Selbständig machen mit eigenem Fitnesscenter

Viele Menschen träumen schon ihr Leben lang davon, eine eigene Existenz aufzubauen. Natürlich hat es entscheidende Vorteile, sein eigener Chef zu sein. Gerade jetzt, wo die Wirtschaft in einer tiefen Krise steckt und viele keinen sicheren Arbeitsplatz mehr haben oder sogar schon in die Arbeitslosigkeit gerutscht sind, bietet sich die Selbständigkeit als eine einmalige Chance an, die man nutzen sollte. Dies bedeutet einen großen Schritt, der auf jeden Fall gut durchdacht sein muss. Eine Möglichkeit unter vielen, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen, ist mit Sicherheit, sein eigenes Fitnesscenter zu betreiben. Gerade bei großer Sport,- und Fitnessbegeisterung kann man so sein Hobby zum Beruf machen.

Im Gegensatz zu anderen Branchen verzeichnet die Fitness- und Gesundheitsbranche einen Boom, der wohl auch anhalten wird. Die Menschen werden immer gesundheitsbewusster, was sich auch in Zahlen bemerkbar macht. So trainieren über 5 Millionen Deutsche in Fitness,- oder Sportcentern. Dies ist also die perfekte Branche für Existenzgründer. Hierbei gibt es nun zwei Möglichkeiten ein Fitnesscenter zu betreiben: Entweder geht man als Franchise-Partner eines bekannten Unternehmens an den Start oder setzt auf volles Risiko und versucht es komplett auf eigene Faust. Beide Alternativen haben so ihre Vor- und Nachteile.

Natürlich hat man ohne Franchise-Unternehmen im Rücken doppelt so viel Last zu tragen und auch das Knowhow eines langjährigen erfolgreichen Konzepts geht einem verloren. Dafür hat man mehr unternehmerische Freiheit und bei Erfolg auch mehr vom Gewinn. Franchise-Geber aus der Fitnessbranche gäbe es genügend. Sehr bekannt sind zum Beispiel Mrs. Sporty und auch Curves, die sich beide auf Frauenfitness konzentrieren. Die Vorteile als Franchise-Parter liegen auf der Hand: So verspricht Mrs. Sporty eine qualifizierte Ausbildung in der Mrs. Sporty Akademie sowie geringe Startkosten. Zudem bekommt man eine erfolgreiche Geschäftsidee, die sich schon bewährt hat und Unterstützung in der Betriebswirtschaft und dem Marketing. Das unternehmerische Risiko hält sich demnach in Grenzen und man hat einen starken Partner an der Seite. Natürlich möchte der Franchise-Geber auch etwas für seinen guten Namen und den Einsatz bekommen. Die Franchise-Gebühren, die in der Höhe je nach Unternehmen unterschiedlich ausfallen, verringern natürlich das Einkommen.

Generell ist die Selbständigkeit natürlich immer risikoreicher als ein festes Angestelltenverhältnis. Doch wer alle Vor,- und Nachteile genau abwägt, sich eingehend informiert und am besten über ein richtiges Geschäftskonzept verfügt, minimiert sein Risiko beträchtlich. Hier bietet sich das Gründerportal www.startup-gesundheit.de an, das sich vor allem an Existenzgründer aus dem Gesundheits- und Fitnessbereich richtet. Hier findet man viele Informationen, Tipps und Ratschläge, um ein erfolgreiches Geschäftsmodell erstellen zu können.


