Pulsmesser – wer einen braucht und was beim Kauf zu beachten ist

Das Angebot an Pulsmessern ist riesig. Doch längst nicht jeder Läufer benötigt einen. Hier sollte man in die unterschiedlichen Leistungsniveaus der Läufer unterscheiden. Falls ihr dennoch auf der Suche seit, wollen wir euch mögliche Tipps geben, worauf beim Kauf achten solltet.

Laufanfänger können sich eigentlich den Kauf eines Pulsmessers sparen. In der Regel reichen hier der absolute Pulswert, den man schnell und einfach manuell messen kann, und gegebenenfalls eine Stoppuhr aus. Man sollte erst eine gewisse Grundausdauer aufbauen, bevor man mit der Anschaffung eines Pulsmessers liebäugelt.

Anfänger sollten Körpergefühl erlernen
Denn Pulsmesser sind für Ausdauersportler ein Mittel zur Steuerung des Trainings. Laufanfänger sollten sich hingegen darauf zu beschränken, regelmäßig bei moderatem Tempo zu laufen und peu a peu den Umfang zu erhöhen. Außerdem kann es nicht schaden, wenn Anfänger erstmal ein gewisses Körpergefühl erlernen. Das könnte, wenn man frühzeitig nach den Anzeigen einer Pulsuhr läuft, etwas hinderlich sein. Keine Angst, der Körper wird bei zu hoher Belastung schon entsprechend reagieren, wie z.B. Seitenstiche.

Große Preisspanne
Sind Pulsmesser für Einsteiger also eher hinderlich, sind sie dagegen für ambitionierte und sehr fortgeschrittene Läufer unentbehrlich. Doch Pulsmesser ist nicht gleich Pulsmesser. Das lässt sich auch an der Preisspanne erkennen, die von 30,- bis über 500,- Euro geht. Die teuren Produkte sind wahre High-Tech-Geräte, die aus Pulsuhr und –gurt bestehen.

Ambitionierte Läufer kriegen in der Preisklasse von 60,- bis 100,- Euro gute Produkte, die für ihre Ansprüche vollkommen genügen und technisch ausreichen ausgestattet sind. Ein prominenter und guter Anbieter ist beispielsweise Polar. Damit lassen sich verschiedene Herzfrequenzbereiche für das Training programmieren, wodurch eine gezielte Trainingssteuerung möglich ist.

Wichtige technische Ausstattung
Laufprofis nutzen die Pulsuhr hingegen zur exakten Planung ihrer Trainingsläufe, wie zum Beispiel Timerfunktion für Intervallläufe. Praktisch ist es auch, wenn die Daten von der Uhr auf den PC geladen und dort analysiert werden können. Neben den klassischen Funktionen wie Stoppuhr oder Kalorienverbrauch sind auch Schrittzähler, Distanzmesser oder GPS für Profis interessant.

Dass der Preis mit einer steigenden technischen Ausstattung nach oben steigt, erklärt sich von selbst.

Kriterien für den Kauf
Und was gibt es bei der Anschaffung zu beachten? Die beiden wichtigsten Parameter zur Trainingssteuerung sind der Puls und die mitlaufende Zeit. Die kann jeder Pulsmesser liefern. Neben einer unendlich langen Liste von technischen Finessen, sollte aber folgende Kriterien erfüllt werden:

  • Sichere und einfache Bedienbarkeit – Tasten sollten ausreichen groß sein und nicht zu leicht auslösbar
  • Gute Beleuchtung – wichtig, wenn man in den frühen Morgen- oder späteren Abendstunden läuft
  • Gut ablesbare Anzeige – die Ziffern sollten groß genug sein, um sie schnell zu erkennen
  • Manueller Batterienwechsel – manche Brustgurte haben kein Batteriefach mit Schraubverlust; ist die Batterie leer, müsste man sich einen neuen Brustgurt kaufen
  • Codiert gesendete Pulssignale – andernfalls kann es eine gestörte Übertragung von Pulsgurt und zur Pulsuhr geben; tritt vor allem beim Laufen in einer Läufergruppe oder bei Veranstaltungen wie Marathon auf.

Einen ausführlichen Bericht rund um das Thema Pulsuhren findet ihr hier.

Falls ihr noch Erfahrungen oder gute Ratschläge zum Thema habt, dann biete mitteilen!!!


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