Solowheel: Elektrisches Einrad in Segway-Manier für Bewegungsfaule

Der Segway hat sich auch in Deutschland als prominenter Elektroroller gemausert. Vor allem Stadtrundfahrten werden auf diesem lässigen Gefährt angeboten. Doch für den privaten Gebrauch ist der Roller viel zu klobig und auch teuer. Mit dem elektrischen Einrad Solowheel könnte das anders werden. Wir wollen euch den kleinen Personal Mover mit Trend-Potential mal etwas genauer vorstellen.

Die Funktionsweise bezüglich der Fortbewegung auf dem „Solowheels“ entspricht der des Segway. Mittels Gewichtsverlagerung wird die Fahrt auf dem Einrad gesteuert und beschleunigt. Man stellt sich auf die ausklappbaren Fußrasten und verlagert seinen Körperschwerpunkt nach vorne. Schon nimmt das selbst balancierende elektrische Gerät Fahrt auf. Nach etwas Übung ist der Stand, die Steuerung und das Bremsen auf dem Solowheel aber kein großes Problem mehr. Um die Geschwindigkeit zu drosseln, wird das Körpergewicht leicht nach hinten verlagert. Wer schon einmal auf einem Segway stand, weiß Bescheid.

Solowheel: klein, kompakt, leicht – praktisch für unterwegs

Doch abgesehen von der Lenkung, hat das Solowheel wenig gemein mit dem Segway. Denn es wiegt dank seiner kompakten Bauweise nur 10 Kilogramm, wird zwischen die Beine geklemmt, hat keinen Lenker und verfügt über einen praktischen Tragegriff oberhalb der Beinpolster. So kann das Gerät wie ein Koffer überall getragen werden. Ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder Bummeln. Das erhöht die Alltagstauglichkeit des grünen Rollers um einiges. Warum grün? Ganz klar, denn das Solowheel funktioniert mit Akku-Betrieb.

Video: So sieht das Solowheel im Einsatz aus

Grüner Fahrspaß auf dem Solowheel

Im Inneren des Einrad-Rollers werkelt ein 1.000 Watt Motor, der durch Lithium Ionen Akkus angetrieben wird. Voll aufgeladen verspricht der Hersteller einen Fahrspaß von zwei Stunden auf dem Trend Fahrzeug. Praktischerweise wird beim Bremsen oder Bergabfahren die Energie zurückgewonnen und in den Akku eingespeist. Und sollte zwischendurch mal der Saft ausgehen, bedarf es nur 45 Minuten, um das Solowheel vollständig aufzuladen.

Doch die interessantesten Eckdaten sind sicherlich die Geschwindigkeit und Reichweite.  Laut Hersteller erreicht das Solowheel eine Spitzengeschwindigkeit von 20 km/h und zudem können bis zu 20 Kilometer im Stehen abgespult werden.

Was kostet das Solowheel?

Das Elektro-Einrad wurde vom Unternehmen Inventist entwickelt, ist aber natürlich nicht die erste abgespeckte Version des Segways. An dieser Stelle wollen wir auf den Uno III Elektroscooter oder Self Balancing Unicycle verweisen. Falls euch das Solowheel überzeugt und ihr künftig entspannt zur Arbeit düsen oder durch die Innenstadt flitzen wollt, könnt ihr das Einrad ab März im Handel kaufen. Doch der Preis von 1.500 US-Dollar für den coolen Roller hat es in sich.

Für wen ist das Solowheel geeignet?

Ob und inwiefern das Solowheel das Straßenbild in deutschen Städten verändert, wird die Zukunft zeigen. Doch so populär wie die Kickboards vor einigen Jahren wird das elektrische Einrad garantiert nicht werden. Auch wenn die Fahrt mitunter noch etwas wacklig aussieht, finde ich das Trend Mobil ganz lustig und würde gerne auch Mal ein paar Runden darauf drehen. Aber für den Preis ist mir das Solowheel für den privaten Nutzen viel zu teuer.

Wer aber künftig auf den Fußmarsch ins Büro verzichten und stattdessen eine Fortbewegung ohne Anstrengung genießen will, ist mit dem Solowheel gut beraten. Und während der Arbeitszeit könnt ihr das elektrische Einrad unter dem Schreibtisch verstauen. Ansonsten ist das Solowheel natürlich ein tolles „Spielzeug“ für Kinder – aber bitte nur in verkehrsberuhigter Zone. Auf der Homepage gibt es weitere Informationen zum Solowheel.

Eure Meinung: Was haltet ihr von dem Solowheel?


9 Responses to Solowheel: Elektrisches Einrad in Segway-Manier für Bewegungsfaule

  1. Hamm Manuel 22. Februar 2011 at 15:42 #

    Den Solowheel werde ich meiner Frau kaufen. Vielen Dank für diesen Beitrag unddas Video

  2. bitbuerster 18. März 2011 at 23:52 #

    technisch faszinierend; auch wäre es (bei etwas reduzierter Geschwindigkeit) perfekt, um mit Fussgängerzonen zu harmonieren -aber ich schätze mal, dass es aufgrund der regulativen Vorgaben keine Chance bekommt: 20 km/h und 1kW Leistung: Das wird von jedem EU-Staat sofort als Motorrad eingestuft werden.. 🙁

  3. Allyssa Ulz 14. September 2011 at 19:24 #

    wie viel kostet das solowheel ?

  4. Seve Dos Pantos 14. September 2011 at 19:45 #

    Ziehmlich cool…wo kann man das kaufen ?

  5. Robert 15. September 2011 at 13:46 #

    @ Seve Dos Pantos: Du kannst das Solowheel direkt beim Hersteller kaufen:

    Ist aber nicht ganz günstig: ca. 1.700 Dollar

  6. Chris 15. September 2011 at 18:33 #

    Ich würde es ja sofort kaufen aber was bringt es mir, wenn es in Deutschlang niemals zugelassen wird. So groß ist mein Garten nicht 😀

  7. Schorse 18. September 2011 at 13:42 #

    Keine angst hab bei ADAC nachgefragt wird NICHT als Mottorad zugelassen sondern man darf “einfach“ fahren!! 😉

  8. Marc 31. Mai 2012 at 21:56 #

    Hallo,

    in Berlin haben wir eine Solowheel Schule eröffnet!

    Mehr Infos auf http://www.berlin.solowheel-schule.de !

    In unserem Shop http://www.Solowheel-Shop.com könnt Ihr Geräte auch online kaufen.

  9. Cris 16. November 2012 at 14:52 #

    Ich fahre das Solowheel seit einem Jahr und bin immer noch begeistert. Auf dem Weg zur Arbeit(ca 6,5km) benutze ich es sehr oft. Bedanken möchte ich mich auf diesem Weg beim Team von Solowheel-Germany.com für die super Betreuung nach dem Kauf. Bei mir war der Schlauch geplatzt und nach nur 3 Tagen habe ich einen Neuen geliefert bekommen. Das nenne ich mal Service am Kunden. 100% Empfehlenswert

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