14 Nov 2007
Viele Fitness-Trainierende vergessen bei ihrem Trainingsprogramm die Rückenmuskulatur. Dem Rückentraining sollte aber auf jeden Fall große Beachtung geschenkt werden und die Übungen mit besonderer Sorgfalt ausgeführt werden.
Das Problem bei einem unausgewogenen Training, bei dem der Rücken wenig/gar nicht trainiert wird, wird sich früher oder später in einer schlechten Haltung und Rückenschmerzen äußern. Besonders wenn die Balance zwischen Kraft/ Masse der Bauch- und Brustmuskultaur und Rückenmuskulatur gestört ist. Dies führt zu einer Fehlhaltung der Schultern. Diese werden durch die Dysbalance weit nach vorne gezogen und es resultiert ein „Buckel“. Des Weiteren kann es bei falschem Training der Rückenmuskeln zum Verschleiß an den Wirbeln kommen. Die Symptome dieses Verschleißes treten meist erst nach Jahren des unkorrekten Trainings auf.
Die folgenden Dinge sind daher für ein ausgewogenes und physiologisches Training zu beachten:
Die Rückenmuskulatur ist eine Haltemuskulatur die nicht auf schnelle Bewegungen ausgelegt ist. Alle Übungen sollten langsam und kontrolliert ausgeführt werden. Zu viel Gewicht führt in der Regel zu fehlerhafter Ausführung und zu Ausweichbewegungen. Ein sauberer Bewegungsablauf bei weniger Gewicht ist deutlich sinnvoller.Bei allen Rückenübungen ist weiterhin darauf zu achten, dass die Wirbelsäule gerade und der Kopf in der Verlängerung der Wirbelsäule gehalten werden. Nur so ist ein physiologischer Bewegungsablauf zu gewährleisten.Bei einigen Rückenübungen (Rückenheben, Rudern einarmig) kann es helfen einen Sportgürtel zu tragen der die Lendenwirbelsäule stabilisiert.
Da in der Regel einzelne Muskeln des Rückens schwer isoliert trainiert werden können, kann man das Rückentraining mit Grundübungen bestreiten. Dies sind Klimmzüge breit im Ober-/Untergriff, Hyperxtension, Rückenheben und Rudern einarmig(Kurzhantel).
Um die Beweglichkeit zu erhalten sind anschließend Dehnübungen zu empfehlen. Zur Stabilisation der Wirbelsäule sind Halteübungen(auf der Matte) geeignet. Hierbei sollte der Trainierende die Dauer steigern(60-180sek.). Wie bei allen Muskelgruppen sollte zwischen zwei Trainingseinheiten mindestens 24 Stunden Pause liegen.
Mehr zu diesem Thema hier im Blog:
2 Responses for "Rückentraining zur Vorbeugung von Rückenbeschwerden"
[...] für den Rücken werden bekanntlich von Trainierenden häufig vernachlässigt. In den folgenden Videos [...]
Die Bedeutung des Rückentrainings wird leider von sehr vielen Fitnesstudiobesuchern vernachlässigt. Die Zentrale Übung für den Aufbau der Rückenmuskulatur stellt das Latziehen hinter den Nacken dar. Diese Übung führt man an einem Gerät durch.
Man sollte diese Übung kontrolliert und sehr langsam durchführen. Vor allem sollte man nicht versuchen die Gewichte mit dem Einsatz des Oberkörpers zu bewältigen. Das wäre vollkommen falsch.
Als Anfänger nimmt man sehr wenig Gewicht und steigert sich dann langsam.
Die Klimmzüge, wie im Artikel erwähnt, eignen sich nur für sehr fortgeschrittene Bodybuilder, die an der Maschine für das Latziehen schon ihr eigenes Körpergewicht bewältigen können.
Dehnübungen braucht man nicht umbedingt durchzuführen, teilweise wird heutzutage vor zu viel Dehnübungen gewarnt.
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