Megatrend Homefitness: Wichtige Infos zum heimischen Fitnesstraining

Homefitness ist beliebter denn je. Immer mehr Menschen decken sich mit entsprechenden Gerätschaften für das heimische Kraft- und Fitnesstraining ein und wer das Training zu Hause richtig angeht, wird effektive Fortschritte machen und zugleich viel Spaß haben. Der Trend zum Heimtraining wird durch interessante Studien belegt, wobei auch die Frage nach den beliebtesten Fitnessgeräten geklärt wird. Aktive Heim-Fitnesssportler müssen aber auch einige Punkte beachten.

Homefitness bietet viele Vorteile: Man spart sich die langen Wege in den Fitnessclub und ist zudem auch nicht auf festgelegte Trainings- oder Öffnungszeiten festgelegt. Dann ist da auch noch die Unabhängigkeit von Klima, Wetter oder Arbeitszeiten zu nennen. Und viele wollen sich auch erstmal ein paar Pfunde abtrainieren oder Muskeln aufbauen, bevor man sich „traut“, mit anderen in einem Studio zu trainieren und sich dessen Blicken ausgibt.

Studien beweisen: Home-Fitness sehr beliebt

Wie das „Ifak Institut“ in einer Umfrage unter 20.165 Bundesbürgern herausfand, treibt fast jeder dritte Deutsche (31,3 Prozent) mehr oder weniger regelmäßig zu Hause Sport. Dabei steht vor allem das Fitnesstraining sehr hoch im Kurs, wie durch eine andere Studie bewiesen wurde. So kam der „Injoy International Sports- & Wellnessclub“ zu dem Ergebnis, dass von den 1.000 befragten Personen Fitness mit 39,1 Prozent die beliebteste aller privat betriebenen Sportarten ist. Jogging (32 Prozent) und Radfahren (31,2 Prozent) folgen auf den Plätzen 1 und 2.

Fitnessstudio © Flickr / Imobiliária THÁ

Es gibt viele Studien die belegen, dass der Trend immer mehr hin zum Training außerhalb von traditionellen Sportvereinen und Fitnessstudios geht. Laut Injoy-Befragung machen 38 Prozent zu Hause Sport, während 35,4 Prozent angaben, sich privat zum Sporttreiben zu organisieren – beispielsweise werden Lauf- oder Walkinggruppen gebildet und man macht gemeinsame Bike-Ausflüge.

Fitnessgeräte: Hersteller profitieren vom Home-Fitness-Boom

Die logische Konsequenz vom Megatrend Homefitness ist, dass eine ganze Industrie von den Sportlern lebt, die sich in ihren eigenen vier Wänden fit machen und halten wollen. Die Verkaufszahlen von Fahrradergometern, Laufbändern, Cross- und Rudertrainern steigen kräftig an. Während früher professionelle Sporteinrichtungen wie Fitnessstudios zu den wichtigsten und größten Abnehmern der Hersteller von Sport-Großgeräten zählten, rücken heute immer mehr die Privatkunden in den Fokus, die sich im Wohn- oder Schlafzimmer oder dem eigens hergerichteten Fitnessraum mit den schweißtreibenden und fitmachenden Fitnesstools ausstatten.

Die Heimtraining Fitnessgeräte haben sich dabei auch nicht nur technisch stetig weiterentwickelt, sondern auch das Design wird immer wichtiger. Mit dem muffigen und schnöden Look von früher lassen sich die modernen Heimtrainer nicht mehr vergleichen. Viele Sportfachhändler wie Tiedje kommen den Wunsch nach und kreieren Geräte im extraordinären Design (bspw. mit Svarowski Kristallen bestückt) oder Kunden können selbst ihre Wünsche in Bezug auf das Produktaussehen äußern, dem dann auch nachgekommen wird.

Die beliebtesten Fitnessgeräte für Hometraining

Zu den beliebtesten Trainingsgeräten für Homefitness zählen bei Tiedje, Europas führender Sportfachhandel, Crosstrainer (17 Prozent), Fahrradergometer (14 Prozent) und Laufbänder (12 Prozent). Rudergeräte und Kraftstationen kommen jeweils auf 8 Prozent. In den vergangen Jahren hat sich der Absatz der Fitnessgeräte an private Kunden bei Herstellern wie Tiedje oder auch Technogym um bis zu 25 Prozent gesteigert.

