Snow-Running ist auf dem besten Wege zum neuen Trendsport zu werden. Doch das anspruchsvolle Joggen im Winter ist nicht nur eine günstige Alternative zum Skifahren, sondern zugleich auch ein optimales Training für alle Läufer.

Joggen im Winter? Was für viele eher abschreckend klingt, steht beim Snow-Running ganz oben auf dem Plan. Immer mehr Urlauber, die ihre Ferien in Skiorten verbringen, entdecken diesen Sport – meist zufällig – für sich. Denn viele haben angesichts der hohen Preise, der Verletzungsgefahr durch Stürze und dem vielen Trubel mit ansteigendem Alkoholkonsum auf der Piste mit dem alpinen Skisport gebrochen und suchen sich lieber eine neue Sportart. Der Weg führt immer öfter zum Snow-Running.

Hier werden meist kleine Trainingsgruppen, im Stile eine Bergwanderung, von einem Profi in die Technik eingewiesen, mit der richtigen Laufbekleidung ausgerüstet (Gore-Tex-Schuhe, Wandergamaschen) und schon geht es ab in den Schnee. Doch Snow-Running ist nicht nur für den Urlaub in den Bergen geeignet, sondern kann auch ohne weiteres im Flachland absolviert werden: Einzige Voraussetzung: Schnee – logischerweise!

Snow-Running – weit mehr als Ausdauertraining

Snow-Running. Foto: Flickr by Szift Zwar verspricht das Joggen im Schnee aufgrund der schöneren Landschaft in den Bergen ein größeres Highlight als im heimischen Wald zu werden, wer aber viel mehr Wert auf ein anspruchsvolles Trainingsprogramm legt, sollte beim nächsten Neuschnee nicht lange zögern. Nicht umsonst haben leistungsorientierte Triathleten das Snow-Running schon lange in ihren Trainingsplan aufgenommen. Denn das Laufen im Schnee fördert nicht nur die Ausdauerfähigkeit und trainiert die Bein- und Fußmuskulatur, sondern schult darüber hinaus das Gleichgewicht und die Koordination. Das ist dem stetig wechselnden Untergrund geschuldet. Daher ist der Körper immer wachsam und reagiert automatisch auf die sich ändernden Laufuntergründe. Und anstrengend ist es auch. Jeder der schon einmal einen tief verschneiten Hang hoch gelaufen ist, weiß wovon ich rede. In diesem Falle führt kein Weg an Trippelschritten vorbei. Doch generell kann ja jeder sein Lauftempo nach körperlichem Befinden legen, wie er will.

Zudem sei auch angemerkt, dass die Lauftechnik der Fersenläufer (man rollt beim Laufen über die Ferse ab) beim Snow-Running einen Nachteil gegenüber den Vorder- oder Mittelfußläufern haben.

Beliebte Disziplin: Freestyle

Und da sich auch Snow-Running immer weiterentwickelt, hat sich bereits jetzt schon eine Lieblingsdisziplin herauskristallisiert: Freestyle! Wie nicht anders zu erwarten, zieht es die Läufer hierbei weg von den vorgegeben Pfaden und platt gewalzten Wegen hin in den Tiefschnee. Besonders wenn es bergab geht, ist es nicht nur anstrengend, sondern sehr lustig.

Also, wenn ihr euren Skiurlaub noch vor euch habt und mal eine sportliche und interessante Alternative sucht, solltet ihr euch nach einem Angebot für Snow-Running umschauen. Aber auch zuhause sollte ihr es bei nächster Gelegenheit – Schneefall – mal ausprobieren. Wichtig ist natürlich auf wasserdichtes Schuhwerk zu achten.

Diesen Artikel weiterempfehlen:
  • Twitter
  • Facebook
  • MisterWong.DE
  • del.icio.us
  • Yigg
  • Webnews.de
  • Technorati

feedDer Blog Beitrag hat dir gefallen?
Dann abonniere den Aktivblog-Feed

Mehr zu diesem Thema hier im Blog:

  1. Hula Hoop: Hooping als neuer, alter Trendsport Die Hula-Hoop-Reifen feiern ihr Comeback. In den USA verkaufen sich...
  2. Joggen bei Kälte – Was zu beachten ist! Es scheint so, als ob uns der eisige Würgegriff des...
  3. Surra de Bunda – neuer (verrückter) Popo-Tanz aus Brasilien Bei der WM in Südafrika tanzen die Sambakicker aus Brasilien...
  4. Cross-Boccia – ein Trendsport für Jedermann Es gibt viele Sportarten, die mittlerweile als Querfeldein-Variante angeboten werden....
  5. Joggen mit dem Hund – was ist zu beachten? Zusammen mit dem Hund durch den Wald oder Park zu...