Lauftraining ist langweilig? Die besten Alternativen und neue Lauftrends

Lauftraining kann schnell einseitig werden. Vor allem wenn die Kilometer immer nur im gleichen Tempo herunterspult. Alternativen müssen her. Und die gibt es zugenüge. Sei es durch die Wahl anderer Sportarten oder neue Lauftechniken. Aktivblog zeigt Möglichkeiten, wie ihr das Lauftraining abwechslungsreicher, effektiver und auch gesünder gestalten könnt.

Alternative Sportarten zum Laufen

Immer nur Laufen kann langweilig werden. Da kann es nicht schaden, wenn die monotone Beanspruchung der gleichen Körperteile und Muskeln durch andere Sportarten eine Abwechslung erfährt. Das verspricht gleich mehrere Vorteile: Zum einen kommt neuer Schwung ins Training, was den Spaßfaktor erhöht. Zum anderen werden Dysbalancen und Verletzungen vorgebeugt. Jeder Läufer kann dabei aus einer Vielzahl anderer Sportarten wählen, die ebenfalls die Ausdauer trainieren und fit machen.

Abwechslung durch Radfahren oder Inline-Skating

Jogging. Laufen. Foto: Flickr/Ed Yourdon

Jogging. Laufen. Foto: Flickr/Ed Yourdon

Als beliebte Klassiker bieten sich Radfahren, Schwimmen und Inline-Skating an. Radfahren steigert die Ausdauer und Leistungsfähigkeit. Zwar werden wie beim Jogging besonders die Oberschenkelmuskeln beansprucht, doch sowohl die Knie- als auch Fußgelenke werden im Vergleich zum Lauftraining geschont. Radfahren ist wie Laufen flexibel und kann nahezu überall absolviert und man hält sich ebenfalls an der frischen Luft auf. All die gleichen Vorzüge bietet Inline-Skating, wobei hier noch stärker die Gesäßmuskulatur trainiert wird. UND: Bei beiden Sportarten erreicht man ein höheres Tempo!

Schwimmen und Krafttraining peppen Lauftraining auf

Aber auch ein Wechsel der Elemente ist empfehlenswert. Wie wäre es denn mal mit Schwimmen statt Laufen? Schwimmen zählt zu den gesündesten Sportarten überhaupt: die Gelenke werden geschont, nahezu alle Muskeln trainiert, Herzkreislauf stimuliert, Ausdauer verbessert und die Beweglichkeit gesteigert.

Zusätzlich zum Ausdauertraining ist auch ein ergänzendes Krafttraining ratsam, das von vielen Läufern völlig außer Acht gelassen wird. Hier können muskuläre Dysbalancen ausgeglichen werden und aber auch der beim Laufen beanspruchten Muskulatur tut ein regelmäßiges Krafttraining sehr gut. Zudem wirkt das Krafttraining stabilisierend und Verletzungen werden vorgebeugt.

Neuartige Lauftechniken als Alternative

Wer aber wenig Lust auf eine andere Sportart hat, sollte dann neue Lauftechniken ausprobieren. Möglichkeiten gibt es viele, wie H.I.T. Running, Yoga Running, Sightjogging oder (Urban) Trailrunning. Doch was versteckt sich hinter den neuartigen Lauftechniken und –trainingsmethoden?

HIT Running: Sprinten und abnehmen

H.I.T. – High Intensity Training – ist eine beliebte Form des Krafttrainings, die sich aber auch problemlos auf das Jogging übertragen lässt und in den Grundzügen an Intervalltraining erinnert. Statt stets im selben Tempo zu laufen, werden während einer Laufeinheit in regelmäßigen Abständen Zwischensprints absolviert. Auch wenn man am Ende der Sprints ziemlich aus der Puste ist, sollte danach im lockeren Trab weitergelaufen werden. HIT Running ist ideal um die Fettverbrennung anzukurbeln.

Yoga Running: Sport und Entspannung in Kombination

Beim Yoga Running geht es hingegen wesentlich entspannter zur Sache. Der Vorteil: man kann sein gewohntes Lauftraining durchführen und zugleich seinem Körper und Geist etwas Entspannung servieren. Dafür werden einfach Yoga-Pausen während des Trainings eingelegt und klassische Yoga-Übungen absolviert. So wird man noch ausgeglichener und reinigt zugleich den Körper von negativen Schwingungen. Yoga Running ist sehr praktisch, um Sport und Entspannung unter einen Hut zu bringen.

Sightjogging: Sport und Kultur in Kombination

Unter Sightjogging (auch Sighjogging genannt) versteht man nichts anderes, als die Verbindung von einer Sightseeingtour und Jogging. Wie wäre es denn, wenn die Laufstrecke einfach mal an schönen Sehenswürdigkeiten der Stadt entlang führt? Das sorgt ebenfalls für Abwechslung und man kommt zugleich noch in den Genuss von etwas Geschichte und Kultur. Wer Inspirationen oder Tipps für Laufstrecken braucht, kann sich auch einer geführten Sightjogging-Tour anschließen. Diese werden mittlerweile in zahlreichen Städten angeboten.

Urban Trailrunning: Erobere die Natur und Stadt

Wenn es etwas wild und dreckig werden darf, bietet sich Trailrunning als Alternative zum klassischen Lauftraining an. Runter vom Laufpfad und rein in die Natur. Das Laufen über unebenes und hügeliges Terrain stellt neue Reize für den Körper dar und zugleich wird jede Menge Abwechslung geboten. Trail Running kann man sowohl im Wald als auch in der Stadt machen. Beim sog. Urban Trailrunning werden Bänke, Treppen, Grünstreifen usw. als Hindernisse für die Laufstrecke genutzt.

Wer also denkt, dass Lauftraining langweilig ist, hat die zahlreichen Alternativen vergessen, die geboten werden!


2 Responses to Lauftraining ist langweilig? Die besten Alternativen und neue Lauftrends

  1. Steffen 25. September 2011 at 23:58 #

    Sehr schöner Artikel. Ich habe keine Motivationsprobleme ins Fitnessstudio zugehen, aber Laufen ist wirklich immer eine Tortur. Ich werde deswegen mal eure HIT-Methode ausprobieren.

  2. LifestyleBloggerin 20. März 2012 at 11:18 #

    Guter Artikel. Jetzt im Frühling sehr hilfreich, um den Winterspeck wegzubekommen.

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