läufer achten sollte. Egal ob Anfänger oder langjähriger Kilometerfresser.

Eigentlich gehen wir Joggen, um unserer Gesundheit und Fitness etwas Gutes zu tun. Dennoch kann es immer wieder vorkommen, dass Sportler während des Lauftrainings von Schwindelgefühl oder Übelkeit heimgesucht werden. In diesem Fall muss unbedingt das Lauftempo gedrosselt und das Training am besten abgebrochen werden. Das Auftreten solcher Symptome kann durchaus deswegen auftreten, weil man sich nicht an die wichtigen Regeln für das Laufen gehalten hat.

4 Laufregeln: Wie man Übelkeit und Kreislaufprobleme vorbeugen kann

Laufen, Walking, Joggen. Foto: Flickr/Ed Yourdon

Laufen, Walking, Joggen. Foto: Flickr/Ed Yourdon

Ausreichend Trinken
Kreislaufprobleme, Übelkeit, Kopfschmerz usw. beim Laufen können deswegen auftreten, weil der Körper mit zu wenig Flüssigkeit versorgt wurde und dehydriert. Daher eine wichtige Regel, bei jedem Ausdauertraining immer auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Wer länger als 60 Minuten laufen geht, sollte eine Trinkflasche bei sich haben und während des Joggings immer wieder einen Schluck trinken. Ansonsten vor und nach dem Lauftraining den Flüssigkeitshaushalt ordentlich auffüllen.

Nicht mit leeren oder vollen Magen trainieren
Hier gilt es das gesunde Mittelmaß zu finden. Das heißt, man sollte nicht mit nüchternem oder vollem Magen das Lauftraining beginnen. Wer am frühen Morgen läuft, ist in der Regel vorher nichts. Treten keine Beschwerden auf, gut. Wer hingegen über Kreislaufprobleme klagt, sollte vorher etwas Leichtes wie Knäckebrot, Vollkornbrot oder dergleichen Essen und Wasser trinken. Nach einer vollwertigen Mahlzeit sollte man rund zwei Stunden warten, bis man Sport treibt – egal welchen.

Vorsicht vor Überbelastung
Nicht gleich lospowern, sondern den Körper langsam aufwärmen. Zudem sollte man die Tagesform beachten. Nicht an jedem Tag ist man in der Lage, schnell und lange zu laufen. Ein zu intensives Training führt schnell zu Kreislaufproblemen, besonders wenn die eigene Leistungsfähigkeit überstrapaziert wird.

Kein Training bei Krankheit
Gerade im Herbst haben Erkältungen Hochkonjunktur. Wen es erwischt hat, der sollte lieber das Bett hüten.  Hat man nur eine leichte Erkältung, kann leichtes Training dagegen helfen. Nach dem Abklingen der Erkrankung ist Geduld gefragt und man sollte den Körper erst wieder langsam an die sportliche Belastung heranführen.

Wer dieses goldenen Regeln, die aber nicht nur auf das Lauftraining, sondern generell für jegliches sportliches Training gilt, beachtet, sollte eigentlich keine Probleme mit Kreislaufbeschwerden, Übelkeit und Co. bekommen. Kommt es trotz der Vorsichtsmaßnahmen zu Beschwerden, sollte man einen Arzt konsultieren und einen medizinischen Belastungstest absolvieren.

Wenn ihr noch gute Tipps und Regeln kennt, die man bei Schwindelgefühl und Unwohlsein während des Trainings beachten sollte, dann bitte gleich als Kommentar posten. Vielen Dank und schön gesund bleiben.


2 Responses to Laufen: Was tun wenn Kreislaufproblemen, Übelkeit und Co. auftreten?

  1. f. winter 19. Oktober 2011 at 10:22 #

    ich habe im frühjahr angefangen zu laufen, 3 – 4 x in der woche. und gerade der hinweis zur überlastung ist wirklich wichtig. wenn man nicht mehr kann, sollte man unbedingt eine gehpause einlegen. ich hatte das in der ersten zeit nicht beachtet und habe mich weitergequält, mit dem resultat, dass ich permanent kopfschmerzen hatte. nach wenigen wochen konnte ich die gehpausen dann ganz reduzieren und nun macht es richtig spaß.

  2. Willi 23. Oktober 2011 at 19:35 #

    Nur Trinken, wenn man durstig ist, ist allerdings auch sehr schwammig. Durstgefühl ist sehr subjektiv, ich kenne leute, die haben fast nie Durst. Man sollte vor dem Laufen überlegen, ob man genug getrunken hat über den Tag verteilt und gegebenenfalls ein Glas trinken. Zwei ganze Gläser direkt vor dem Laufen sehe ich sehr kritisch, abgesehen davon kann Harndrang dann ein Problem werden 😛

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