Rudern: der gesunde Klassiker

Immer wieder gibt es neue Fitness-Trends. Doch das heißt natürlich noch lange nicht, dass klassische Sportarten weniger fitness-fördernd oder ungesünder sind. Allen voran das Rudern.

Eins vorweg: es ist egal, ob man nun im Boot oder in einem Fitnessstudio rudert – die Effektivität des Trainings bleibt bestehen. Wollen wir mal etwas tiefer die Wirkung des Ruderns beleuchten.

Koordinativ anspruchsvoll

Rundern steigert in erster Linie die Kondition und wirkt aufgrund des komplexen Bewegungsablaufs positiv auf die koordinativen Fähigkeiten. Aber auch alle wichtigen Muskelgruppen wie Bauch, Beine, Rücken oder Arme werden kräftig beansprucht.

Mehr Beine als Rücken

Lange galt die Annahme, dass der Rücken am meisten trainiert wird. Doch eigentlich sind es die Beine, die den Hauptteil der Arbeit der komplexen Bewegung leisten. Wer also regelmäßig rudern geht, wird als Resultat schön geformte Oberschenkel, einen flachen Bauch und festen Po sein Eigen nennen können (natürlich bei entsprechend ausgewogener Ernährung).

Rudern © Flickr by joiseyshowaa

Rudern © Flickr by joiseyshowaa

Damit der Körper vom Rudern optimal profitiert, muss sich der Sportler technisch sauber bewegen. Wie bei vielen anderen Fitness-Sportarten spielt demnach die richtige Haltung eine große Rolle. Anfänger machen dabei vor allem immer wieder den selben Fehler und führen die Bewegung mit einem runden Rücken aus, statt aufrecht zu sitzen.

Nicht ruckartig ziehen

Zudem ist darauf zu achten, dass die Griffe beim Ruderschlag gerade gehalten werden und ein gleichmäßiger Druck auf die Füße ausgeübt wird. Wird zu ruckartig und nicht flüssig am Riemen gezogen, kommt die Kraft fast ausschließlich aus dem Beinschwung. Arme und Rücken werden weniger gefordert.

Anfänger sollten sich unbedingt die Zeit nehmen und einen ausgebildeten Trainer hinsichtlich der richtige Bewegung fragen. Dabei ist es egal, ob man in der freien Natur oder im Studio trainiert.

Vergleich Indoor vs. Outdoor-Rudern

Beim direkten Vergleich zwischen Indoor- und Outdoor-Runder schneidet letzteres besser ab. Denn beim Rudern auf dem Wasser wird auch die Balance, das Rhythmusgefühl und auch der Teamgeist gefördert, wenn man nicht gerade allein im Boot sitzt. Dazu ist es natürlich aufgrund des unmittelbaren Naturkontaktes abwechslungsreicher, als die Fitnessstudio-Variante. Deren Vorteile liegen dagegen in der Unkompliziertheit. Ein Rudergerät ist schnell und überall zugänglich und die Gefahr, ins Wasser zu fallen, existiert nicht.

Doch egal, ob drinnen oder draußen. Rudern ist ein effektives Training und könnte vor allem in den Sommermonaten noch wunderbar in der freien Natur mit der Familie oder Freunden vollzogen werden.


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