Für viele Läufer gehört der Herbst zu der beliebtesten Jahreszeit um zu trainieren. Es gibt kaum was Schöneres, als bei etwas kühleren und feuchteren Wetterbedingungen durch den Wald zu joggen. Die richtige Laufbekleidung darf dabei natürlich nicht fehlen. Daher wollen wir euch heute mal ein paar Ratschläge für die richtige Laufhose geben.

Grundsätzlich kann man für das Lauftraining anziehen was man will. Doch wer einmal Funktionswäsche getragen hat, wird in Zukunft Trainingsklamotten aus Baumwolle für die Gammelstunden auf der Couch benutzen anstatt darin zu joggen.

Denn die Funktionskleidung ist leicht und sorgt durch ihre atmungsaktiven Stoffe dafür, dass der Schweiß nach außen abtransportiert wird und wir beim Training nicht frieren. Über diese Eigenschaft verfügen natürlich auch die Laufhosen.

Jogging © Flickr by lululemon athletica Markenware statt Billigprodukte
Doch welche Laufhose ist für den Herbst empfehlenswert? Eins vorweg: Bei der Anschaffung würde ich immer zum Kauf von Qualitätsware eines Markenherstellers raten. Das betrifft nicht nur die Laufhose, sondern bezieht sich generell auf Laufbekleidung wie Laufschuhe, Jacke, Weste, Pulli und Co. Zwar sind sie im Vergleich zu Billigprodukten natürlich teurer, doch Qualität hat nun mal seinen Preis, zahlt sich aber am Ende garantiert aus.

Zur Wahl der richtigen Laufhose für den Herbst, kann man auf eine simple Faustregel zurückgreifen: Wenn die Temperaturen in den Morgenstunden unter 6° Celsius liegen, ist eine lange Laufhose zu wählen. Typisch hierfür sind beispielsweise die Tights, die enger an den Beinen anliegen. Im Spätsommer und Frühherbst reicht eine Laufhose bis zu den Knien noch aus.

Laufhose nicht zu weit
Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die Laufhose im Wadenbereich aber nicht zu eng ansitzt und im Bund stramm, aber immer noch bequem ist. Auf keinen Fall darf die Hose schlabbern, da sonst die Gefahr besteht, dass die Bewegungsfreiheit eingeschränkt bzw. kein Schweiß aufgenommen wird.

Schutz vor Reibung
Gute Laufhosen bestehen überwiegend aus Materialien mit Elasthan. Somit ist eine ideale Anpassung an die Beine garantiert. Und trotz ihres engen anliegen, sind Laufhosen ungemein bequem. Das ist auch der Tatsache geschuldet, dass die Nähte bei Markenartikeln Flachnähte sind. Sie sorgen für einen höheren Tragekomfort und geringere Reibung.

Apropos Reibung: Diese wird auch die angesprochene Atmungsaktivität, die den Körper trocken und somit warm hält, der Laufhose ebenfalls verringert. Dies dürfte vor allem für Läufer mit dickeren Oberschenkeln, zu denen ich (leider) auch gehöre, interessant sein. Wer zusätzlich wert auf Belüftung oder Kühlung legt, sollte darauf achten, dass die Laufhose über Belüftungsschlitze oder Mesh-Einsätze verfügt.

Zudem sollte die Laufhose mit Reflexionsstreifen bzw- -flächen ausgestattet sein, damit man den Läufer auch in der dunklen Jahreszeit gut erkennen kann. Wer noch keine Laufhose hat, wird vielleicht hier fündig.

Wenn ihr noch wichtige Tipps für die richtige Laufhose habt, dann teilt diese doch bitte mit!

Ansonsten viel Spaß beim Joggen – keep on running!



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