Mehr Qualität erwünscht: Steigende Nachfrage an teureren Fitnessgeräten

Dabei ist auch noch ein weiterer Trend zu beobachten. Denn immer mehr Privatsportler rüsten sich mit hochpreisigem Fitness-Equipment aus. Home-Fitnesssportler sind bereit, mehr Geld für mehr Qualität zu bezahlen und greifen gerne auch mal zum teureren Gerät, anstatt sich ein Low-Budget-Produkt zuzulegen, die man heute für einen schmalen Taler bei Lebensmittel-Discountern wie Aldi. Lidl und Plus oder in machen Baumärkten finden und kaufen kann. Wie Hersteller Kettler, Branchenführer im Segment der gehobenen Fitnessgeräte mitteilt, sind die Verkaufszahlen um bis zu 15 Prozent gestiegen.

Homefitness im Wandel der Zeit: früher grau, heute sexy

Vor 20, 30 Jahren sahen die klassischen Heim-Fitnessstudios noch vergleichsweise einfach und stupide aus. Im Keller oder Schlafzimmer standen in der Ecke eine schlichte Hantelbank und ein ziemlich hässliches. Das Equipment war bei weitem nicht so vielfältig und so ist es auch nicht verwunderlich, dass die Lust und Laune auf das heimische Workout schnell auf der Strecke blieben.

Heute ist Heimtraining fast schon sexy! Was auch unabdingbar ist, da gut 80 Prozent der Deutschen einem Beruf nachgehen, in denen man sich kaum bewegt. Dennoch denken sehr viele von sich, dass man überdurchschnittlich fit ist. Ein krasse Fehleinschätzung! Denn woher soll ein toller Fitnesszustand kommen, wenn man sich nicht entsprechend bewegt? So ist ein ausgewogenes Fitnesstraining heute notwendiger denn je, wobei die Empfehlung lautet, 90 bis 120 Minuten pro Woche sportlich aktiv zu sein. Und der Körper braucht Bewegung und sportliche Anforderung, da sich sonst Muskeln zurückbilden und der Körperfettanteil ansteigt. Vor allem wenn die Ernährung nicht an den Bewegungsmangel angeglichen wird.

Fitness zu Hause: Vorsicht vor Gefahren!

Doch auch wenn Home-Fitnesstraining immer beliebter wird, bürgt es auch einige Gefahren – vor allem bei Anfängern und Einsteigern. So wird häufig falsch bzw. nicht zielgerichtet trainiert und es kommt dadurch zu Fehl- und Überbelastungen. Daher sollte man nicht gleich mit dem neuen Fitness-Equipment drauflossporteln, sondern sich zumindest anfangs fachgerecht beraten lassen. So kann man sich beispielsweise mit Hilfe eines Personal Trainers mit den Geräten vertraut machen und sich zugleich einen persönlichen Trainingsplan, der die jeweilige Zielsetzung (abnehmen, fitter werden etc.) verfolgt, erstellen lassen.

Als Anlaufstelle für die Suche nach einem guten Personal Trainer kann man den Bundesverband Personal Trainer zurate ziehen. Zudem werden wir euch demnächst eine schöne Übersicht über die besten und beliebtesten Fitnessgeräte für den Heimgebrauch präsentieren.


5 Responses to Megatrend Homefitness: Wichtige Infos zum heimischen Fitnesstraining

  1. Yasin 19. Februar 2013 at 11:33 #

    Oh ja, Fitness zu Hause ist wahrer Luxus! Ich mache Sport in den eigenen 4 Wänden und finde den ARtikel wirklich toll und informativ. Heimisches Fitnesstraining ist doch was für jedermann. Weiter so!
    Liebe Grüße, Yasin

  2. Tobias 19. Februar 2013 at 18:43 #

    Anfänger machen den Fehler, dass sie sehr powervoll starten und oftmals übertreiben. Anstatt schneller zu den gewünschten Ergebnissen zu kommen, passiert dann gerade das Gegenteil.

  3. Gabriele 21. Februar 2013 at 23:31 #

    Genau, der Personal Trainer kommt ja auch schon nach Hause. Dennoch sollte man das Ganze nicht so schwarz malen, denn die meisten haben nicht genug Platz zu Hause. Andere wiederum schätzen die Atmosphäre von dem Studio und wieder andere sind lieber zu Hause, bis die Figur vorzeigbar ist, so ist doch für jeden etwas dabei.

  4. hörsport-Olaf 25. Februar 2013 at 15:12 #

    Wer zuhause trainieren möchte benötigt dafür nicht unbedingt große Geräte! Selbst mit dem eigenen Körpergewicht lassen sich tolle Übungen in den eigenen 4 Wänden durchführen 😉

  5. Ronny 23. März 2013 at 23:26 #

    Ich kann da dem Olaf recht geben. Man kann vieles zu hause machen ohne Geräte. Aber es macht irgendwie mehr Spass (denke ich), wenn man sein eigenes kleines Fitness Studio zuhause hätte. Ich hab dafür definitiv keinen Platz…

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