3 Responses to Selbständig machen mit eigenem Fitnesscenter

  1. silvy 14. November 2008 at 15:45 #

    Hallo Leute.
    Ich weis nicht wer diese Empfehlung mit der Selbständigkeit mit einem Fitnessclub geschrieben hat, aber auf jeden Fall hat der/die keine Ahnung von der Branche.
    Hierzu ein par Fakten, die man in jedem Banken und Branchenreport recherschieren kann:
    -9 von 10 Studios in Deutschland stehen am finanziellen Anschlag
    -die Behauptung das die Branche boomt sodas angeblich schon 5 Millionen trainieren…ist ein Witz!! Es waren schon vor 6 Jahren über 7 Millionen in den Studios! Das heisst das das Boom wohl ein gemeiner Abwärtstrend ist.
    -Franchisebetriebe locken mit besonders tollen Angeboten in die Selbständigkeit, aber der einzige der damit verdient sind die Franchisegeber, sonst niemand und die Nehmer gehen in den ersten zwei Jahren Pleite!
    -Selbständigkeit mit einem Fitnessclub in der Zeit der Arbeitslosigkeit wie es oben beschrieben wird?!!! Hallo???!!! Das erste was gespart wird ist der Beitrag im Fitness-Studio. Jeder kann sich auch so gesund halten, dazu braucht niemand ein Fitness-Club!
    Also Leute, lasst Euch nicht so einen Mist erzählen!
    Schöne Grüße

  2. Sonny 24. November 2008 at 20:23 #

    Ich denke auch, dass das erste was gespart wird unter anderem das Fitnesstudio ist.

    Und ich denke auch nicht, das bei einem Franchisebetrieb das Risiko geringer ist. Denn man muss auch sehen, dass man gezwungen ist bestimmte Dinge abzunehmen, egal ob sie in der Region, in der man seinen Betrieb aufgemacht hat, auch laufen.
    Das kann dann so aussehen, dass man bestimmte Riegel abnehmen und anbieten muss obwohl sie in der Gegend nicht nachgefragt werden. Einzig aus dem Grund, weil der Franchisegeber einen lukrativen Vertrag mit dem Riegelhersteller abgeschlossen hat.

    Ausserdem muss man auch Gebühren für den Franchchise Vertrag entrichten. Diese Gebühren senken die Rendite, die der Franchisenehmer erwirtschaftet. Das kann soweit gehen, dass seine Rendite unter den Opportunitätskosten liegt und sein Unternehmen trotz eines positiven Gewinnes unwirtschaftlich wird und er letzten Endes Kapital vernichtet.

    Denn der Franchisegeber will Geld verdienen.

    Ich würde lieber komplett selbständig agieren. Denn welche Risiken trägt der Franchisegeber denn letztendlich? Im Grunde liefert er nur das Konzept, die Geräte und die Ausstattung eines Fitnesstudios. Wahrscheinlich hat der Franchisegeber sogar noch Verträge mit den Herstellern abgeschlossen, die ihm da auch noch Vorteile einbringen, die er nicht an den Franchisenehmer weitergibt.
    Die Finanziellen Risiken trägt der Franchisegeber jedenfalls nicht, im Gegenteil, er erhöht das finanzielle Risiko des Franchisenehmers sogar noch.
    Weder das Insolvenzrisiko noch das Verschuldungsrisiko werden gesenkt. Aber hauptsache das Marketing stimmt.

    Zum Thema ohne Fitnesstudio trainieren:
    Nicht jeder geht ins Fitnesstudio um auf dem Laufband zu trainieren oder an einem Kurs teilzunehmen.
    Sehr viele gehen ins Fitnesstudio um ihre Muskelnaufzubauen und das geht ohne Fitnesstudio nunmal sehr schlecht.

  3. Branchenbeobachter 9. Dezember 2008 at 12:27 #

    Die „boomende“ Branche der „Bewegungs- und Ernährungsstudios wie Mrs Sporty, Curves, Moves, Callory Coach, Bellisima, Ruck Zuck, Contours Express, Keep Fit usw. wird in Deutschland genauso zusammenbrechen, wie sie es gerade in den USA (wo dieses Konzept herkommt) machen.

    Finger weg von diesen Franchise-Konzepten! Aber auch ohne Franchise macht es auf Dauer keinen Sinn, mit diesen Zirkeltrainingsstudios in die Selbstständigkeit zu gehen!

    VORSICHT, VORSICHT, VORSICHT!

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