Slackline – unterschiedliche Varianten des beliebten Trendsports auf dem Seil

Slacklinen erinnert an Seiltanz. Eigentlich umso verrückter, dass dieser Sport sich schon seit einiger Zeit in den deutschen Parks etabliert hat. Doch wenn man sich die Bandbreite anschaut, den dieser Trendsport bietet, schon nachvollziehbar.

Beim Slacklinen wird ein Band, Gurt, Seil – die so genannte Slackline – zwischen zwei Bäume gespannt und schon kann das muntere Balancieren losgehen. Für Ungeübte auf den ersten Blick eine unüberwindbare Hürde. Doch mit etwas und vor allem regelmäßiger Übung wird man sich bald im Stile eines Zirkusartisten auf der Slackline bewegen können.

Der Trendsport fördert neben dem Gleichgewichtssinn und der Koordination auch die Konzentrationsfähigkeit und ist ideal, um den beruflichen Alltagsstress für ein paar Stunden zu vergessen.

Slacklinen. Foto: Flickr by arne.list

Slacklinen. Foto: Flickr by arne.list

Besonders für Kinder ist das Slacklinen (oder Slacklining) empfehlenswert, da sie so auch für zahlreiche andere Sportarten wie Klettern, Reiten oder Skifahren eine ideale Vorbereitung finden.

Unterschiedliche Varianten beim Slacklinen

Doch natürlich gibt es beim Slacklinen mittlerweile die verschiedensten Arten, wie und wo man auf dem Band balancieren kann. Die folgende Übersicht vermittelt einen Eindruck des Facettenreichtums:

  • Trick- oder Lowlining – hier führen die Sportler auf einem schwach gespannten Schlauchband oder Gummiband etwa in Knie- oder Hüfthöhe ihre Tricks durch. Dies ist die am häufigsten angewandte Art von Slacklining und eignet sich in erster Linie für Einsteiger.
  • Long Lines – dabei muss eine möglichst lange Linie zwischen zwei Punkten bewältigt werden. Hier ist ruhiges Gehen unbedingt erforderlich, damit das Seil nicht in Schwingungen gerät, was den Sportlern eine hohe Konzentration abverlangt.
  • Rodeo- oder Freestyle Lines – hier sind die Seile schlapp und das Begehen ist wesentlich schwieriger.
  • Highlineswie der Name schon andeutet, wird das Seil dabei in extremen Höhen bis zu mehreren hundert Metern befestigt. Dies ist die Variante für absolute Profis. Die Sicherung erfolgt durch einen Klettergurt und eine Sicherungsschlinge. Dabei wird auch schon mal eine Schlucht oder dergleichen überquert.
  • Waterlines – hier wird die Linie über Wasser gespannt (siehe Bild). Eine schwierige Herausforderung, da man sich keinen optischen Fixpunkt am Boden heraussuchen kann. Dennoch bestens geeignet für das Übung von Sprüngen wie Saltis. Schließlich ist eine Landung im Wasser meist glimpflicher als auf dem Rasen.
  • Jumplines – dabei wird das Seil nur selten über eine Distanz von über 15 Metern gespannt und etwa hüfthoch befestigt. Auf den Jumplines zeigen die Sportler teilweise atemberaubende Kunststücke (360 Grad Sprünge, Salto, etc.). Eine beliebte Variante: mehrere Jumplines nebeneinander zu spannen. So können die Sportler hin und her springen.
  • Relativ frisch ist die Slackline-Bewegung in der Skateboard Szene. Hierbei greifen die Skater auf die Slackline als Ersatz für Straßengeländer oder Bänke zurück. Der Zuschauer darf sich auf sich einige coole Moves, Tricks oder Sprünge freuen.

Slackline ist nicht teuer

Doch Slacklining bietet aufgrund der vielen unterschiedlichen Durchführungsformen nicht nur Abwechslung, sondern ist auch ein eher günstiger Sport. Ein nicht zu verachtender Aspekt. Die Slackline kostet im Handel meist um die 50 Euro, wobei es natürlich viele unterschiedliche Seile oder Gurte gibt, die sich u.a. in ihrer Breite unterscheiden.

Auf dieser Internetseite findet ihr weitere Informationen über Slackline und einen passenden Online-Shop!


2 Responses to Slackline – unterschiedliche Varianten des beliebten Trendsports auf dem Seil

  1. Martin 6. Juli 2010 at 19:24 #

    ich habs am letzten Samstag auch versucht. naja, Übung macht den Meister, aber es hat richtig Laune gemacht.

  2. slack 9. Juli 2010 at 15:47 #

    Hab gerade einen interessanten Artikel gelesen:

    http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Trendsportler-verstuemmeln-Zuercher-Baeume/story/23762769

    Einfach ein Handtuch einspannen und die Bäume werden geschützt, dadurch bleibt auch die Grundlage für den Sport erhalten.

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