Seilspringen – das perfekte Fitnesstraining

Es gibt viele sportliche Möglichkeiten, seinen Körper fit und schlank zu halten. Eine davon ist das Seilspringen. Neben einem hohen Kalorienverbrauch überzeugt das Rope-Skipping vor allem als Ganzkörpertraining, bei dem neben Muskulatur und Kondition auch die Koordination richtig geschult wird.

In 15 Minuten verbrennt ein 80 kg schwerer Mann bereits 500 Kalorien. Um diese Zahl auf den klassischen Geräten wie Ergometer, Stepper oder Crosstrainern zu erreichen, müsst ihr mindestens doppelt so lange schwitzen.

Doch die körperliche Belastung beim Seilspringen darf nicht unterschätzt werden. Ein Anfänger dürfte seine liebe Mühe und Not haben, 15 Minuten am Stück über das Seil zu springen.

Zudem gilt auch für das Rope-Skipping (englische Begriff): Vor dem Training aufwärmen!

Hierfür einfach kleine Sprünge mit geschlossenen Beinen machen. Nach zwei Minuten folgt ein kleines Stretchingprogramm, vor allem im Bereich der Beinmuskulatur. Anschließend könnt ihr euch mit Wechselsprüngen abwechselnd mit links und rechts an das bevorstehende Bewegungsmuster gewöhnen. Das Aufwärmprogramm endet mit einem zweiminütigem leichten Einlaufen. Notfalls auch auf der Stelle.

10 Minuten Training reichen
Das Workout mit dem Seil lässt sich schon in 5 bis 10 Minuten pro Trainingseinheit absolvieren. Die Intensität sollte bei 120 bis 220 Umdrehungen pro Minute liegen. Damit ihr aber nicht die Anzahl eurer Durchschläge zählen müsst, empfiehlt es sich, ein Springseil mit eingebautem Zähler zu kaufen. Wenn ihr das Training drei- bis fünfmal pro Woche wiederholt, werdet ihr schnell technische als auch körperliche Fortschritte machen.

Vorteile des Seilspringens
Doch nicht nur aus gesundheitlicher und sportlicher Sicht, macht Rope-Skipping Sinn. Die Vorzüge dieses Trainings liegen auf der Hand. Neben einem geringen Zeitaufwand und einem überschaubaren Kostenfaktor (Springseile sind für 10,- bis 30,- Euro im Fachhandel erhältlich) ist auch die Unabhängigkeit ein großes Plus des Funsports.

Rücksicht auf Untermieter
Das Seil lässt sich quasi überall hin mitnehmen und das Training an fast jedem beliebten Ort ausüben. Solltet ihr jedoch Untermieter haben, solltet ihr auf diese Rücksicht nehmen und nicht mit eurem Gehüpfe stören. Alternativ könnt ihr diese zu einer gemeinsamen Runde Seilspringen einladen – vielleicht haben sie ja Lust mitzumachen.


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