Motivation: Zielsetzung im Sport als wichtiger Antrieb

Ohne ein festes Ziel vor Augen wird man auch im sportlichen Alltag früher oder später auf der Strecke bleiben. Sicherlich gibt es Ausnahmen, aber die meisten scheitern und irgendwann sind die Laufschuhe im Keller verschwunden oder die Mitgliedschaft im Fitnessstudio einfach nur noch da. Mit der richtigen Zielsetzung wird hingegen die Motivation gefördert. Im folgenden Artikel gibt es ein paar Tipps zum Thema „Richtige Zielsetzung im Training“ wählen.

Wenn man quasi bei Null steht, sollte man sich ein langfristiges Ziel setzen. Ob man nun fünf Kilo in zwei Monaten abnehmen, die zehn Kilometer schneller laufen oder beim Bankdrücken mehr Gewicht stemmen will, entscheidet jeder für sich. Ganz wichtig: das Ziel muss realistisch sein – ein stark Übergewichtiger sollte jetzt nicht gleich von einem Waschbrettbauch träumen. Zudem hilft es, wenn man sich das Ziel aufschreibt und es zeitlich terminiert (nach sechs oder zwölf Monaten).

Jogging © Flickr by lululemon athletica

Jogging © Flickr by lululemon athletica

Mehr Struktur dank Zielen

Das Ziel verhilft uns zu einer strukturierten Zukunft, wodurch man letztendlich motiviert und fokussiert bleibt. Kurzum: Sie sind der Arschtritt den wir (manchmal) brauchen, um uns zum Training aufzuraffen. Doch das Haupt- oder Fernziel, was erst nach einigen Wochen oder Monaten erreicht werden kann und soll, kann uns auf Dauer nicht immer motivieren. Daher ist es wichtig, sich kleine Zwischen- und kurzfristige Ziele zu setzen.

  • Zwischenziele:

Zwischenziele sind wie Etappenziele und dienen auf dem Weg zum Hauptziel als Markierungen. Beispiel: Wer in sechs Monaten zehn Kilo verlieren will, sollte versuchen, nach einem Monat ein bis zwei Kilo abzunehmen. Dabei aber nicht krampfhaft an den Vorgaben festhalten, wenn man mal eine Etappe nicht erreicht. Sonst macht sich schnell Lustlosigkeit breit und der Spaß am Ganzen bleibt auf der Strecke. Und ohne Spaß ist das Ziel zum Scheitern verurteilt. Schließlich kann es immer mal passieren, dass die Leistungen im Sport stagnieren.

  • Kurzfristige Ziele:

Kurzfristige Ziele können auf eine Woche oder nur einen Tag ausgelegt sein und sind unser Antrieb. Untersuchungen haben aufgezeigt, dass die tägliche Festlegung auf ein Trainingsziel ein wichtiger Faktor ist, der die erfolgreichen Sportler von den weniger erfolgreichen unterscheidet. Da ist es sehr hilfreich, wenn man sich einen Trainingsplan erstellt und ein Trainingstagebuch führt. Dort kann man die erbrachte Leistung aufschreiben.

Aus eigener Erfahrung kann ich nur jedem empfehlen sich ein Ziel zu setzen, auf welches es sich lohnt hinzuarbeiten. Egal ob unfitter oder leicht übergewichtiger Freizeitsportler oder ambitionierter Läufer. Und sich bloß nicht von Rückschlägen verrückt machen lassen, die gehören immer dazu. Schließlich wurde Rom auch nicht an einem Tag erbaut 😉


2 Responses to Motivation: Zielsetzung im Sport als wichtiger Antrieb

  1. Sascha 17. August 2010 at 18:27 #

    Zielsetzung ist sicherlich im Sport eines der am Erfolg maßgeblich beteiligten Dinge. Allerdings finde ich das man die hier beschriebenen Regeln durchaus auch auf andere Bereiche des Lebens umsetzen kann.
    Ich habe mich vor kurzem auch einmal damit beschäftigt und poste mal den Link (wenn ich darf) :

  2. Julia 29. Oktober 2012 at 10:30 #

    Ja, definitiv! Ich setze mir auch immer Ziele, sonst ist ja jedes Training für mich „orientierungslos“… ich setze mir als Ziel sogar immer noch einen Wettbewerb und melde mich gleich dafür an, also in 3 Monaten z.B. einen 10km-Volkslauf mitlaufen oder ähnliches. Das hilft mir ungemein…

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