Slackbar: Neues Sportgerät für den leichten Slackline-Einstieg

Die Slackbar ist ein Sportgerät, welches den Einstieg in den beliebten und weit verbreiteten Trendsport Slacklinen erleichtert. Das neue Gerät aus dem Hause „Erhard Sport“ ist im Grunde genommen eine kleine mobile Variante eines Schwebebalken mit Schwingungseigenschaften und somit wesentlich stabiler als das Schlauchband oder Gurtband bei der originalen Slackline. Welche Vorteile und Nachteile bietet die Slackbar?

Seit einigen Jahren kann man in den Parks viele Sportler beim Slacklinen beobachten, die sich wie Seiltänzer auf einer Band bewegen, der meist zwischen zwei Bäumen gespannt wird. Wer nicht gerade ein ausgesprochenes Gleichgewichtstalent hat oder sehr gut balancieren kann, wird sehr viel Training benötigen, um sich sicher auf der Slackline zu bewegen. Gerade alle Slackline-Interessierten, die über die koordinativen Voraussetzungen für den Trendsport nicht verfügen, sollte es mal mit der Slackbar probieren.

Funktion der Slackbar: Schwingungsstärke individuell einstellen

Die Kombination aus Slackline und Schwebebalken ist fünf Meter lang, fünf Zentimeter breit und verläuft rund 50 Zentimeter über dem Boden. Der Balken bzw. Stange, auf dem man balanciert, Drehungen macht, in Knie geht usw., besteht aus Fieberglas und wird zwischen zwei Ständern befestigt. Die Schwingungseigenschaften, die man von der typischen Slackline kennt, sind aufgrund der Fieberglaskonstruktion durchaus ähnlich und lassen sich problemlos individuell einstellen.

 Entsprechend verändert sich die Stärke der Schwingung, so dass nahezu jeder einen erleichterten Einstieg bei seinen ersten Gehversuchen auf dem Slackbar erfahren kann. Selbst Personen mit Behinderungen können sich auf dem Sportgerät versuchen, dass zugleich auch in der Rehabilitation verwendet werden kann.

Vorteil Slackbar: schneller, einfacher Aufbau

Doch die Slackbar bietet neben dem erleichterten Slackline-Einstieg noch einen weiteren Vorteil. Die Konstruktion ist in sich geschlossen und durch die mitgelieferten Ständer für die Slackbar-Stange ist man von anderen Haltevorrichtungen unabhängig. In der Regel wird das Gurtband beim Slacklinen zwischen zwei Bäume gespannt. Zudem ist der Aufbau bei der Slackbar schneller und sie ist nicht nur für den Outdoor-Einsatz geeinget, sondern auch in Fitnessstudios, Turnhallen oder auch Praxen.

Nachteil Slackbar: komplizierter Transport

Problematisch könnte es jedoch beim Transport der Slackbar werden, vor allem bei längeren Strecken. Die fünf Meter lange Stange ist in der Größe nicht verstellbar, da sonst die schwingenden Eigenschaften und somit der typische „Slack“-Effekt auf der Strecke bleiben würde. Wie Hersteller „Erhard Sport“ weiter mitteilt, wird bei der Slackbar auch keine Teleskop- oder Klaplösung angeboten. Um das 15 Kilogramm schwere Sportgerät entspannt und ohne Mühe zu transportieren, bräuchte man schon ein entsprechendes Gefährt wie einen Kombi, SUV, Mini-Bus oder dergleichen.

Und auch die Anschaffungskosten haben es in sich. Der Preis der Slackbar beläuft sich auf 489,- Euro und ist somit deutlich höher als für die klassische Slackline.

Fazit: Lohnt sich die Slackbar als Slackline-Alternative?

„Erhard Sport“ hat mit dem Slackbar durchaus ein interessantes Sportgerät entwickelt, welches einen vielversprechenden Ansatz für den leichteren Einstieg in das Slacklinen ermöglicht. Doch für die breite Masse aufgrund des komplizierten Transportes und vor allem ausgeruften Preises wohl eher uninteressant. Wer jedoch einen Garten hat, über das nötige Kleingeld verfügt und um jeden Preis trotz fehlender koordinativer Fähigkeiten wie gutes Gleichgewichtsgefühl Slacklinen erlernen will, findet in der Slackbar eine gute Lösung!

Weitere Informationen zur Slackbar findet ihr auf der Homepage vom Hersteller.


3 Responses to Slackbar: Neues Sportgerät für den leichten Slackline-Einstieg

  1. Janick Zorn 9. April 2012 at 19:53 #

    Interessantes Gerät, ist aber eher für junge Leute geeignet. Glaub nicht das die älteren dann noch auf sowas „klätern“. Ist bischen gefährlich.

  2. Piercing Evi 12. April 2012 at 10:28 #

    Wau, tolles Gerät. Ist sicher ein sehr gutes Training für den Gleichgewichtssinn.

  3. Rüdiger 13. April 2012 at 12:41 #

    @Janick
    Da wäre ich mir gar nicht so sicher. Richtiges Slacklinen ist was für die Jungen, aber bei diesem Gerät könnte ich mir schon vorstellen, dass das auch für Aktive im besten Alter noch was ist..

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