Schlank durch den Winter: Tipps zum Ausdauertraining zur kalten Jahreszeit

Im Winter ist man naturgemäß meist inaktiver. Die Tage sind kürzer, es ist kalt und nass. Da fällt vielen die Wahl zwischen Sport oder Couchabend leichter. Die Folge: der Winterspeck auf den Hüften wird mehr und wir nehmen Gewicht zu. Doch das muss nicht sein. Schließlich lässt sich auch im Winter ein Ausdauertraining absolvieren, was zugleich die Fettverbrennung ankurbelt. Egal, ob im Cardiobereich des Fitnessstudios oder Outdoor.

Wer im Winter dem erhöhten Lebkuchen-Konsum kein Tribut zollen will, muss die Fettverbrennung weiter hoch halten. Ausdauertraining ist angesagt. Am besten eignet sich das Intervalltraining, bei dem man auf einem Cardiogerät (Ergometer, Stepper, Crosstrainer usw.) kleine, kurze Zwischensprints von jeweils 30 Sekunden Dauer einlegt. Das kann natürlich auch beim normalen Jogging absolviert werden.

Laufband. Cardio. Foto: Flickr/Stuart Conner

Laufband. Cardio. Foto: Flickr/Stuart Conner

  • Höherer Kalorienverbrauch beim Intervalltraining

Zwar wird beim Intervalltraining der Fettstoffwechsel nicht so gut trainiert wie bei einem Ausdauertraining mit gleich bleibender Belastung. Dafür wird aber die Anzahl der verbrannten Kalorien deutlich erhöht und auch der Nachbrenneffekt fällt stärker aus. Dadurch werden auch noch Stunden nach dem Training vermehrt Kalorien verbrannt.

  • Abwechslung ist Trumpf – auch beim Ausdauertraining

Doch auch die Abwechslung im Ausdauertraining, vor allem im Studio, ist sehr wichtig. Daher sollte man beim Carioworkout nicht immer am gleichen Gerät trainieren. Schließlich stellt jedes Cardiogerät, egal ob Stepper, Crosstrainer, Laufband, Ruderergometer, Liegefahrrad oder Ergometer, andere Anforderungen an den Bewegungsapparat. Dabei ist es egal, ob man „tagweise“ rotiert oder sogar innerhalb einer Trainingseinheit, z.B. im 10 Minuten Rhythmus (siehe Cardio-Triathlon). Das Training wird dadurch definitiv nicht weniger intensiver.

  • Moderat und nicht zu lang trainieren


Zwar härtet Training ab, dennoch sollte man im Winter nicht zu viel trainieren. Sonst wird genau das Gegenteil erreicht, da zu viel Sport anfällig für Infekte macht. Daher nichts übertreiben. Die Schwerpunkte sollten auf ein moderat-intensives Grundlagenausdauertraining gelegt und Einheiten von über 60 Minuten vermieden werden. Ein längeres Training kann sich negativ auf das Immunsystem auswirken und die Regeneration hemmen.

  • Im Winter draußen trainieren?

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, da kalte Luft nicht schadet. Zwar werden die Atemwege bei Kälte stärker gereizt, doch auch bei 0 Grad Außentemperatur kann im Freien gejoggt werden. Bei deutlich kälteren Temperaturen ist ein intensives Training tabu. Denn es gilt folgende Grundregel: Je niedriger die Temperaturen, desto weniger intensiv das Training. Zudem verliert man bei kalter Luft vermehrt Flüssigkeit. Daher auch im Winter beim Ausdauertraining im Freien ausreichend trinken. Hierfür eignen sich Wasser, Früchte-, Kräutertee und Bouillon.

Mit diesen einfachen Tipps könnt ihr auch im Winter das Ausdauertraining problemlos absolvieren und weiter in Form bleiben.


One Response to Schlank durch den Winter: Tipps zum Ausdauertraining zur kalten Jahreszeit

  1. Fitness-Blog.ch 11. März 2011 at 16:21 #

    dem kann ich nur zustimmen.
    1. verbrennt es mehr Kalorien
    2. ist es in Bezug auf die Fettverbrennung nachhaltiger – bis zu 24 Std. kann der Stoffwechsel auf hochtouren laufen

    Gruss
    Timo

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